Hinweg war eine absolute Katastrophe

6. Dezember 2016 Aus Von elsenorweb

Ein schwerer Unfall auf der Autobahn A3 zwischen dem Kreuz Breitscheid und dem Kreuz Ratingen, der A44, brachte im Umland kilometerlange Staus, denn die Autobahn in Fahrtrichtung Köln war heute morgen komplett gesperrt.

Anfangs wollte ich noch einem kleinem Stau auf der A52 zwischen Essen-Bergerhausen und Essen-Rüttenscheid ausweichen und bin auf Stadtstraßen ausgewichen und bin dann über Stadtwald, Werden und Kettwig in Ratingen ausgekommen. Schon auf der B227 Richtung Lintorf staute es sich. Eigentlich wollte ich die Mülheimer Straße (L139) nach Ratingen fahren, aber im letzten Moment sah ich, dass es sich später auch staute. Zum Glück war ich im Kreisverkehr und fuhr einfach noch einmal herum und wollte auf die A52 Richtung Düsseldorf.

Vom Kreisverkehr (Am Sondert, Krummenweg, Mülheimer Straße) bis zur A52 Auffahrt Breitscheid Stau. Dauer ca. 30 bis 45 Minuten. Zur Verschlimmerung des Stau’s haben auch noch die blöden Verkehrsampel gesorgt. Vor der Abfahrt Breitscheid Fahrtrichtung Essen stand eine und direkt danach noch eine. Ich habe mich im Kreuz Breitscheid noch ganz spontan entschieden auf die A524 zu wechseln und diese an der AS Lintorf zu verlassen.

In Lintorf habe ich erst einmal auf einem Soldatenfriedhof meine Blase entleert, die sich seit über eine Stunde mein Urin raus lassen wollte. Ich habe die Zeitarbeitsfirma angerufen, dass sie das Kunden Kundenunternehmen anrufen solle und Bescheid gegeben sollte, dass ich mich unabsichtlich verspätere.

In Lintorf war es auch voll, aber nicht so arg voll. Über die L239 bin ich dann auf die Jägerhofstraße gewechselt, um dann Tiefenbroich zu durchqueren. Später auf der Broichhofstraße bin ich doch relativ durch gekommen und war dann auch sofort in Düsseldorf auf der Arbeit.

Ich habe um 7.22 Uhr die Garage verlassen und war um 9.26 Uhr im Düsseldorfer Norden. Zum Glück hatte der Dozent auch Verspätung, so dass ich nichts verpasst habe.

Natürlich war man sich der Gefahr von Stau’s immer bewusst, aber auf eine Vollsperrung wegen eines Verkehrsunfalls auf der anderen Autobahn weniger.

Da die Bahn auch in ihrem Maße mega unzuverlässig ist, bleibt nicht viel übrig. Ich muss leider sagen, beim Auto hat man noch diverse Chancen etwas zum umgehen, bei der Bahn hat fast keine Möglichkeiten. Die Alternativen, die Buslinien sind auch von der aktuellen Verkehrslage abhängig. Und bei der Bahn kann eine Störung tage- oder monatelange (siehe Stellwerksausfall in Mülheim-Styrum) andauern.

Bei meiner jetzigen Arbeit könnte man sich es sogar vorstellen, das ganze im Home-Office zu machen, auch die Schulungen würden via Skype oder Google Hangout funktionieren.

Aber bei meinen bisherigen Arbeitgebern sah es immer verschieden aus. Mein letzter hatte zum Teil Home-Office gemacht. Mein vorheriger hatte es mal, dann aber abgeschafft, warum auch immer.

Die Rückfahrt war recht stau-frei, wenn man vom üblichen Stau am Dreieck Essen-Ost absieht. Aber das ist wie beim RE1 (Aachen-Paderborn). In den Randzeiten ist dieser auch recht gut gefüllt, in den HVZ überfüllt und massiv verspätet, wie die A52 auf diesem Abschnitt. Die dreispurige A52 von Rüttenscheid wird ab der AS Bergerhausen, zweispurig und nach dem Tunnel nur noch einspurig.

Eigentlich, wenn man die A52 schon in Rüttenscheid erneuert, warum baut man sie nicht dreispurig aus? Vom Kreuz Düsseldorf Nord bis Kreuz Breitscheid ist sie dreispurig, dann zweispurig bis Essen-Rüttenscheid.