Audacity zwei Versionen

29. Juli 2016 Aus Von elsenorweb

Ich war schon wieder der Verzweiflung nahe. Ich habe hier unter Fedora Audacity installiert und wollte nur mal eine einfach MP3-Datei einfügen. Und Fedora sagte mir, dass die Version nicht für MP3-Import kompiliert worden ist .

Große Verwunderung, denn Lame war installiert, aber FFmpeg-Bibliotheken waren nicht eingebunden, nein, das Feld war auch noch ausgegraut, um diese zu suchen. Lame braucht man für den Export, was leuchtete mir ein.

Ich habe beim googeln in einem englischsprachigen Fedora-Forum einen Hinweis gelesen. Es gibt zwei Versionen von Audacity. Die Version Audacity-freeworld kann MP3 importieren.

Also habe ich das normale Audacity desinstalliert (natürlich alles als root)

dnf remove audacity

und danach

dnf install audacity-freeworld

und die andere Version installiert und siehe da, es funktioniert. Jetzt kann ich wieder MP3-Dateien importieren.

Ich brauche diese Funktion deshalb, weil ich habe heute morgen einbißchen das Programm vom Deutschlandfunk gestreamt und muss die einzelnen kleinen Dateien in eine passgenau zusammenfügen. Das heißt, ich kopiere den Inhalt der MP3-Datei und füge diese in die erste Datei ein und speichere mir diese unter der Vergabe von neuen Tag-Infos in eine neue MP3-Datei wie zum Beispiel 29_07_2016_Deutschlandfunk_Nachrichten.mp3.

Würde ich 29.07.2016_Deutschlandfunk_Nachrichten.mp3 eintippen, käme sofort der Hinweis, dass .07 kein gültiges Dateiformat sei. Audacity bewertet alles nach einem . als Dateiformat. Später im Dateimanager kann man die Datei noch umbenennen. So mache ich das seit Jahren schon.

Zwei Versionen? Ja vom Firefox gibt es auch verschiedene Versionen. Der Firefox von openSUSE sieht anders aus als der von Mageia, Windows und Fedora. In openSUSE gibt es nur eine Leiste, wo man entweder suchen kann oder die URL eingebe. In Fedora/Mageia kann man ja mit STRG+K in die Suche gehen mit STRG+L in die URL-Leiste.

Die Firefox-Version in Mageia hat auch noch einen anderen Support. Dort gibt es einen eher längerfristigen Support als 6 Monate. Das sieht man an der Versionsnummer, die scheinbar hinterher hinkt gegenüber der von openSUSE und Fedora.

Auf meinen Netbook verwende ich die Tastaturbefehle vom Firefox sehr gerne, weil das viel schneller geht, als mühsam mit dem Touchpad. Ok, man muss das auch behalten.

In Linux kann ich den Firefox auch in der Kommandozeile direkt starten:

firefox www.google.de startet sofort Google

firefox –search „text“ startet sofort die Suche von Google mit dem Wort „text“. Das ist sehr praktisch, wie ich finde.

(ich sehe gerade in der Onlinefassung hat der Editor von WordPress aus – –  ein – gemacht. Es gilt bei letzten Befehl  – – direkt hintereinander ohne Leerzeile dazwischen).