Auch das Sofa muss daran glauben

Ich habe hier im Wohnzimmer noch ein großes Sofa stehen, welches auch in die Jahre gekommen ist. Es ist aber viel zu schwer für den Transport bis nach unten (für den Sperrmüll). Deshalb habe ich gestern ganz spontan angefangen, das zu zerlegen. Es ist aber nicht so einfach wie mein damaliges Sofa, welches, ich in meiner alten Wohnung in Altendorf hatte. Das hatte ich wirklich ruckzuck transportfähig auseinander gelegt. Hier das hier, ist bedeutend schwieriger. Meine Eltern haben wirklich immer auf sehr gute Qualität geachtet.

Das Sofa, welches ich schon etwas bearbeitet hatte

Ich frage mich wirklich, wie ist das Sofa hier nach oben gekommen? Ich wohne in der dritten Etage ohne Aufzug. Und selbst wenn man eine Seilwinde am Balkon befestigt hatte, durch die Balkontür passt es nicht, egal wie man es dreht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man es hier im Wohnzimmer zusammengebaut hat. Es muss beim Hochtransport eine Morddschinderei für die Möbelpacker gewesen sein. Das Treppenhaus ist breiter als die meisten Treppenhäuser, aber so breit auch nicht.

Mein Vater hatte es irgendwann mal gekauft, als ich hier nicht mehr wohnte. Ich habe auch noch einen Sessel, auf dem ich jetzt sitze, der ist von der gleichen Art. Der Stoff ist allerdings am vorderen Teil des Sitzes schon längst kaputt.

Auch wenn man immer Qualität einkauft, seid alle mal bewusst, manchmal hält nicht ewig. Ok, 20 Jahre schon, aber irgendwann muss das Zeug auch wieder nach unten – auch wenn man ganz oben wohnt oder man bestellt ein Unternehmen, welches das erledigt, welches aber auch Geld kostet.

Am Wochenende werde ich es weiter transportfähig machen. In dem jetzigen Zustand ist es immer noch schwer. Ich habe wahrscheinlich auch nur die leichten Teile entfernt und das war schon nicht einfach.

Was schon für den Restmüll bestimmt war, habe ich gestern in den Container geschmissen.

Am 15.09.2020 kommt der Sperrmüll (wahrscheinlich muss er wegen Holz noch einmal kommen).

Die Küchenzeile besteht auch aus solch edlen und schweren Teilen. Die Oberschränke hatte ich ja schon 2016 abgebaut, den unteren Teil noch nicht. Oder ich bestell da eine Firma und bezahl auch dafür, denn in der Küche stehen noch drei Gerätschaften drin, die kaputt gingen und nie mehr benutzt wurden, ein Geschirrspüler, ein Kühlschrank und Gefierschrank. Während der Kühlschrank noch einfach erscheint, bin ich mir beim Gefrierschrank nicht so sicher und auch nicht beim Geschirrspüler. Natürlich gibt es noch einen Herd mit Backofen (die aber funktionieren), die Arbeitsplatten (es gibt zwei), sind auch noch sehr dick. Mir graut es vor der Küche.

Ja früher in den 1980er Jahren war es wohl noch ganz und gäbe, möglichst schwere Sachen zu bauen und meine Eltern haben da prompt zugeschlagen. Natürlich ist es auch ein Unding alle paar Jahre eine komplett neue Küche zu kaufen. Selbst meine „einfache“ Küche hat 14 Jahre gehalten. Ich wette alle Nachbarn haben nicht mehr die Küche, mit denen sie eingezogen sind, nur ich muss mich an die alten schweren Sachen „vergnügen“.

Selbst der Balkontisch ist nicht leicht, sondern schwer. Allerdings verstaubt er sofort wieder. Hat man den einfach sauber gemacht, so ist er am nächsten Tag wieder (gefühlt) schmutzig.

Ich meine, viele werden sagen, toll, du hast Möbel für die Ewigkeit. Aber mal angenommen, ich hätte jetzt jemanden kennen gelernt, also hier und die würde wider erwartend mit mir zusammen leben wollen, könnte es auch mal geben und die hätte ihre eigenen Vorstellungen; ich hätte mich von den Möbel, die mir sowieso nie so richtig ans Herz gegangen sind, auch trennen müssen. Frühestens die Küche, die 40 Jahre alt ist, hätte man sie neu einrichten müssen.

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Der Tag danach, nach dem halben Tag

Ja gestern hatte ich noch einige Anrufe, aber der Anruf um 11.24 Uhr war der letzte. Das letzte Ticket bezüglich MS Outlook hatte ich erstellt. Danach kamen bis 12 Uhr auch keine Anrufe mehr rein. Es war dennoch ein komisches Gefühl, aber es wurde vom Unternehmen so beschlossen, den befristeten Vertrag nicht zu verlängern.

In der Nachbetrachtung wird man wahrscheinlich wie immer feststellen, dass es ganz gut war. Ich habe noch eine Abschiedsmail geschrieben. Nun bin ich im Resturlaub und ich bin noch immer einwenig angespannt. Den heutigen Tag werde ich mal so hinein leben.

Ich habe gestern Abend noch meinen MongoDB Kurs in Udemy beendet und einen neuen mit Linux Shellscripting angefangen. Ich hatte bei Udemy schon einmal einen Kurs gemacht, aber ich denke, ich brauche eine Auffrischung. Damals konnte ich allerdings nur auf Udemy vom Kundennetzwerk darauf zugreifen. Mein Unternehmen hatte damals noch keinen Zugriff auf Udemy. Daher bietet es sich jetzt bis zum 29.09.2020 noch mal an, dort so einen Kurs zu machen und dann kann ich es parallel direkt ausprobieren. Interessant ist, dass der Referent dort die Software Vagrant benutzt. Das erlebe ich jetzt zum ersten Mal. Von der Software habe ich schon viel gelesen, aber nun sehe ich sie auch mal in Aktion. Er hat zuvor eine Virtual Box installiert und dann Vagrant, soweit ich das verstanden habe.

Durch den Shellscripting Kurs habe ich wo möglicherweise erfahren, warum vielleicht NodeJS nicht den Port 3000 erreichen konnten. Vielleicht liegt es hier an diesem Programm dran. Vielleicht war das auch der Fall bei MongoDB. Das muss ich mal bei Gelegenheit ausprobieren.

Ich habe noch meinen beiden älteren Rechner. Vielleicht verabschiede ich mich von Debian und installiere dort CentOS was Unternehmen, wenn sie Linux einsetzen, sehr oft benutzen – sieht man in Stellenausschreibungen. Debian wird anscheinend nicht so gerne eingesetzt. CentOS ist auch Red Hat sehr nahe. Mich würde aber ein Rolling Release wie Arch Linux, oder gar ein Gentoo mal interessieren. Arch Linux hatte ich schon mal installiert. Auf dem Debian Rechner sind 4 GB RAM eingebaut.

Gestern Nachmittag war ich noch beim Arzt. Das offene Bein ist leider nicht weiter zu gegangen. Es verharrt auf der gleichen Position wie noch am Montag. Wahrscheinlich werde ich doch zu meiner Gefäßchirurgin nach Mülheim fahren müssen, um die Entwicklung dort weiter zu stoppen bzw. also dass es sich weiter schließt.

Natürlich ist das Arbeitsende schade, aber dadurch ergeben sich neue Chancen und vielleicht finde ich mich in einem Unternehmen wieder, wo ich meine Linux-Kenntnisse einsetzen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Weil ich zu Hause nur Linux einsetzen möchte, könnte es sein, dass meine Windows-Kenntnisse langsam wieder abebben, denn ich werde mich hier wieder mehr mit meinen installierten Betriebssystemen befassen. Ein Windows kommt bei mir nicht mehr ins Haus.

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Heute ist es soweit

Heute ist mein Ende angelangt. Nein, nicht das Lebensende, sondern das Arbeitsende. Ich freue mich wirklich auf Neues und vor allem auf eine neue Wohnumgebung, egal was wer sagt.

Vielleicht bin ich doch nicht so alleine. Ich hatte gestern einen netten Austausch von einer Frau, die in Norddeutschland wohnt und wohl sehr gerne SUP fährt. Ob sie noch Single ist oder doch vergeben, spielt erst einmal keine Rolle. Ich bin sichtlich berührt. Sie hat auch ein markantes Gesicht, was ich bei Frauen schätze und attraktiv empfinde.

Aber auch mit einigen Kontakten auf Linkedin hat sich ein nettes Verhältnis aufgebaut, auch wenn die eine verheiratet ist. Nettes Verhältnis muss nicht gleich Liebe bedeuten. Kontakte, mit denen man gut sprechen und schreiben kann, sind auch sehr viel wert. Sie ist mit ihrem Mann nach Fuerteventura ausgewandert. Eine starke Persönlichkeit, markantes Gesicht hat sie auch.

Ein Arbeitskollege meine, auf Linkedin gäbe es nur blöde Sachen. Ich muss auch sagen, dass man sich dann mit den Richtigen verbinden muss und auch sich über die Hemschwelle setzen, dass man nur Bekannte verlinkt. Man muss sich auch mit den erst unbekannten verlinken. Diese werden dann bald bekannt, also befreundet will man nicht sagen, vielleicht auch doch. Aber wenn man nie den ersten Schritt macht, wird man immer einsam zurückbleiben.

Gerade jetzt in Coronazeiten ist es auch ungeheuerlich wichtig, sich im Internet zu verlinken. Verweis schon, wie oft überhaupt noch Messen stattfinden werden nach altem Maßstab. Ich betrachte das jetzt unabhängig davon, ob man nun einen Impfstoff gefunden hat oder nicht. Messeveranstalter und Messebauer werden sich auch verändern. Der zukünftige Messebauer baut nicht mehr körperlich eine Messe auf, sondern virtuell und er wird sich mit Webdesign/Webdevelopment beschäftigen müssen.

Ich glaube nicht, dass man wegen einer Messe nicht mehr so häufig ins Ausland oder hunderte Kilometer in Deutschland verreisen muss. Klar, das wird es auch noch geben, aber wahrscheinlich nicht mehr so häufig. Die Cebit würde heutzutage rein online ganz gut funktionieren.

Vielleicht kann man aus den großen Messehallen, die dauerhaft nicht mehr benutzt werden, dann zu Schwimmbädern oder Sporthallen umbauen.

Es ist der logische Schritt alles was nicht mit Produktion und direkte Kundeninteraktion zu tun hat, wird von zu Hause arbeiten. Ich hatte das schon einmal früher ausgeführt. Die jetzigen großen Bürotürme werden zu Wohnungen umgebaut. Es mag heutzutage befremdlich wirklich, in ein Gewerbegebiet zu wohnen, aber wenn das viele machen, dann ist das ganz normal. Da wird es sich immer Menschen geben, die solche Angebote annehmen. Moderne Gewerbegebiete bieten mehr grün an, als noch die aus dem älteren Semester. Oder wir reißen die Bürotürme ab und dann entsteht dort ein neuer Park.

Aber es ist nicht mehr so recht vorstellbar, dass man für den Job, im Büro, wo man eh nur am Schreibtisch sitzt, noch eine Stunde Fahrt in Kauf nimmt. Nein, nicht einmal für mich kommt so etwas in Frage. Wer das noch machen möchte, kann es machen, aber ich denke die Mehrzahl der Leute wird sich so etwas nicht mehr antun wollen, wenn es die Möglichkeit eines Laptops und einer ruhigen Ecke in der Wohnung gibt, die womöglich noch abschließbar ist.

Es wird noch einige Jahre dauern bis vernünftige Möglichkeiten geschaffen werden, dass Kinder als auch Erwachsene von zu Hause aus lernen bzw. arbeiten. Danach wird es immer noch Dauernörgler geben, die die einstündige Fahrt, morgens im Winter, wo man das Auto noch auftauen musste und über spiegelglatte Straßen und auch noch im Stau zu stehen bis man zur Arbeitsstätte fahren konnte, als ganz toll empfinden. Für mich war das immer Stress pur.

Bis die meisten Fabriken vollautomatisiert sind und von KI gesteuert werden, wird es noch dauern. Ich weiß, auch hier wird es Menschen geben, die das jetzige System toll fanden, aber wer würde die Arbeitsbedingungen von 1920 in den Fabriken noch für gut heißen? Ich möchte aus dieser Zeit weder noch krank werden und dann eine OP sich zu unterziehen noch in einer Fabrik arbeiten, wo das Wort Umweltschutz ein Fremdwort war. 40 Stunden zu arbeiten, war das Mindeste damals.

Wer dauernörgelt von wegen sozialer Abgehängheit und so, der findet es immer noch wichtig nach der Arbeit sich dauerhaft vom Fernsehnprogramm zu berieseln zu lassen und seine Zeit mit Fußball, wenn wieder möglich, am Wochenende zu verplempern. Wenn man es mal macht, damit sehe ich nicht das Problem, aber für viele ist es eine Gewohnheit. Blöd ist, dass viele auch noch auf andere warten, als sprich, man wartet auf den Staat oder den Arbeitgeber. Nein, selber muss man ran. Man hat doch eigene Interesse und man weiß doch wo man noch seine Schwächen hat oder Stärken und baut diese weiter aus.

Was wollte man schon immer können bzw. wissen?

Klar werden einige jetzt sagen, ich wollte schon immer Klavier spielen. Also wer das nicht als Geldeinnahmequelle machen möchte, sollte das als Hobby ansehen und nicht so verbissen sich da rein knien.

Nach 12 Uhr heute, behalte ich meine Geräte noch bis zum 29.09.2020, weil ich auf die firmeninternen Kurse zugreifen möchte. Ich will auch die Zeit noch für Fortbildung nutzen und Kurse machen, zwar nur noch kurze, die ich vielleicht eher nicht so machen würde, weil sie nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste stehen.

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Meine letzten 12 Stunden im IT Support

Ich habe morgen noch ein Tag, aber heute sind es die letzten 8 Stunden, morgen noch 4 Stunden, also noch 12 Stunden Arbeitszeit. Ob ich froh bin? Ja, ich bin froh.

Dann hat das zwanghafte Sitzen und Warten auf Kundschaft ein Ende. Selbst ein Verkäufer darf mehr laufen als wir. Auch wenn dieser Beruf wegen dem Arbeiten am Samstag sehr stressig ist, so haben sie mehr Bewegung. Dauerhaftes Sitzen vor allem mit meinen Problemen im Bein ist nicht gerade förderlich für die Gesundheit. Ja ich sitze auch anscheinend privat sehr viel, aber man steht doch viel mehr auf und ich habe vielleicht an einem regnerischen Sonntag in den Wintermonaten eher die Unlust mich nicht so viel zu bewegen.

Gestern war so ein Tag. Warten, warten, warten auf einen Anruf. Ich habe noch nebenbei ein Youtube-Video über CSS / Bootstrap geschaut. Das hatte eine Gesamtdauer von 3 Stunden und immer wenn es gerade interessant wurde, kam ein Anruf, der mich 30 Minuten und länger begleitete. Das ist so typisch.

Es ist das gleich wie in unserem Skype-Chat. 30 Minuten kein Anruf, 30 Minuten keine Diskussion. Dann kommt ein Anruf und gleichzeitig gibt es eine Diskussion im Skype-Chat und bis ich fertig bin mit dem Anruf, ist die Diskussion auch wieder zu Ende. Wir haben die Verpflichtung uns in den Chat einzubringen. Das hat mein Chef angeordnet.

Ich hatte schon gesehen, dass es IT Supports gibt, die mehr als nur das Annehmen von Anrufen bzw. Bearbeitung von Tickets hatten. Hoffentlich muss man das nicht zwischen den Anrufen machen, so nebenbei, so nach dem Motto, ihr habt gerade Langeweile, also könnt ihr gerne das auch noch machen. Nee, dann so einen IT Support, wo man vielleicht am Vormittag am Telefon sitzt und am Nachmittag sich ganz raus schaltet und dann andere Sachen machen kann. Oder wo man hausintern arbeiten kann. Also nach dem Motto „Ich komme gleich bei Ihnen vorbei und schaue mir das vor Ort an“. Dann hat das den Charakter meiner ersten Arbeitsstelle, als es darum ging Bücher abzuholen. Ich hatte ja in der firmeninternen Bibliothek gearbeitet – nein das war kein IT Support, das war noch damals außerhalb von dessen was ich jetzt mache. Das Arbeiten war auch damals viel entspannter. Wenn ich mal nicht in der Bibliothek war, hat diese jemand anderes von meinen Kollegen aufgemacht und mir einen Zettel hingelegt, welches Buch mit welcher Registrierung verliehen wurde und ich habe es dann nachgetragen.

Ich hatte ja auch die Pflicht einmal am Tag zum Wareneingang zu gehen, um dort bestellte Bücher abzuholen. Natürlich ist man dann auch ins Schwatzen gekommen, weil ich mit dem Lagerverwalter damals gut konnte (wir haben uns über Fußball, Eisenbahn und Linux unterhalten).

Ich hatte ja meine Access-Bibliotheksdatenbank, die ich selber aufgebaut hatte, verwaltet. Vor meinem Wirken bestand die Verwaltung der Bücher als Karteikarten, was ich 2007 schon sehr altmodisch hielt. Das erste was ich gemacht hatte, war diese Datenbank. Vielleicht habe ich auch daher mein Faible so für Datenbanken, weil ich das selber schon aktiv im Beruf getätigt hatte. MySQL, MongoDB und etc. sind daher mir ans Herzen gewachsen. Die 14 Jahre werden mir in dieser Firma unvergessen bleiben und so insgeheim sehne ich mich auch da wieder zurück. Nicht in diese Firma, sondern allgemein so eine allgemeine Tätigkeit. Daher bleibt meine Kreativität stark zurück geblieben und ich möchte sie am liebsten auch für die Firma einsetzen. Der IT Support hat aber Null Kreativität und die meisten Berufe in der IT sind das auch, bis auf Webdesign. Klar, arbeiten die meisten auch im Kundenauftrag.

Aber die meisten Berufe in der IT so mein Überblick ist reines Abarbeiten von Prozessen. Auch der Datenbankadministrator überwacht lediglich die Systeme, die ein „normaler“ Büroangestellter erstellt hat. Selbst wenn er die Datenbank erstellt, so macht er das was andere ihm vorgeben, weil andere nicht die technischen Kenntnisse haben. Aber ich hatte damals meine Access-Datenbank aus meiner freien Idee erstellt. Klar es kamen auf anraten meines Chefs eine Passwortabfrage hinzu, aber das Grundgerüst der Datenbank wurde nie in Frage gestellt. Was nach meinem Ausscheiden passiert ist, weiß ich natürlich nicht.

Wir hatten damals ein anderes Datenbanksystem und mein Chef hatte die Idee, diese Datenbank in Access umzuwandeln, weil Access zeitgemäßer ist und besser unter Windows 7 (damals) lief als die diese andere Datenbank.

Und so kam es, dass wir, mein (damaliger) Chef und ich (weil ich ja meine Bibliotheksdatenbank hatte) und für zwei Tage durch eine externe Firma uns in Access weiterbilden ließen. Ich hatte schon 2013 einige SQL Kenntnisse gehabt, wenn auch sehr rudimentär und war eigentlich einbißchen enttäuscht, dass die Schulung fast nur die Oberfläche behandelt. Es gibt wohl aber in Access auch eine Schnittstelle, wo man SQL-Befehle eingeben kann.

Mit MS Access habe ich hier im IT Support sehr sehr sehr sehr sehr wenig zu tun.

Privat hatte ich ja bereits hier eine MySQL Datenbank aufgebaut, versuchsweise MongoDB zu installieren, weil das ja die andere Datenbankwelt ist und einbißchen mit SQLlite3 hantiert. Zwei SQL-Kurse für relationale Datenbanksysteme habe ich ja gemacht, einen in Udemy und einen über das Linkedin Learning.

Mit meinem Ausscheiden Ende September, nach meinem Resturlaub hoffe ich auf eine andere Art des IT Supports, wo man mehr macht als nur Sitzen und Warten auf Anrufe und wo man auch Remote arbeiten kann und hoffentlich mehr in die Richtung Datenbanken, vielleicht auch Docker (Kubernetes). Virtualisierung durch VMware oder Citrix interessieren mich sehr wenig.

Na ja heute werde ich das auch noch überstehen und morgen die restlichen vier Stunden auch noch. Für viele ist das bedrückend, dann arbeitslos zu sein. Für mich war das noch nie. Es ergeben sich so viele neue Chancen und auch neue Wohnchancen. Jetzt wo ich Anfang 40 bin, hat man auch den Mut, so etwas zu machen. Ich habe auch das Geld dazu und wenn die Eigentumswohnung verkauft ist, ist dann noch etwas mehr vorhanden. Ich verkaufe ja auch nur dann, wenn ich dann einen neuen Job habe und erst dann kann ich umziehen.

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Norddeutschland – Jobsuche – ganz aktuell

An alle Personaler und Personaldienstleister im Norden von Deutschland, besonders für die Städte Kiel, Lübeck, Flensburg und Rostock.

Ich suche einen Job in Kiel – weil mir die Stadt mit ihrer Infrastruktur noch am besten gefällt und weil ich 2005 auch dort im Urlaub war, nach Rostock wo ich 2018 und 2019 im Urlaub war.

Ich bin 42 Jahre alt, geboren am 23.06.1978, bin 1,93 m groß und wohne noch in Essen im Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen.

Ich suche einen Job möglichst in der IT.

Ausbildung: Bürokaufmann

Letzte Stelle: IT Support (mein noch derzeitiger Arbeitgeber TATA Consultancy Services, kurz TCS, hat das Coordinator genannt, warum weiß ich nicht). Mehr Infos im verlinkten Zwischenzeugnis.

Stellengesuch:

Webdesign (ich habe eine ganz hohe Affinität darin gefunden, aber nicht erst jetzt, sondern schon seit mehr als 10 Jahren, so lange habe ich auch eine eigene Webseite),

IT Support ist auch möglich, allerdings muss ich die Rechte haben, um Remote auf den Rechner der Kunden zu schalten. IT Support ohne Remote Connect habe ich jetzt vier Jahre gemacht und ich weiß, es ist wirklich sehr blöd.
Arbeitszeiten sind von 7 bis 18 Uhr möglich, bis 20 Uhr nur im Homeoffice. Ich möchte nicht wieder 1 Stunde oder mehr abends vor allem im Winter nach Hause fahren, weil die Deutsche Bahn AG mal wieder ihre technischen Probleme hat mit ihren Zügen. So etwas fand ich immer zum Kotzen.
IT Support für Linux (Red Hat zum Beispiel oder openSuSE) wäre super klasse. Darüber würde ich mich am meisten freuen. Privat setze ich auf Linux seit mehr als 16 Jahren, seit einigen Jahren setze ich allerdings auf Fedora, weil ich immer einen ziemlich aktuellen Kernel haben möchte auf meinem Rechner. Auf einen zweiten Rechner habe ich auch ein Debian 10 laufen und auf dem dritten Rechner Trisquel Mini 8.0 (ein Debian Derivat, das für leistungsschwache Rechner programmiert worden ist).

Im Allgemeinen informiere ich mich täglich über meine RSS-Feeds. Hier viel über Linux, Webdesign und Programmierungen (Javascript und Python).

Bürokaufmann – dahin kann ich gerne zurückkehren. Da ist mir die Branche recht egal bis auf eine. Die Automobilbranche, die noch auf Verbrennertechnologie setzt, da wäre ich sehr unglücklich. Ich möchte nichts zu tun haben, beruflich und privat mit der Automobilbranche alter Art. Neuer Art, Elektrofahrzeuge aller Art – sehr gerne.

Warum der Norden für mich, warum nicht der Süden?

Ich liebe das Meer. Ich möchte am Abend nach der Arbeit noch gerne mal eine Runde mit dem Seekajak fahren (ja muss ich auch noch lernen) oder im Sommer ein erfrischendes Bad in der Förde nehmen.

Das kann man auch im Urlaub machen. Ja kann man, aber:

ich muss dann eine Unterkunft finden (im Sommer muss man lange im voraus buchen, man kann nicht überall hin, weil vieles schon ausgebucht ist – dann kommt irgendein Virus und man muss die Buchung stornieren, weil wie jetzt bei Corona alles geschlossen wird – wenn man in einer Stadt an der Küste wohnt und arbeitet, hat man diesen Misstand nicht, denn dann ist man Einwohner, der auch soweit es erlaubt wird, auch mal an den Strand gehen kann).

Dann muss man die Fahrkarte buchen (und hoffen, dass die IC-Züge noch genügend Platz im Fahrradabteil haben).

Dann muss ich auch noch hoffen, dass man nicht einen Zeitpunkt erwischt, wo es fast nur regnet, wenn man vor Ort am Meer wohnt, ist das Zeitfenster größer.

Das kostet alles Geld und Aufwand. Wenn ich jetzt arbeitslos werde, ist doch der ideale Zeitpunkt gekommen, dort hinzuziehen.

Unsere Sommer werden hier in Westdeutschland immer heißer und schwüler. Tropennächte sind keine Seltenheit mehr. Auch wenn wir es vielleicht bald schaffen, die Emissionen zu stoppen, so werden uns die erhöhten Temperaturen noch einige Jahrzehnte beschäftigen. Da ich auch nicht jünger werde, sondern älter, ist es eigentlich nur logisch, in den Norden zu ziehen.

Ich wohne hier seit vier Jahren in einer geerbten Eigentumswohnung von 89qm, die ich dann verkaufen werde. Für mich als Single ist weiterhin viel zu groß. Ich möchte in einer kleineren Wohnung von ungefähr 30 bis 35 qm wohnen. Wenn ich ohnehin schon ausziehen möchte, dann möchte ich auch den ganz großen Schritt wagen.

Ich bin seit Ende Juli 2020 dabei, die Wohnung jeden Tag hier leerer zu machen. Ich bin seit Ende Juli praktisch jeden Tag (außer am Sonntag natürlich) auf dem Recyclinghof und gebe dort mit meinem Fahrrad mit Fahrradanhänger Sachen ab, der Rest wandert in die Restwerttonne und am 15.09.2020 kommen die Entsorgungsbetriebe wegen Sperrmüll (Holz).

Sehen Sie es als Firma so: Sie haben einen Mitarbeiter, der fachlich zu Ihnen passt und der menschlich zufrieden ist, weil er sich am Meer befindet. Also wir profitieren doppelt oder nicht?

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