Sythen – Silbersee und Borkenberge in Lüdinghausen

Ich war heute etwas unschlüssig was ich nun so machen wolle. Nachdem ich gestern beim Sturm nur in Essen unterwegs war (weil ich die große Befürchtung hatte, dass die Deutsche Bahn AG wieder ihren Betrieb für den ganzen Tag einstellen würde) und auch nur im Grugabad meine Bahnen zog, war ich heute wieder unterwegs.

Die Wuppertalsperre an der Grenze Remscheid/Radevormwald und das Bettenkamper Meer in Moers standen zur Auswahl, aber ich habe mich für den Silbersee in Haltern-Sythen entschieden.

Silbersee II im Jahre 2019

Ich bin relativ spät mit dem RE 2 um 11.44 Uhr vom Essener Hauptbahnhof nach Sythen mit meinem Rad gefahren. Haltern am See Bahnhof ist derzeit eine Baustelle. Am Bahnsteig, wo der RE2 von / nach Münster hält sowie des RE 42 müsste man über ein großes Gerüst klettern, um auf den Bahnhofsvorplatz zu gelangen. Aber Sythen ist zum Glück nicht betroffen, von den Umbauten.

Vom Haltepunkt Sythen (Linie RE2, RE 42 und Buslinie 273) bin ich dann auf dem Schalweg bis zur St. Joseph Kirche gefahren, rechts auf die Lehmbrakener Straße (K31) abgebogen. Man muss noch Sythen Lehmbraken durchqueren (was ich wiederum so geschafft habe, dass ich mich fast verfahren hätte und das mit einer vollen Blase.

Ich bin früher die Strecke zu Fuß gelaufen, heute mit dem Fahrrad. Die Linie 273 fährt stündlich und zwischen Bahn und Bus in Sythen gibt es keinen direkten Übergang.

Schließlich bin ich wieder auf die L551 (frühere B51) ausgekommen und musste dann noch auf diese 200 Meter in Richtung Dülmen fahren. Wenn wirklich heiß ist, dann stehen hier die Autos auf der Abbiegespur zum Silbersee II.

Silbersee I wird wieder zum Abbau von Quarz genutzt, Silbersee III kann man nur umrunden. Auch hier liegen noch dicke Metallrohre im See. Zum Schwimmen ist er nicht empfehlenswert.

Am Silbersee II muss man 3 Euro pro Person Eintritt zahlen, wenn man mit dem Auto anreist, dann muss man noch 3 Euro Parkplatzgebühr zahlen.

Es gibt am See keine offiziellen Fahrradabstellplätze. Das wäre in den Niederlanden undenkbar. An jeder noch so kleinen schwimmbaren Pfütze gibt es Fahrradabstellanlagen.

Ich habe das Rad also im Schatten an einen Metallzaun abgestellt und verkettet.

Für die Toiletten muss man noch 50 Cent extra zahlen. Bei mehrmaligen Müssen und pro Kopf kommt da schon was zusammen. Das finde ich nicht ok. In jedem Schwimmbad / Freibad und anderem See ist das nicht so.

Meine neue Schwimmhose

Ich habe nun auch die Gelegenheit meine neue Schwimmhose auszuprobieren. Bei Intersport in Ratingen hatte ich mir am Freitag auch eine neue Badehose gekauft, die ich darunter anziehen werde. Eigentlich bräuchte man keine Badehose, aber ich fühle mich so wohler. Früher in den Badeshorts hatte ich auch immer noch eine Badehose getragen. Aber Badeshorts finde ich persönlich nicht mehr ok. Aber das ist Geschmackssache.

Jetzt habe ich auch wieder mehr Mädchen mit den Schwimmshirts gesehen. Ich hatte auch meins dabei. Also war ich in bester Gesellschaft.

Das Wasser war gelinde gesagt, kalt, nein eigentlich noch sehr kalt. Die kalten Mai-Tage fühlt man da noch. Es waren auch kaum Leute drin. Nur ein Mann schwamm mit einem Neoprenanzug. Vielleicht sollte man sich für dieses Jahr auch noch so ein Ding kaufen.

Ich war auch nur einmal kurz komplett drin, aber es war für mich auch zu kalt, dass ich dann nur im Sand war und einem Insekt versuchte zu helfen aus einem Sandloch zu klettern.

Eine junge Frau sagte noch zu ihrem Freund, dass sie schon mal in noch kältere Gewässer drin war, aber da stand nur mit den Beinen drin. Als sie tiefer ging, revidierte sie ihre Aussage.

Flugs bin ich dann wieder gegangen, noch einmal auf die Toilette, noch einmal 50 Cent und bin dann Richtung Borkenberge gefahren. Den Stockwieser Damm (K16) kann man durchfahren bis zur Sythener Straße (L652), diese überqueren und dann auf der Sidney-Pincher-Straße (auch K16) Richtung Flugplatz Borkenberge.

Hier sei gesagt: Hier darf man nur auf der Straße bleiben, rings herum ist das Betreten der Natur verboten (Naturschutzgebiet) und ganz wichtig, aufgrund des ehemaligen Truppenübungsplatzes der Britischen Armee, liegen noch haufenweise Munition herum. Man wird alle 200 Meter auch deutlich daran erinnert.

Ein wichtiges Hinweisschild

Es fühlte sich so an, als ob man in einem Löwenpark unterwegs sei und im Allgemeinen schon komisch. Für mich war das nur sehr blöd, weil ich wieder musste und im Normalfall wäre ich irgendwo in den Wald abgebogen, um mich zu entleeren. So musste ich einhalten und die 6 km bis zum Flugplatz abwarten.

Am Flugplatz Borkenberge gibt es natürlich ein Café. Die Plätze draußen waren bis auf ein Sonnenplatz belegt. Ich habe mir einen Strammen Max für 10 Euro bestellt (ich dachte, es gäbe noch etwas mehr als dieses Gericht; alle anderen waren eher Snacks). Das junge und zeitweise etwas überforderte Bedienpersonal huschte an den Tischen vorbei.

Am Ende war ich noch einwenig am Flugplatz selber, aber auch nur kurz. Es war zu dieser Zeit auch nichts los. Zwei Maschinen sind gestartet als ich im Café war.

Um 16.03 Uhr bin ich mit der RE42 von Sythen zurück nach Essen Hauptbahnhof gefahren. Der Zug war leer. Also leer für einen sonnigen freien Tag. Verreisen viele zu noch weiteren Zielen. Ich dachte, dass ich auch eine längere Reise machen könnte, aber mir fehlt zurzeit der richtige Wille.

Morgen soll das Wetter wieder mehr zu Regen wechseln, am Dienstag gehen die Temperaturen wieder zurück. Der Sommer lässt noch auf sich warten. Offiziell ist es auch noch Frühling, das ist klar, aber wir hatten auch mal wärmere Juni Tage (auch wenn man das letzte Jahr beiseite nimmt).

So kalt wie in diesem Jahr war noch kein See in den letzten Jahren.

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Emmerich – Tolkamer – Zevenaar

Bei sommerlichen Temperaturen habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch endlich wieder in die Niederlande zu fahren. Prinzipiell ist das immer ein Fehler, weil ich wieder Tage brauche, um mich mit den steinzeitlichen Verhältnisse für Radfahrer in Deutschland besonders in Essen wieder vertraut zu machen.

Diese Fahrt von Emmerich nach Tolkamer, im Südosten von Zevenaar fehlte mir noch. Erst ging auf die B8 und für den Radfahrer sollte es dann am Deich Richtung Spijk gehen. Der Weg bis niederländischen Grenze war ein Privatweg, zugelassen für Radfahrer. Die ungefähr 6 km waren eher grausam. Zum Glück gab es keine Schlaglöcher, aber ein Radweg war es auch nicht. Deutschland muss halt die Schwarze Null halten.

Mit einem Schlag wurde es besser. Kein Wunder ich war in den Niederlanden. Das spürt und sieht man sofort. Das ist ein Unterschied zwischen Tag und Nacht.

Typisch Niederlande. Eine bessere Verknüpfung kann es für Radfahrer nicht geben (hier am östlichen Ortseingang von Tolkamer)

Spijk lag etwas unterhalb der Straße, was ich auch nicht begutachtete. Ich bin Richtung Tolkamer unterwegs gewesen. In einem Jumbo-Supermarkt (geöffnet von 10 bis 18 Uhr – das soll man niemanden in Deutschland sagen) habe ich prompt zwei Computerzeitschriften und eine allgemeine geholt (natürlich auf Niederländisch – natürlich – denn wenn man die Sprache kann, dann muss man da auch was lesen).

Ich bin dann auf der Ostseite von De Bijland, ein großer See, der vom Rhein gespeist wird gefahren. Hier kann wirklich ordentlich Geschwindigkeit geben. Ich habe dann kurz einen Fietspunkt gestoppt und bin zwei Frauen dann praktisch nachgefahren.

Beinahe hätte ich einen Unfall mit einem Moped gehabt. Moped (bromfiets) sind hier auch zugelassen. Ich hatte mich schon umgedreht und sah nur zwei Fahrradfahrer auf mich zu kommen, das Bromfiets hatte ich gar nicht gesehen. Meine Vermutung, es ist auch mit 50 bis 60 km/h gefahren. Die Fahrerin hatte über mich geflucht, weil ich so unaufmerksam gewesen war. Das sind immer diese Leute, die selbst über alle Grenzen hinweg setzen und dann über andere schimpfen.

De Bijland, großer See noch mit ziemlich kühlem Wasser

Ich bin dann auf der Westseite von De Bijland gefahren bis zum Badestrand auf der Südseite (hätte ich auch einfacher gehabt, aber ich wusste es nicht). Zum Glück gibt es hier auch Toiletten (immer ein großes Problem für mich, denn nach einigen Stunden muss ich und meistens wenn es zum Strand und etc.. geht, muss ich erst einmal noch auf die Toilette. Während die restliche Menschheit direkt nach der Umkleide zum Becken geht, muss ich erst noch zur Toilette).

Auf der Toilette habe ich mich meine Jammer Badehose angezogen und die restlichen Sachen, inklusive Schuhe in die Fahrradtasche gesteckt Unter einen schattigen Baum habe ich dann das Rad geparkt und habe mein neues Schwimmshirt angezogen. Es ist ja ein Kurzarmshirt (ich habe auch eins als Langarmshirt) und darin lässt es sich sehr gut schwimmen. Natürlich die 50 Meter in 10 Sekunden wie es die meisten wollen, damit geht es nicht, aber für einen solch heißen Tag wie jetzt am See, genau richtig.

Da sich die restliche Menschheit vor den elektromagnetischen Strahlen zum Beispiel 5G mehr fürchtet als vor der UV Strahlen der Sonne, sieht man viele Menschen mit geröteter Haut (was ja als Unbedeutend hingestellt wird). Bei mir ist es eher umgekehrt, aber irgendwie ist der UV-Schutz der Haut unbedeutend geworden. Lieber schmiert man sich mit Sonnenmilch ein, was genau im Körper damit passiert, ist unbedeutend, aber 5G, Radioaktivität und etc.. da wird ein großer Bogen gemacht.

Ich war auch nicht lange dort. Vielleicht eine Stunde. Das Wasser war noch sehr frisch – aber so kalt auch nicht. Bei kalten Wasser verkrampfe ich beim ersten Augenblick im Rücken an einer bestimmten Stelle. Ich muss mich entspannen, dann geht es auch mit dem Schwimmen im kalten Wasser.

Ich habe das Schwimmshirt bis hier nach Essen anbehalten. Erst hat es wunderbar gekühlt und zweitens dadurch dass es auch den Hals umschließt, kommt da keine Sonne dahin.

Mein Ziel war es in Zevenaar Mitte zu essen.

Zevenaar Mitte

In Zevenaar Mitte war ich schon des öfteren und die Stadt gefällt mir sehr. Verblüffend war, dass fast alle Geschäfte offen hatten, auch der Zeitschriftenhandel auf der Marktstraat. Hier habe ich noch ein niederländisches Linuxmagazin gekauft.

Nach dem Essen war ich noch einbißchen so in Zevenaar herum gefahren, um dann mit einem völlig überfüllten RE19 kommend aus Arnhem nach Oberhausen Hauptbahnhof zu fahren.

Aus meiner Sicht ist Zevenaar auch das bessere Venlo. Es ist überhaupt nicht von Deutschen überlaufen. Nach Venlo mag ich nicht mehr an einem so sonnigen Sonntag oder Samstag zu fahren.

Wenn im Juli 2019 der Haltepunkt Elten an der Strecke Arnhem-Oberhausen vom RE19 kommt, dann ist Tolkamer, aber auch die Fähre nach Millingen aan de Rijn viel einfacher zu erreichen. Aber nur wenn, denn in Deutschland wird viel versprochen, aber nur wenig gehalten.

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Ein kurzer müder Tag in Dortmund

Ich wollte eigentlich heute eine größere Tour in Dortmund machen, aber es ist nur eine kurze Angelegenheit daraus geworden.

Ich dachte durch die Normalschicht, wäre ich heute am Samstag besser drauf, aber dem war nicht so.

Am frühen Vormittag bin ich mit dem Rad und dem RE6 um 10.29 Uhr nach Dortmund gefahren. Erst war ich in der Innenstadt, um mir etwas neues zu kaufen. Es waren sommerliche Temperaturen und so einbißchen neues brauchte ich dennoch. Aber ich habe nichts gefunden. Also bin ich dann in Richtung Lünen gefahren. Eigentlich war der Horstmarer See mein Ziel, aber wie so wollte, bin ich auf der B54 gelandet und die führt im Prinzip nach Lünen-Brambauer.

Freizeitpark Fredenbaum in Dortmund

Bis zum Freizeitpark Fredenbaum bin ich noch gekommen. Nach der fürchterlichen Fahrt durch die Dortmunder Nordstadt (hauptsächlich Münsterstraße). Ob hier sich die Polizei noch in einem Einzelfahrzeug in der Nacht her traut? Mir war schon am Vormittag etwas komisch zu mute und hoffte, dass ich für längere Zeit nicht das Rad verlassen müsste.

Das blöde ist; seit einer Woche trage ich neue Schuhe. Diese Schuhe haben eigentlich wunderschöne Schnürsenkel, aber das große Nachteil ist, sie gehen nach einigen hundert Meter immer wieder auf, egal wie ich sie zubinde. Mich nervt das ungemein.

Später in Essen habe ich mir neue, flache, gekauft. Das war sowieso meine Absicht.

Aus diesem Grund war ich in Fredenbaum auch nur mit dem Rad unterwegs. Sonst lasse ich das Rad mal stehen und gehe dann auch zu Fuß.

Ich merkte, dass ich langsam müde wurde. Es war wohl noch Restschlaf im Körper und auch die Wärme, wärmer als die letzten Tage auf jeden Fall, zollten ihren Tribut.

Über die Schützenstraße bin ich dann wieder auf die B54 (Ringstraße um das Zentrum) gekommen, kurz in die Innenstadt, aber so recht hatte ich auch keine Lust mehr.

Nach nun mehr knapp zwei Stunden bin ich dann mit dem nächsten RE6 nach Essen gefahren.

Ich habe mir noch zwei Zeitschriften (IX und Linux Welt) gekauft und die Schnürsenkel bei Böhmer.

Zu Hause habe ich mich hier an den PC gesetzt und bin ich wirklich davor eingeschlafen. Nun bin ich etwas munterer und werde dann morgen dann schwimmen gehen und dabei mein neues Schwimmshirt, welches ich letzte Woche ja bei Declathon in Herne gekauft hatte, einweihen.

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Upgrade nach Fedora 29

Ich habe den Feiertag Christi Himmelfahrt bislang dazu genutzt, meinen Rechner von Fedora 28 auf Fedora 29 upzugraden.

Vorher habe ich das übliche Backup meiner Daten gemacht und auch was ich seit geraumer Zeit mache, eine Überprüfung welche Programme ich noch wirklich brauche.

Diesmal hat es Calibre erwischt (ich lese sowieso nur noch auf dem Tablet), der Citrix Receiver (hatte ich mal für meinen ehemaligen Arbeitgeber installiert, um auch zu Hause auf das Portal zuzugreifen), Kdenlive und diverse kleinere Programme. Wenn ich eins davon mal wieder brauche, dann kann ich es immer noch neu installieren.

Ich bin den üblichen und offiziellen Weg über die Kommandozeile gegangen (vorher als root einloggen)

  1. dnf upgrade –refresh
  2. dnf system-upgrade download –relasever=29

Dann lädt man sich die neuen Pakete herunter. In meinem Falle waren es 2,5 GB und ungefähr 2.300 neue Pakete.

Dann steht nach dem Download, dass man

  • dnf system-upgrade reboot

ausführen soll. Dieser Befehl startet den PC neu. Erst sieht es so aus, als ob man den Rechner ganz normal startet, aber wenn das Fedora Logo voll ausgefüllt worden ist, beginnt das Upgrade.

Zuerst werden die ganzen Pakete aktualisiert. Hier kann es mal so aussehen, als ob er nicht weiter käme. Aber zu 99,99999 % läuft er auch mal nach fünf Minuten weiter. Also nicht kirre werden lassen. Ich schreibe es deswegen, weil die meisten Menschen leider immer mehr ungeduldiger werden.

Mein Rechner hat jetzt 2 Stunden gebraucht bis er das Upgrade gefahren ist. Es ist wichtig zu erwähnen, dass mein Rechner auch 9 Jahre alt ist.

Nach der Paketaktualisierung werden sie wie immer überprüft und die alten gelöscht und dann erfolgt ein Reboot des Rechners und es sieht wie vorher aus (so im Prinzip).

Ich habe jetzt Kernel 5.0.17 drauf und den Firefox 67.

Ich habe die zwei Stunden genutzt und habe das Firmen-Smartphone Iphone SE von Version 12.2 auf 12.3.1 upzugraden, meine Updates in meinem eigenen Tablet einzuspielen und die neuesten Update für mein Debian 9 Betriebssystem einzuspielen (ein zweiter Rechner, der im Schlafzimmer steht).

Gefühlt würde ich sagen, dass die Schriftarten hier Gnome etwas anders aussehen, als ich von noch von der Gnome Version von Fedora 28 kannte.

In Sachen neuen Rechner, also neue Hardware, bin ich immer so unentschlossen.

Ich würde den AMD Ryzen 3 haben wollen und dann 16 GB Arbeitsspeicher und eine ganze normale alte Festplatte mit 2 TB Fassungsvermögen und natürlich auch USB 3.2. Es darf aber nicht zu teuer (mehr als 600 Euro) sein, denn ich möchte ja zwei Rechner haben und vielleicht noch einen Server aufbauen.

Ich spiele ja nicht; nutze den Rechner hauptsächlich fürs Internet und etwas für LibreOffice und für meine Webseitenerstellung.

Außerdem bin ich ständig in diesem ständigen Zwiespalt. Wenn das Wetter schön, bin ich sowieso den ganzen Tag draußen, schwimmen, mit dem Rad unterwegs sein, fotografieren und so, um den Bewegungsmangel auf der Arbeit auszugleichen. Andererseits würde ich schon gerne so einige Tage daheim sein, um so was wie programmieren zu lernen und so.

Ich persönlich finde Fedora wirklich wunderbar, aber die ständigen Versionswechsel nach 6 Monaten finde ich nicht mehr zeitgemäß. Schade, dass es von dieser wundervollen Distribution kein Rolling-Release gibt und auch keins geplant ist.

Entweder finde ich mich damit ab oder ich wechsele wieder zu Arch Linux. Der neue PC würde dann mit Sicherheit eher mit Arch Linux laufen. Aber wie gesagt, ich weiß nicht wann da diesen neuen Rechner endlich kaufen werde. Das Thema Geld ist kein Problem; die Zeit fehlt mir oder so einen Ansprechpartner, mit dem man das so durch gehen könnte – in Ruhe und nicht wie auf der Arbeit, wo ich das Gefühl habe, selbst meine Pausen immer möglichst kurz halten zu müssen.

Früher in Altendorf war so ein Kleinhändler, mit dem das in Ruhe durchgehen konnte. Aber da hatte ich auch die Zeit, weil ich ja halbtags (20 Stunden in der Woche) gearbeitet hatte. Mal schauen, ob ich das noch in 2019 schaffe.

Es ist halt ein großer Nachteil in der heutigen Zeit, wenn man eine ruhige Person ist und als Introvertiert gilt, dann wird man von anderen Menschen nicht so wahrgenommen. Wahrscheinlich schreibe ich auch so gerne und oft hier, weil sonst wüssten wohl die meisten Menschen nichts von mir.

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Wirklich sauer geworden

Ich gehe mit Arbeitskollegen recht häufig in eine Lokalität in Düsseldorf Lichtenbroich zum Mittagessen. Kleine Snacks und auch mal einen Döner und eine Pizza. Ja, nicht alles kerngesund, aber halt auch lecker. Die Qualität stimmt auch noch.

Wir sind um ca. 12.25 Uhr dort angekommen; ich habe eine Salamipizza bestellt, der Kollege eine Dönerpizza und der andere Kollege eine türkische Pizza. Die türkische Pizza kam zuerst. Er hatte das auch schon als erstes aufgegessen; da warteten wir die die Pizza bestellt hatten, immer noch auf unsere Gerichte.

In der Zwischenzeit kamen noch mehr Leute und hatten auch etwas bestellt, auch Pizza. Mein Kollege hat dann nach 20 Minuten seine Pizza bekommen und als er seine Pizza bekommen hatte, hat die Lokalität meine Pizza erst in den Backofen geschoben. Die Leute, die nach mir kamen, hatten alle schon ihr Essen gehabt und auch alle die in ihrer Mittagspause dort waren, denn sie trugen alle vornehme Kleidung.

Ich habe mich da beim Personal beschwert und ich habe als meine Salamipizza fertig war, hatte mein Kollege seine schon fast aufgegessen (und er hatte auch eine 30cm große), habe ich meine einpacken lassen. Ich habe meine Mittagspause um einige Minuten überzogen. Für mich ist das immer ziemlich unangenehm. Unpünktlichkeit gehört nicht zu meinen „Stärken“.

Ich werde diese Lokalität in Lichtenbroich nicht mehr zur Mittagszeit aufsuchen. Das Personal scheint wohl eine schlechte Organisation an den Tag zu legen.

Wir fahren auch schon einmal zu einer anderen Pizzeria und obwohl es dort auch oftmals sehr voll ist, trotzdem hatte ich noch nie das Gefühl, dass man länger warten müsste gegen der Reihenfolge der Bestellaufnahme.

Manche Hautärzte machen das auch sehr gerne. Ich hatte mal einen gehabt, wo ich 3 bis 4 Stunden gesessen hatte und alle anderen, die nach mir da waren, kamen zu erst dran. Der Arzt behandelt nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens, sondern nach der Schwere des Befundes. Leute, mit Akneproblemen, die ich früher ziemlich hatte, mussten dann länger warten. Ich habe den Arzt natürlich gewechselt.

Ein Arbeitskollege hatte mich heute ernsthaft gefragt, ob ich in der Firma übernachten würde. Ich käme immer vor ihm und wenn er geht, dann wäre ich immer noch da. Wenn die Bahn doch mal zuverlässig wäre, dann wäre es gut, aber wie auch mit der Länge der Mittagspause, fühle ich mich nicht gut, wenn ich hasten müsste. Ich verlasse für die 8 Uhr Schicht um 6.15 Uhr das Haus, mit dem Rad zum Hauptbahnhof, 6.35 Uhr bin ich meistens da, 6.47 Uhr fährt der RE11 von Abellio zum Flughafen nach Düsseldorf, Ankunft 7.15 Uhr und um 7.25 Uhr bin ich dann an meinem Arbeitsplatz und um 8 Uhr beginnt meine Schicht in der Telefonhotline. Für die 8 Uhr Schicht stehe ich um 4.50 Uhr auf, schaue dann noch in die neuesten Nachrichten und fahre dann wie gesagt um 6.15 Uhr, manchmal auch schon um 6.05 Uhr oder 6.10 Uhr los.

Da ich für die Überquerung der Essener Straße, wo auch die Straßenbahnlinie 107 (Essen HBF nach Gelsenkirchen HBF) fährt, an der Graf-Beust-Allee an dieser Ampel ewig lange warten muss, muss ich Zeit einplanen. Ich komme von diesem Radweg von der Wallmannaue und muss dann die Essener Straße überqueren. Die eben genannte Ampel besitzt nur eine Bettelschaltanlage. Das heißt, wenn man drauf drückt, kommt man als Fußgänger und Radfahrer wenn man Glück hat nach 30 Sekunden Grün, der Normalfall ist es aber dann man 2 bis 3 Minuten dort warten muss. Der Autoverkehr hat man nun mal Vorrang in Deutschland. Wir als Radfahrer müssen halt warten. Deutschland ist nicht die Niederlande.

Ansonsten ist es halt schön. Morgen frei (Christi Himmelfahrt), einen gemütlichen Tag verbringen. Es soll zwar regnen, aber warm werden. Vielleicht hat ja das eine oder andere Freibad geöffnet, wo ich dann meine Bahnen ziehen kann.

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