Ist die Barbezahlung noch so aktuell bei Privatvermietern?

3. Juli 2017 Aus Von elsenorweb

Es geht jetzt um die Vermietung einer Ferienwohnung bzw. Bed & Breakfast, nicht um die Vermietung von Wohnraum generell für dauerhafte Vermietung.

Ich plane für August noch einmal zu verreisen. Jetzt hatte ich etwas gefunden, was mir sehr zusagen, würde, aber die Vermieterin will, dass ich die 322 Euro in bar bezahle für die 7 Tage. Bei einem sehr kurzem Aufenthalt wie zum Beispiel jetzt in Delfzijl einige Tage, 180 Euro, da bin ich noch dabei, auch eher zähneknirschend.

Da ich keine Rechnung erhalten habe, denke ich zum Teil, dass solche Angebote dann eher unter der Hand geführt werden, so als Nebenverdienst.

Keine Ahnung. Heutzutage scheint die normale Überweisung eher bei Privatvermietern noch die Seltenheit angehören. Klar, springen viele Leute vorher ab, habe ich auch schon eher leider vorher gemacht und da wäre eine Überweisung hinderlich, weil man das Geld wieder zurück überweisen muss, was natürlich ein Aufwand ist. Ohne Frage. Aber bei einem bestimmten Zeitraum und Geldbetrag sollte man sich eine andere Möglichkeit überlegen, auch als Privatvermieter.

Natürlich das ganz private Konto sollte niemanden etwas angehen, aber für solche Sachen kann sich ja ein Ferienhauskonto einrichten oder so was ähnliches. Wahrscheinlich macht das niemand aus Bequemlichkeit.

Wenn ich daran denke, wie viele Zahlungsmöglichkeiten heutzutage gibt, dann verwundert es mich immer mehr, dass eine einfache Banküberweisung nicht möglich ist.

Das witzige ist, dass die Vermieterin die gleiche Unterkunft bei Airbnb anbietet, wo das Überweisen möglich ist, nein sogar verpflichtend ist. Anscheinend muss es doch ein Bankkonto dafür geben.

Ich habe jetzt angeboten, einen großen Anteil zu überweisen und den Rest vor Ort zu bezahlen. Wenn sie darauf nicht eingeht, dann suche ich weiter. Es gibt noch andere Unterkünfte. Vielleicht gehe ich auch wieder über Airbnb.

Update 04.07.2017, 4:50 Uhr

Sie ist nicht darauf eingegangen. Sie behaart sich auf die volle Zahlung, wenn auch digital, aber ich weiß, die Niederlande haben ihre eigenen Banksysteme, die mit den deutschen nicht kompatibel sind, direkt bei der Ankunft. Ich weiß, das, weil ich mich mal wegen anderen Sachen schlau gemacht hatte (für die Niederlande). Und eine Banküberweisung ist aus meiner Sicht die beste Möglichkeit, immer noch, zwischen zwei Staaten. Ich hatte schon 2007 Banküberweisungen, wo es die vereinfachten Methoden noch nicht gab, nach Spanien getätigt und es hatte geklappt.

Ich verstehe das nicht. Der Kunde ist schon bereit im Voraus den vollen Betrag zu zahlen, aber die Gegenseite wehrt sich dagegen. Normalerweise läuft das umgekehrt.

Ich habe jetzt heute morgen geschrieben, dass ich mir eine andere Unterkunft suchen werde. Das ist mir jetzt doch zu blöd.