Nicht ärgern

Das hat mein Projektleiterchef heute Abend noch geschrieben. Ich habe das von einem anderem Arbeitskollegen auch schon gehört. Es ist ja nicht so sehr das Ärgernis, sondern einfach nur die Enttäuschung, dass man zu jemanden anderem oder einer anderen Volksgruppe etwas sagt und es wird nicht verstanden.

Ich habe diesem einer Person gesagt, dass ich vom Chrome auf den MS Edge überwechsele und dann auf den IE, weil es sich auf den ersten beiden nicht funktioniert. Und was war? Beim Internet Explorer fragte er nach dem Edge. Vielleicht war die Telefonverbindung auch so schlecht, mag ja sein, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es ein Land mit einer noch schlechteren Internetverbindung als in Deutschland gibt.

Es ist ja nicht das erste Mal und alles soweit war, war das entsprechende Fenster alles ausgegraut. Ok, dachte ich, machst du einen Screenshot und schickst du das ihm zu. Aber selbst Bilder helfen auch nichts. Also bei mir schon, aber bei anderen?

Es ist ja nicht so, dass ich Gefühl hätte, da wo ich mein Geld verdiene, dass man mein Anliegen versteht. Wahrscheinlich denken die meisten; ich würde alles nur irgendwie vertuschen, damit ich weniger arbeiten wolle.

Ich sage mal so, jeder will so wenig arbeiten wie möglich. Da machen wir uns nichts vor. Ich meine, von der Menge der Arbeit. Klar arbeiten wollen wir alle, aber halt nicht so wahnsinnig viel – als so stellen wir uns das am idealsten doch alle vor? Nicht wahr. Keiner sagt, ich arbeite freiwillig 80 Stunden in der Woche. Oder gibt es doch die Ausnahmen, die jetzt freiwillig, nicht irgendwie gezwungen oder meinen weil es alle machen, ihre Stunden herunterreißen. Auch Studenten, die sagen, dass sie mehr arbeiten wollen, machen das nicht ohne Hintergrund des Geldes.

Ohne Arbeit könnte ich auch nicht. Aber es muss schon was sein, was Spaß macht. Nein 365 Tage im Jahr soll auch zumindest für mich auch nicht nur Spaß machen, aber der überwiegende Teil doch schon.

Ob Leute, die wirklich von sich behaupten, dass nicht mehr arbeiten müssten, also keine Rentner, sondern welche um die 40, dass es so schön ist? Ich meine, da geht auch einbißchen der Lebenssinn flöten. Einbißchen sollte man schon für die Gesellschaft tun. Also ich würde es tun.

Selbst Arbeitskollegen haben das gleiche erkannt wie auch mein Vater; ich kann schlecht ruhig an einem Platz sein und nichts machen.

Also gerne zwei oder vielleicht drei Stunden am See oder am Meer sein und die Wellen zuschauen (oder das andere Geschlecht), aber nicht einen ganzen Tag.

Pfingsten war so eingeteilt. Am Samstag war ich in Düsseldorf unterwegs, am Sonntag habe ich gelernt und am Montag war ich ja in Wesel und Umgebung mit dem Rad. Ich könnte nicht drei Tage am Stück nur zu Hause sein.

Ich gehe gleich schlafen. Dieser Abend war nervlich anstrengend genug. Ja ich weiß nicht aufregen.

Oder ich wende meine Energien für eine neue interessante Aufgabe. Das Video, welches ich mir in der Mittagspause angeschaut, schreit nach einem Python oder C++ Script. Die Frau, die das vorstellt, die kenne ich noch aus Google+ Zeiten. Es ist jemand aus Mexiko-Stadt. Ich konnte meinen Kommentar darunter nicht verkneifen :-).

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