Python-Kurs abgebrochen

Ich habe meinen Python-Kurs in Udemy abgebrochen. Es wurde mich zu kompliziert. Ich bin nicht mehr mitgekommen.

Nein, ich habe es nicht aufgegeben Python zu lernen. Das habe ich nicht gesagt. Das nicht missverstehen, aber ich wusste nicht mehr was der Lehrer mir da versucht hat, zu sagen. Ich hätte noch 19 Stunden vor mir. Eigentlich wollte ich schon vorherige Tage abbrechen, aber ich habe mich noch zurückgehalten.

Ich habe jetzt einen ganz einfachen viel kürzeren Python-Kurs von insgesamt 2,5 Stunden angefangen. Der Lehrer von diesem Kurs erklärt auch Sachen, die in dem anderen überhaupt nicht erwähnt wurden oder die Erklärvideos in Youtube.

Die Aufgaben sind auch viel praxisnahe. Man bekommt so eine Aufgabe gestellt, wenn für den Betrieb eines Servers 1000 Dollar veranschlagt werden, der 20 Stunden am Tag läuft, wie hoch sind die Kosten pro Tag / pro Woche und so. Erinnern mich an die Textaufgaben aus der Schulzeit.

Endlich weiß ich was man mit einer Programmiersprache machen kann. In den anderen Kursen waren die Aufgaben hochmathematisch angelegt, wo ich mich frage, und wie kann ich das dann in Alltag verlagern? Es geht doch bei der Anwendung einer Programmiersprache und etc. was man damit im (Berufs-) Alltag damit anstellt und nicht was man wie ausrechnet.

Ob ich zum Machine Learning in meinem Leben komme, weiß ich nicht. Interessant finde ich es allemal, aber es ist 100% ig sicher, beruflich werde ich da nie rein kommen. Ich bin dafür schon zu alt mit meinen 42 Jahren und die Auswahl ist zu groß, die sich damit beschäftigt.

Wie erwartend kam die Absage von der Bewerbung, die ich heute Morgen abgeschickt hatte. Irgendwie hatte ich schon viel schneller damit erwartet. Auch wenn Firmen sagen; sie würden einen anlernen. So ist das mit Sicherheit gelogen was in der Stellenanzeige stand. Keine Firma lernt jemanden in einer gänzlich neuen Sache an. Kritiker werden jetzt sagen: „Hab ich es doch gleich gewusst“.

Ich stelle auch fest: Es gibt Firmen, da bekommt man kein Bein rein. Da kann man noch so argumentativ zu überzeugen versuchen. Man hat absolut keine Chance. Bernd Slaghuis sagte mal in einer Videos, dass man die Firmen anschreiben soll, mit denen man sich identifizieren möchte, nur so gelänge eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Auch wenn ich Herrn Slaghuis sehr schätze, aber er hat Unrecht. Bei bestimmten Firmen hat man auf Lebenszeit die Rote Karte. Ich habe keine Ahnung warum. Ob diese Firmen mich alle misstrauen, was ich so mache? Also meine Liste von meinen gewünschten Firmen, die mir immer wieder absagen, wo ich aber gerne arbeiten möchte, wird leider immer länger.

Als Kunde habe ich bei Rheinbahn (Düsseldorfer Verkehrsbetrieb) auch auf Lebenszeit verschissen. Jede Mail (also normale Mail, keine Bewerbung für einen Job oder so) an die Rheinbahn wird nicht beantwortet. Ich weiß nicht warum, warum die Rheinbahn mich so negativ beurteilt.

Als Kind habe ich gerne an Firmen geschrieben und viele Fragen gestellt. Alle haben mir ausführlichst geantwortet. Die Rheinbahn schrieb mir damals, dass sie dafür keine Zeit hätte. Das war 1991. Ich vermute, ich stehe bei denen auf eine ewigen Roten Liste. Sehr schade, aber das ist nun mal so. Es gibt Unternehmen, da bekommt man als Kunde, als Bewerber kein Bein rein.

Es ist sehr schade, dass es in Zeiten von Anti-Diskrimierung von Menschen, so etwas immer noch gibt. Vielleicht sieht die Rheinbahn ein Problem in mich, weil ich im Ruhrgebiet wohne.

Dabei fahre ich gerne mit der Rheinbahn und halte es für ein sehr gutes Unternehmen, also so vom Fahrangebot, Linienstruktur und etc. , aber das ist nur meine Sichtweise. Die Rheinbahnverwaltung hält nichts von mir, also ignoriert sie mich.

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SQL Kurs beendet

ich habe meinen SQL Basic Kurs über das Linkedin Training beendet. 44 Euro habe ich dafür bezahlt und kann auf diesen Kurs solange zugreifen, wie er noch eingestellt ist und wie lange ich mein Linkedin Konto habe.

Der Kurs war sehr gut und ich kann ihn nur weiterempfehlen, wenn man sich für das Thema interessiert. Allerdings wird hier SQLite3 verwendet.

SQLite3 findet man bei Linux in jeder Distribution und auch für Windows und Mac kann man dieses Datenbankmanagementsystem herunterladen.

Ich hatte ja schon einen MySQL Kurs über Udemy gemacht und wollte jetzt eine andere Sichtweise haben. Die habe ich jetzt gewonnen und werde das ganze auch anwenden. Ich habe auch eine andere Sichtweise auf SQLite3 erhalten. Auf meinem Debian-Rechner habe ich diese Datenbank installiert.

Ich hatte wegen der Ausbildung im IT mokiert, dass man welche haben muss. Ich habe mich jetzt auf eine Stelle beworben, wo die Firma keine Ausbildung als zwingend notwendig ersah. Ich habe auch andere Stellen zuvor gefunden.

Es ist eine Stelle für einen Frontend-Entwickler. HTML5 und CSS3 Kenntnisse habe ich in ausreichend guter Zahl. Manchmal wende ich die hier auch im Blog an, um bestimmte Formatierungen, die der WordPress Editor nicht hergibt, manuell zu steuern.

Wenn man einen Link hier postet, fehlt der Titel des Links. Der Titel des Links ist das kleine Fenster, das erscheint, wenn man eine Seite öffnet.

In HTML5 erzeugt man diesen so ganz einfach:

<a href=“seite.html“ target=“_blank“ title=“neue Seite“>….</a>

Erst wird das Ziel benannt, hier eine andere lokale HTML Seite (es gehen auch Internet-Seiten oder Ziele mit Anker), target=“_blank“ bedeutet, dass ein neuer Tab geöffnet wird (target=“_self“ würde bedeuten, dass kein neuer Tab geöffnet wird) und dann title=“ „ ist die angesprochene Info, die man sieht, wenn man mit dem Mauszeiger auf den Link geht.

Bekanntermaßen habe ich auch meine eigene Webseite, die ich mal vor einigen Jahren erstellt habe.

Ich habe heute wieder eine Bewerbung geschrieben, meine Jobagenten bei Hays und bei der Bundesagentur für Arbeit aktiviert (arbeitssuchend habe ich mich am 28.06.2020 gemeldet), die für mich nach Stellenausschreibungen Ausschau halten. Aktivierte Jobagenten laufen bei Stepstone und Indeed, außerdem habe ich noch das Profil bei get-in-IT und Bechtle (mein Arbeitgeber vor meinem jetzigen) und ich schaue auch bei Golem und dem Heise Verlag und T3n nach.

Auch im Urlaub auf Balkonien schreibe ich Bewerbungen. Ganz ausruhen möchte ich mich nicht. 14 Tage wären zu kostbare Zeit verschenkt, wenn ich nichts täte.

Aber natürlich mache ich auch was anderes. Am Montag Nachmittag war ich im Grugabad erstmals draußen schwimmen, gestern Morgen war ich im Hallenbad am Turmfeld schwimmen, morgens um 7.30 Uhr war ich im Wasser und bin dann nachmittags noch zum Rhein-Ruhr Zentrum gefahren.

Abends gönne ich mir einige Folgen Star Trek auf DVD.

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Der Internetaufschwung soll kommen, aber wann?

Ausgerechnet die Süddeutsche veröffentlichte einen Kommentar über einen Aufschwung im Internet in Deutschland. So einen Artikel hätte ich noch von der Welt erwartet, aber von der Süddeutschen.

Es gibt da so einen Satz, den ich hier zitiere:

Zitat:

Natürlich fehlt es an der Infrastruktur, doch das ist nur das Symptom. Vor allem fehlt es in Deutschland am Mindset, an der richtigen Einstellung also

Zitatende.

Genau mein Reden.

Weiter in diesem Absatz:

Zitatanfang:

Denn mit dem nötigen Bewusstsein wäre es gar nicht erst dazu gekommen, dass Politiker eine derart wichtige Entwicklung derart grandios verschlafen hätten können. Mit dem richtigen Mindset hätte ihnen die Bevölkerung schon genügend Druck gemacht oder die Politiker wären vielleicht sogar selber draufgekommen. Aber das Internet galt vielen als Gedöns, mit dem sich nur Nerds beschäftigen. Manche hatten auch Angst, sich darauf einzulassen

Zitatende.

Ja genau. Vollkommen richtig. Damit meine ich nicht die Corona-App, dessen Werbung wieder verschwunden ist. Davon spricht keiner mehr.

Von diesem Mindset, also der Einstellung zu einer Sache spürt man überhaupt nichts. Aber das kommt auch nicht von ungefähr. Wie ist die Technik im Alltag zu spüren? Ich meine, wie präsentiert sie sich?

Ich gibt diese Hackathons, wo Leute an einer Sache gemeinsam programmieren, die Bewegung eines Roboters. Wenn so etwas mal mehr in die Öffentlichkeit rückt, also wie jetzt im Sommer auf den Hauptplätzen in der Innenstadt, eine ganze Woche Sachen zum Ausprobieren in der IT.

Allerdings befürchte ich dann wieder einen Effekt, den man überall zu beobachten ist. Die Kinder basteln vergnügt, die Eltern stehen dann hinter ihnen und schauen zu. Aber auch die Eltern, die Erwachsenen, sollen auch mal so ein Zeilen Code schreiben (natürlich unter Aufsicht), die Erwachsenen sollen auch damit in Berührung kommen. Sonst heißt das: „Ach mich betrifft das sowieso nicht mehr. Ich bin 50 Jahre, das ist nichts mehr für mich oder ich verstehe es sowieso nicht (mehr), ist mir alles zu kompliziert, habe ich keine Zeit für“.

Die Veranstaltungen, die ich so besuche, die OpenRheinRuhr, die Froscon in Sankt-Augustin finden praktisch von der Öffentlichkeit unbemerkt statt. Wenn man 50 Meter vom Veranstaltungsort sich entfernt, dann bemerkt man davon nichts mehr. Es gibt keine Plakate auf dem Marktplatz von den jeweiligen Städte.

Vielleicht ändert sich dann irgendwann auch die Meinung, wenn der Einstiegslevel sich ändert, auch der Einstiegslevel in den Beruf.

Mein Gedankengang ist noch ein folgender. Man kann es ja bei den Kandidaten, die sogenannten B-Kandidaten, dass die einen Test durchführen, um zu schauen wie sind deren Fachskills und beurteilt dann ob der Kandidat doch etwas von Materie verstehe oder nicht. In Belgien machten damals die Stadtverwaltungen bei jedem Bewerber das so. Ich finde das vollkommen fair. Ich hatte das 2015 nicht geschafft, aber es war eine Erfahrung wert.

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Wo sind die IT-Querdenker in Deutschland?

Ich meine, wo sind die Leute, die uns hier voran bringen wollen? Für einen Fortschritt, wenn dieser wirklich gewollt ist von der Bevölkerung, dafür muss man auch ungewöhnliches vorschlagen.

Nur so mal ein Beispiel wie unsere IT Landschaft aufgebaut ist und damit beginne ich ganz einfach bzw. IT Wissen vermittelt wird.

Ich habe mir zwei Sonderhefte von der CT gekauft. Einmal über Python Projekte und gestern über den Raspi. Im Geschäft klangen die Hefte noch ganz nett. Zu Hause ist mir dann aber das übliche aufgefallen.

Im Python Heft stand drin: wie man Bilder auf einmal umbenennt. Das muss ich wahrlich kein Python können, da gibt es unzählige Programme zum herunterladen.

Der gemeine Knipser fotografiert einmal im Jahr im Sommerurlaub seine Massenfotos.

Die Projekte sind anversich nicht schlecht, nur ganz wenig für den richtigen Alltag anwendbar. Es sei denn man lässt täglich sein Genom sequenzieren.

Ich will gar nicht so lange auf die Hefte herumreiten.

Nach einer Studie, die auf IT-Daily veröffentlicht wurde, liegt Deutschland auf Platz 25 der Industrienationen. In Deutschland brauchte man 2019 27 Minuten einen 5 GB Film herunterzuladen. Wir sind aber immer besser als der Jemen, wo man dort 30 Stunden bräuchte. Also aus diesem Grund kann man sich in Deutschland immer ausruhen. Erst wenn der Jemen uns überholt, dann wird es langsam kritisch, aber nur so einwenig. Aber selbst ein Land wie Ungarn, das ich letztendes noch verschmäht habe, ist auf Platz 18. Belgien liegt auf Platz 12 und die Niederlande auf Platz 7.

Hier gibt die gesamten Geschwindigkeitsübersichten.

Die NRW Schulministerin Yvonne Gebauer will 350 Millionen Euro für die Digitalisierung an Schulen ausgeben. Das ist löblich, aber wir wissen ja aus der Vergangenheit, hätte es Corona nicht gegeben, wir wären immer noch auf dem Stand davor. Corona hat uns die Augen geöffnet und danach werden sie wieder verschlossen. Die 350 Millionen sind bestimmt verteilt auf die nächsten 30 Jahre und bevor man das Geld ausgibt, wird erst einmal wieder jahrelang gestritten, was man genau machen möchte. Da werden etliche Grabenkämpfe ausgetragen.

Hier wären IT-Querdenker, die das ganze nicht studiert haben oder eine Ausbildung genossen haben, willkommen. IT’ler, zumindest die meisten, die ich kenne, wischen sofort jeden Vorschlag beiseite. Das kann nicht sein. „Du erzählst Müll!“, „Wie soll das denn gehen?“.

In Deutschland und wahrscheinlich auch anderswo bis auf in den USA arbeiten die meisten Menschen gerne nach Anweisungen. Da wird abgearbeitet.

Warum wird ein Elon Musk immer noch als Spinner bezeichnet? Wenn Elon Musk mit SpaceX so ein Spinner wäre, wo bleibt die Ariane 6 Rakete? Die Nicht-Spinner hätten die doch längst gestartet und für weniger (im Preis) als eine Falcon9.

Richard Branson, Jeff Bezos – die kommen alle aus den Staaten. Wer ist der deutsche Elon Musk?

Die Deutschen haben einige große Probleme.

Erstens: Wir haben keine Fehlerkultur. Wer einen Fehler macht, wird hart von der Gesellschaft bestraft. Der versucht das kein zweites Mal oder nicht so schnell wieder.

Zweitens: Neidkultur.

Der Deutsche ist unheimlich neidisch auf die Leistungen von anderen. Ich erlebe das immer wieder. Aber das ist auch kein Wunder, wenn man in Deutschland die Fußballbundesliga hochhebt, wo dann Millionen von Menschen Woche für Woche hingehen. Jetzt in Coronazeiten lief die Bundesliga unterhalb des Radars, weil es auch in den Zügen am Wochenende sehr ruhig war.

Der normale Bürger kommt abends nach Hause und will sich ausruhen. Diejenigen, die sich abends noch reinknien, ihre Onlinekurse machen, wie ich in Sachen IT werden schief angeschaut. „Was ist das für ein Blödmann?“ und man nimmt das nicht ernst. „Ach der da, der braucht erst einmal eine grundlegende Ausbildung, dann kann er da seine Sachen machen, dann wird er auch glaubwürdig, ohne eine staatliche beglaubigte Ausbildung traut in Deutschland einem nichts zu“.

Dann wenn man etwas kann und auch zeigen kann, dann kommt der Neid. „Boah, der kann das und ich nicht.“ Aber anstatt zu denken, wenn der das kann, dann könnte ich das auch, nein, dann macht den anderen fertig, versucht ihn zu erniedrigen.

Ich nehme doch stark an, dass man jeden Informatiker nachts um 3 Uhr wecken kann und er kann mir eben mal zwei große Zahlen im Binärsystem subtrahieren und diese mal eben umrechnen ins normale Zehnersystem. Das sind doch die Grundlagen, die man können muss oder eben schnell das OSI-Modell erklären und mir sagen, auf welcher Position der Router im Osi-Modell befindet, wo der Switch, wo der Hub. Ich weiß auch das Osi-Modell ist veraltet, aber es wird immer noch gelehrt.

Das sind doch die vielbeschwördenen IT-Grundlagen oder nicht? Wenn ich mal wieder im IT-Bereich doch wider erwartend ein Vorstellungsgespräch haben sollte, dann kann der Fachbereich mir das eben mal ausrechnen und umwandeln. Ich vermute, das wird der Fachbereich innerhalb von Sekunden erfolgreich ausrechnen können.

Ich stelle immer wieder leider fest, der IT-Bereich ist nur eine Dienstleistung für andere. Also wenn der Kunde sagt, er möchte ein Spiel haben, wo man blau-grüne Elefanten füttert, dann macht das die IT-Firma auch, brav wie sie ist.

Zusammenfassend stelle ich fest: Die Querdenker sind, werden verspottet (das sie doch möglichst erst einmal die Grundlagen wissen müssen und dann nach Jahren kann man wieder angewackelt kommen) und wer die Grundlagen kennt, macht Dienst nach Vorschrift.

Dann sollen wir aber nicht bejammern, dass Deutschland international gesehen, im unteren Mittelfeld liegt. Wenn keine Ideen kommen, dann kann sich eine Nation nicht weiterentwickeln.

Aber das ist ja von der Politik aber auch von den zahlreichen Firmen so gewollt. Lieber wir gehen auf 100000%ige Sicherheit, dass der da auch wirklich kann. Lieber jemanden nehmen, der in den letzten 5 Jahren total erfolgreich war. Das ist der Garant.

Wirklich? Der Blick zum Sport genügt. Nur weil Spieler A in einer Mannschaft total erfolgreich war, muss das für die eigene Mannschaft gelten.

Wie viele Leute beenden ihre Verträge oder landen auf der Ersatzbank, weil sie in dem Verein nicht eingeschlagen haben, wie erhofft. Wie viele Trainer mussten nach einem halben Jahr den Hut nehmen, von dem man doch die großen Wunder versprach.

Otto Rehhagel war super erfolgreich in Bremen, war 14 Jahre dort. Wie erfolgreich war er bei den Bayern aus München? Er war da nur 1 Jahr. Wie kann das sein?

Ich war auch 14 Jahre in einer Firma und in einer anderen hat man mich nach zwei Monaten raus geschmissen. Ich bin jetzt aber über 3 Jahre bei einem Projekt. Nach den 14 Jahren war ich zweimal in zwei Firmen, wo ich nur zwei Monate war. In dem ersten Fall hatte ich selber gekündigt und bei der zweiten hat man mich gekündigt.

Ich wette, wenn Elon Musik scheitern würde, er würde in Deutschland total verhöhnt werden. Aber das is ein Schuss nach hinten. Eigentlich dürfte Elon Musk auch im Falle eines Scheitern von SpaceX und Tesla immer noch Deutschland verhöhnen, denn was haben wir hervorgebracht bislang?

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Was ich meine

Was ich mit dem nicht über dem Tellerrand von Personalern is folgendes.

Ich habe mich heute auf eine Stelle beworben, wo das Programm Atlassian Confluence gefordert wird. Ich habe Kenntnisse hier durch mein Blog, also mit WordPress. Mir ist auch bewusst, das ist nicht 1:1 das selbe, wie auch der Vergleich mit Joombla oder mit Drupal. Aber es passt aus meiner Sicht alles in eine ähnliche Kategorie. Es ist kein Hexenwerk. Es ist natürlich nicht 100% kompatibel zueinander, aber das ist nun mal so in einer freien Wirtschaft.

Ein Audi ist auch etwas aufgebaut als ein BMW und trotzdem wechseln manche Leute dahin oder kaufen sich einen Japaner oder einen Franzosen. Die ersten Kilometer sind immer holprig.

So ist das auch mit einer neuen Software. Ich bin bei meinem ersten Arbeitgeber auch von Wordperfect 9 (Corel) nach MS Word gewechselt.

Mein erster Arbeitgeber hat das IFS-System eingesetzt als ERP System und nicht SAP oder Microsoft Dynamics NAV. Bin ich jetzt mein lebenslang stark benachteiligt? Das IFS-System kennt kaum jemand. Es dürfte doch uninteressant sein, Hauptsache ein ERP-System.

Kann sich ein Personaler überhaupt nicht vorstellen, dass es auch Menschen geben könnte, die keine Schwierigkeiten sich in Neues einzuarbeiten?

Ich bin schon bei etlichen Bewerbungen gescheitert, weil sich Personaler das nicht vorstellen konnten. Halten Personaler mich so blöd? Ich kann ja nicht das Gegenteil beweisen, weil ich nicht die Gelegenheit dazu habe. Das ist ja traurige daran.

Henner Knabenreich hat dazu im Februar 2020 einen interessanten Artikel geschrieben, den ich hier verlinke.

Einige Tage hat Henner Knabenreich diesen Artikel geschrieben. Bewerber sind keine Bittsteller, sie sind Kunden.

Henrik Zaborowski hat am 17.09.2018 dieses Video (40 Minuten) ins Netz gestellt. Er bringt in diesen 40 Minuten genau das auf den Punkt. Die anderen Videos von Henrik sind genauso empfehlenswert.

Wenn ich mir die ganzen Videos von Henrik Zaborowski, Bernd Slaghuis, Svenja Hofert, die Blogs von Henner Knabenreich an schaue bzw. lese, denke ich: Da müsste doch langsam ein Wandel geben. Aber die Bretter, die man durchbohren muss, sind wohl immer noch sehr dick. Vor allem was Boris Grundl, Martin Wehrle uns Menschen mitteilen, müsste doch den einen oder anderen langsam wachrütteln.

Natürlich kann man nicht alles 100%ig übernehmen, aber zumindest mal ins Nachdenken kommen.

Ich spreche von den Job in dem unteren Preissegment in der IT. Klar Topstellen, wo der Bewerber dann um die 80.000 Euro im Jahr verdienen soll, klar die sollen schon eine Ausbildung, ein Studium mitbringen. Ich spreche aber vom unteren Preissegment um die 30.000 Euro im Jahr.

Wenn Deutschland sich auf den Weg in die Digitalisierung machen möchte, reicht es nicht aus, wenn die Wirtschaft 3 bis 5 Jahre wartet, bis die Leute in der Ausbildung ausgebildet oder das Studium fertig haben und dann noch mit sehr guten Noten. Dann heißt wiederum aus der Wirtschaft, die haben keine Berufserfahrung damit, oder ähnlichem.

Am 24.06.2020 hat Golem, das Online IT Magazin das folgende Interview veröffentlicht. Es ist einwenig abwertend, wenn gesagt wird, dass der Buchhändler angeblich keine Umschulung machen könnte zur IT. Gerade der Buchhändler und der Bibliothekar arbeiten viel mit Datenbanken. Arbeiten mit Scripten entweder in der PowerShell oder mit Python oder etc.. leisten gute Dienste, gute Schnittstellen zur einer SQLite3 Datenbank oder MySQL. Ansprechende Gestaltung via HTML / PHP oder eine Verknüpfung mit Node.js sind Grundkenntnisse. Die Bibliothekar wird Online-Datenbanken verwalten und weniger gedruckte Bücher, wobei die Bezeichnung Bibliothekar verschwinden wird, aber die Tätigkeit eine etwas Neue wäre.

Wenn sich die Grundeinstellung in den Firmen nicht ändert, dass nur Leute mit einer grundlegenden IT Ausbildung oder ein Studium zugelassen werden, IT-technische Prozesse auszuführen, solange wird die Digitalisierung nur ein Begriff in den Sonntagsreden sein.

Wenn der zukünftige Pfleger seine KI antrainieren soll, dass sie dem Patient A mit flüssigen Wirkstoffen versorgen soll, dann sollte sie logische Prozesse lernen und nicht warten bis der IT-Techniker von Haus-IT das macht.

Ich kann mir vorstellen, dass man die KI mit einer Wenn-dann-Formel ausstattet. Wenn Patient A diesen Puls bekommt, dann soll die Flasche schneller entleert werden, damit das Herz wieder normal schlägt. Natürlich muss da niemand Python lernen, aber eine vereinfachte Sprache, eine wo man Button von links nach rechts schiebt und dann auf Go klickt und die KI das macht und am nächsten Abend macht sie das von alleine bis der Mensch entscheidet, wann die KI gänzlich aufhören soll. Es gibt doch diese Programme wo es heißt: Programmieren vom Scratch, wo Kinder animiert werden sollen, programmieren zu lernen.

Man braucht aber keine IT-Ausbildung, die 3 Jahre dauert, um so etwas wie Scratch zu bedienen.

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