Es geht ja doch

Die Ruhrbahn (Verkehrsbetrieb in Essen und Mülheim an der Ruhr) will das Fahrverbot für ihre Dieselflotte umgehen, in dem sie neue Hybrid-Busse bestellen wird.

Ich wundere mich; vor einigen Monaten hieß es noch, dass es kein Thema sei. Man staunt doch: Sobald ein Verbot in Aussicht gestellt wird, dann erst werden auch Firmen aktiv. Für einen öffentlichen Verkehrsbetrieb sollte dies eigentlich ganz selbstverständlich sein. „sollte“ ist es aber leider nicht.

Ich bin mal gespannt, wie die ganzen Fernbusbetreiber, die sich am Essener HBF tummeln, das in Zukunft regeln werden.

Wenn die Ruhrbahn aktiv wird, dann ist es für den Normalverbraucher auch kein Problem? Vielleicht entdeckt ja der eine oder anderer Autofahrer doch dass der ÖPNV eine Alternative wäre, auch wenn man das vorher immer vehement abgestritten hatte. Oder vielleicht gar das Fahrrad? Aus der Gewohnheit streitet man das immer ab, aber wenn man es mehrmals getestet hatte, dann klappt es doch besser als gedacht.

Ich versuche auch weniger Fleisch zu essen, zumindest am Wochenende. Aber ob ich es ganz schaffen werde, weiß ich noch nicht. Ohne Süßes geht es dennoch nicht. Ich hatte das letzte Woche mal versucht, aber ich war auf der Arbeit äußerst unkonzentriert. Der Job am Telefon ist kein leichter. Das ist nicht mal eben etwas sprechen. Das ist eine andere Art der körperlichen Arbeit.

Gestern Abend habe ich es doch wieder getan. Ich habe mich bei einer Singlebörse angemeldet. Die WAZ wirbt mit einer hier aus ganz NRW und ich denke, ein Versuch ist es wert – nachdem ich beim letzten Mal ja nicht ganz so glücklich war, mit der niederländischen Börse. Aber da hatte ich noch das Ziel in die Niederlande auszuwandern. Mich hatte das auch irgendwie getroffen, weil es irgendwo hieß in einem Forum von denen: „Wer nicht perfekt niederländisch spricht / schreibt, könnte ein Fake sein“.

Jetzt also für NRW. Das reicht mir auch in Sachen Entfernung. Inzwischen möchte ich auch nicht mehr so weit fahren für eine Beziehung. Man soll nie nie sagen; das stimmt, es kann sich auch noch anders entwickeln.

Ich hatte ja eine Fernbeziehung zu jemanden aus Hildesheim. Aber da hatte ich noch einheitliche Arbeitszeiten und nicht so wie jetzt so unterschiedliche. Von daher ist die Beschränkung auf NRW ganz gut. Die erste Beziehung war ja aus Münster. Das ist selbst bei der Spätschicht nach 20 Uhr auch noch schaffbar, hinzufahren.

Ja, das mit dem Fahrradfahren habe ich ausdrücklich erwähnt, dass für mich das alleinige Verkehrsmittel bei Wind und Wetter ist. Da soll sich die potenzielle Kandidatin darauf einstellen müssen, denn ein Auto, auch elektrisch, kommt für mich nicht in Betracht. Über ein E-Bike kann man reden, aber ich möchte mich nicht in einem Aluminium Kasten einschließen und andauernd nach einem Parkplatz suchen. Gelegentlich ist ein Auto zu mieten natürlich drin, aber eins wieder zu besitzen, nicht mehr mein Ziel.

Ob ich mir etwas ausrechne? Ja natürlich, aber ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass man einen sehr langen Atem braucht. Das oberste Ziel ist jemanden kennenzulernen, der auch es auch mit mir ernsthaft möchte. Was nun daraus wird, ist die andere Sache.

Sex ist wohl für sehr viele, sehr wichtig. Für mich sind andere Dinge in einer Partnerschaft viel wichtiger, als das regelmäßige Austauschen von Körperflüssigkeiten. Körperliche Intimität bedeutet nicht, dass man es mit dem anderen womöglich täglich macht. Mit körperliche Intimität meine ich, dass man seine Partnerin auch nackt sieht (in der Wohnung) ohne dass man Sex hat.

Es gab da so eine Frage in deren mehreren hundert Fragen; ob man einen festen Partner haben kann, der im Bett beim Sex nicht die große Granate ist. Ja natürlich. Dann hat er andere tolle Eigenschaften, dann ist sie auch trotzdem noch erotisch, aber sie muss nicht die tolle Liebhaberin im Bett sein. Sex ist viel zu überbewertet. Viel wichtiger kann ich auf den Menschen vertrauen? Kann ich ihr meine Kontonummer geben, ohne dass er das Konto gleich leer räumt? Oder meine wichtigsten Passwörter, damit ich bei einem plötzlichem Tod, dass sie die Konten schließen kann? Ich möchte keine Partnerin haben, die zu einer Behörde sagt, wenn ich nicht mehr lebe: „Ich habe davon keine Ahnung, das hat alles mein Mann/Freund geregelt“.

Eine Partnerin, die ich in diesen Punkten 100%ig vertrauen kann, liebe ich viel mehr als jemand, der super gut im Bett ist.

Ich weiß, meine Einstellung ist komisch, aber so bin ich nun mal.

 

So es gab ja doch keinen Schnee, wie doch anfangs angekündigt. Ich finde das allerdings gut. Dann kann ich ja noch weiterhin mit dem Fahrrad fahren. Es wäre auch noch einbißchen zu früh. Im letzten Winter kam der Schnee auch erst in diesem Januar. Vorher kam er und ging sofort wieder weg und hinterließ riesige Seen auf den Straßen. Daran kann ich mich noch gut daran erinnern.

Diese Woche habe ich bis Donnerstag Spätschicht. Am Freitag nehme ich an einer Firmenveranstaltung teil. Dafür war ich auch am Samstag bei Peek&Cloppenburg und habe mir eine Hose (keine Jeanshose) für 109 € gekauft. Ich hoffe, das war jetzt kein Billigangebot und ich hätte eigentlich das dreifache kaufen sollen für richtig gute Qualität. Ich denke 109€ ist schon untere Mittelklasse.

Gestern war ich wie üblich schwimmen im Nord-Ost Bad. Da bin ich inzwischen wieder mal gerne.

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Einbißchen traurig

Ich bin einbißchen traurig. Auch wenn man es nicht so womöglich hält, bin ich einbißchen traurig.

Ich habe jetzt an den letzten beiden Morgen im RE11 eine junge Frau gesehen, die mir doch ziemlich gefallen hat. Gestern saßen wir uns gegenüber, heute aber leider nicht, aber ich habe sie beim Einsteigen gesehen. Sie stieg immer in Duisburg HBF ein und am Flughafenbahnhof wieder aus.

Nun wechsele ich von der Frühschicht auf die Spätschicht, so dass ich sie nicht mehr sehen werde. Danach habe ich Mittelschicht, dann Normalschicht. Arbeit geht vor, also werde ich sie nicht mehr so schnell wieder sehen. Schade. Na ja so ist nun mal das Leben. Dann muss ich jemand anderem suchen und finden. Es gibt ja noch genügend andere Damen auf diesem Planeten. Aber ich war von ihr richtig angetan.

Umleitung am Willy-Brandt Platz in Essen

Bei uns in Essen hat nun der Weihnachtsmarkt begonnen. Zumindest vorgestern wurde noch aufgebaut. Für mich bedeutet das, dass der Innenstadtweg Willy-Brandt Platz, Rathenaustraße für mich als Radfahrer gesperrt sind, weil dort die Buden stehen. Warum diese nicht mal auf der Kettwiger Straße, der hauptzentralen Achse, stehen weiß ich nicht.

Ich meine, der Weihnachtsmarkt steht jedes Jahr an der gleichen Stelle, jedes Jahr seit unendlich vielen Jahren hat er auch den gleichen Verlauf und wahrscheinlich gibt es auch immer die gleichen Buden. Ich brauche auch nur einmal drauf gehen, da reicht dann für die vielen Wochen.

Ich mag keinen Glühwein (ja ich weiß, ein Weltuntergang) und die Enge und das Hin- und Hergeschubse nicht. 5.500 Zuschauer in der Eissporthalle am Westbahnhof zum Beispiel machen mir gar nichts aus, aber die gleiche Anzahl unkoordiniert auf dem Weihnachtsmarkt, schon etwas.

Am 23.12. ist sowieso wieder alles vorbei. Dann werden die Buden für den Wintereisbahn aufgebaut (die auch jedes Jahr gleich aussieht).

Rentier im Rathaus Center am Rathaus von Essen

Es ist kalt geworden, aber fürs Fahrradfahren noch nicht kalt genug. Ich hasse das so dick sich einzupacken. Das Schlimme ist auch beim Umziehen fürs Schwimmen, denn dann muss alles immer in die engen Spinde rein und man muss dann wieder alles raus holen.

Jetzt ist erst wieder einmal Wochenende, was ich mir auch verdient habe. Mal keine Zwänge, was man tun muss, um anderen zu gefallen. Für 8 Stunden auf der Arbeit kann ich mich zusammenreißen, aber so bin ich nicht von meiner Natur aus. Eigentlich bin ich viel freier, viel genügsamer und nehme ich eigentlich alles sehr viel lockerer. Arbeitskollegen kennen mich als angeblich ordentlichen Menschen, aber ich bin zu Hause das genaue Gegenteil. Sehr viele würden wahrscheinlich sich zu Tode erschrecken, wenn sie wüssten wie es bei mir aussieht.

Ich lebe nun mal in zwei Welten. Und die eine Welt ist: auf der Arbeit kann ich nach strengen Richtlinien arbeiten, in meiner Freizeit übe ich meine Kreativität aus (was ich auf der Arbeitsstelle nicht kann und darf); zwei Welten halt.

Ich habe auch mal etwas meine Homepage über Essen aktualisiert (aber die neuen Fotos von Schonnebeck sind noch nicht online) Stoppenberg, wo ich wohne, hatte ich etwas mehr fotografiert in den letzten Wochen und da ich beschlossen hatte, mehr über Stoppenberg zu schreiben als es noch bei meiner ersten Webseite damals war, wird mein eigener Stadtteil etwas ausführlicher.

Meinen CV habe ich aber mit meinen aktuellen Berufsdaten aktualisiert.

So dann füge ich noch die Bilder ein und ab ins Bett. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

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Wie könnte die Zukunft aussehen?

Ich weiß wie die Zukunft ausgesehen hätte, wenn man gewollt hätte.

Im Ruhrgebiet würde der Metrorapid fahren, der als Nahverkehrsmittel zum Transrapid zählen würde. Mit dem Transrapid hätte man europäische Distanzen in einer vernünftigen Zeit überbrückt. Fahrten von rund fünf Stunden nach Paris vom Ruhrgebiet, wären in weniger Zeit möglich. Fahrten Ruhrgebiet nach Madrid – heute mit den Schnellverkehrsstrecken in ungefähr 18 Stunden möglich (was auch super schnell ist), bedeutend weniger und umsteigefrei.

Heutzutage würde man mit dem Thalys von Essen (wo ich wohne) nach Paris fahren, dort umsteigen in den TGV vom Gare de Lyon nach Avignon, um dort mit dem AVE der Renfe über Montpellier, Gerona, Barcelona nach Madrid und dann noch womöglich umsteigen nach Malaga oder Albachete (so eine Fahrt ist heutzutage möglich).

Die geplante Verbindung von Madrid nach Lissabon, wo man angeblich 345 km/h schnell fahren wollte, hatte man leider gekappt. Jetzt soll sie wieder auferstehen. Mit einem Transrapid hätte man sich das gespart und wäre womöglich umsteigefrei in nur einer Stunde oder 1,5 Stunden von Madrid nach Lissabon unterwegs gewesen.

Nach so einem blöden Unfall damals im Emsland auf der Teststrecke bei Papenburg, hat man das Projekt eingestellt und man lacht andauernd hämisch, wenn die Chinesen, die den Transrapid einsetzen, mal denen etwas nicht gelingt.

Derzeit diskutiert man solche blöde Sachen wie angebliche Behinderung der geplanten Seilbahnen in Wuppertal (Elberfeld Döppersberg nach Cronenberg), oder Bonn und Bochum. Natürlich so ein neues Transportmittel macht Sinn. Es fährt alle paar Sekunden so eine Gondel. Das ist attraktiver als die Buslinien in Wuppertal CE64, CE65, die sich den Berg hochquälen und auch wieder herum brausen. Das macht auch Spaß. Die Wuppertaler Schwebebahn stellt man auch nicht in Frage. Man würde sie heutzutage aber nicht bauen können. Zu groß wären die Bedenken.

Aber der Deutsche hat wieder Ängste wegen „man würde ins Schlafzimmer gucken können“, oder nutzt sie auch nur guten Strom oder ist sie lärmarm und etc…? Beim Dieselauto stellt sich niemand die entscheinen Fragen oder Motorrädern…..

Warum haben die Bürger in Oberhausen so einigen Jahren gegen die Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 ins CentrO gestimmt (ach ja, weil sie alle Auto fahren und in einer solchen Verlängerung keinen Nutzen sahen).

Das gleiche haben sich die Bürger auch die Neuinbetriebnahme der geplanten neuen Stadtbahnstrecken in Wiesbaden, Kiel, Hamburg und Aachen auch gedacht. All diese Projekte wurden durch den Bürger verhindert. Der Bürger hat nur Nachteile darin gesehen.

Was ist das mit der ständigen Behinderung der sehr lange geplanten Eisenbahnstrecken?

  • Fehnmarnsund-Tunnel (die Dänen hätten schon längst gebaut, die Deutschen wehren sich dagegen)  statt der altmodischen Fährverbindung
  • den Ausbau der Bahnstrecke zur Verlängerung für den Brenner-Basistunnel zwischen Österreich und Italien
  • den Ausbau der Bahnstrecke für den Gotthardtunnel in der Schweiz (Oberrheintalstrecke zwischen Offenburg und Basel – Bauende 2042 (?) )
  • die Betuwe Linie zwischen Emmerich und Oberhausen (seit mehr als 27 Jahren in der Diskussion um den Bau des dritten Gleises)
  • den Eiseneren Rhein (der Güterzugstrecke zur Anbindung an die Häfen von Antwerpen)
  • die Y-Trasse in Norddeutschland
  • Ausbau der Strecke (zweigleisig) zwischen Dortmund und Münster/Westfalen über Lünen wie auch zwischen Viersen und Venlo.
  • Untertunnelung einer Güterzugstrecke durch den Hunsrück zur Entlastung der Rheintalverbindungen links- und rechtsrheinisch

Ich lese immer nur von Bürgerinitiativen, die das alles verhindern wollen und verhindert haben.

Wenn die Stadt Bad Lippspringe das Rathaus so umbaut, dass zur Belebung der Innenstadt, dort noch ein Supermarkt (ach ja Konsum ist ja verboten), dann laufen die Bürger auch Sturm (wahrscheinlich weil das EKZ auf der Grünen Wiese viel schöner ist), dann weiß ich auch nicht.

Und jetzt wird gejammert, wenn es Fahrverbote gibt, wo man vorher alles was nicht mit dem Auto zu tun hatte, immer abgelehnt hatte? Dann soll ich jetzt Mitleid mit den Autofahrern haben? Nein. Ich musste auch alle Bürgerentscheide gegen den Ausbau vom ÖPNV und Schienenstrecken auch schlucken.

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Wir wussten das alles schon längst, verschlossen aber die Augen

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat jetzt Fahrverbote für Teile von Essen und Gelsenkirchen für Diesel-PKW’s der Euronorm 5 verhängt. Es trifft auch einen Teil der Bundesautobahn A40, ehemalige A430 bzw. B1.

Jetzt laufen sie nun alle Sturm gegen das Urteil. Der Oberbürgermeister Kufen (CDU) von Essen will Revision einlegen.

Es war doch sonnenklar, die CDU und alle anderen Politiker sind doch mit der Automobilindustrie schon seit Jahren auf Kuschelkurs. Fahrverbote würden nicht so weh tun, wenn man nicht den jahrelangen Ausbau des ÖPNV und Radverkehrs so derartig verschlafen hätte, wie man es gemacht hat. Jetzt wird riesig geschrien und alle Autofahrer, die jetzt auch aufschreien, hätten der Automobilindustrie auch nicht so fette Gewinne beschert.

Jetzt tun sie alle so scheinheilig und betteln und winseln. Alle haben ihre Augen verschlossen, wie armselig. Angeblich sind doch alle Menschen so wahnsinnig aufgeklärt und so selbstbewusst. Aber wahrscheinlich doch nicht. Die eigene Bequemlichkeit siegt doch jeden Tag.

Stau auf der Bottroper

Für alle Autofahrer das Normalste der Welt im täglichen Stau zu stehen.

Wie sähe unsere Stadt Essen heute aus, wenn die Stadtverwaltung nicht ihren Dornröschenschlaf geschlafen hätte? Der RS 1 würde bestimmt schon längst bis nach Hamm gehen, die Ruhrbahn hätte neue Tunnelanlagen bekommen, die Linie 101/106 würden schon längst über Berthold-Beitz-Boulevard geführt werden; die ehemaligen Pläne der Grünen die Linie 107 bis nach Heidhausen zu verlängern oder die Linie 105 bis zum Annental zu verlängern und etc..

Es hätte eine U 11 bis nach Gelsenkirchen Buer gegeben, entweder wir würden auf der Südstrecke zwischen Essen HBF und Alfredusbad entweder komplett auf Normalspur fahren (als U 12) oder man hätte alle U-Bahnlinien (ehemalige Bezeichnung: Stadtbahn) auf Meterspur umgebaut und man könnte heute eine einheitliche Spurweite anbieten, so dass man diese Strecke ausgebaut hätte.

Es gäbe noch etliche Buslinien, wie der 177 bis nach Velbert Nierenhof, die Linie 359 in Burgaltendorf (statt der Taxibuslinie 159) oder die Linie 392 der BOGESTRA würde auch noch bis Essen Kray Nord fahren, den 171 hätte man nicht still gelegt (Kupferdreh-Velbert Mitte) und etc…

Und am Samstag hat man in Essen den 10 Minuten Takt zwischen 10 und 16 Uhr zu einem 15 Minuten Takt geopfert, die Linie 104 würde noch bis zum Flughafen Essen/Mülheim fahren und die ganze Linie 110 auch noch von Styrum bis zum Hauptfriedhof in Mülheim.

Nein, man diskutiert doch ernsthaft eine Taktumstellung in der Woche in Essen in der Hauptverkehrszeit morgen und abends von alle 10 Minuten auf alle 15 Minuten.

Aber nein, man hat dem Auto jahrzehntelange in Essen Priorität gegeben. Man hat den ÖPNV zurückgebaut. Jetzt kommen die Fahrverbote und dann jetzt jammert man? Nein, ich habe kein Mitleid.

Ich habe auch kein Mitleid mit den ständig steigenden Benzinpreisen. 1,59 Euro für 1 Liter Super war auf einer Aral-Tankstelle in Ratingen heute zu lesen.

Das Normalste für mich. Bei DM eben mal einzukaufen mit dem Rad

Wenn ich als Radfahrer ständig über schlechte Radwege, seit mehr als 25 Jahren unbearbeitet, unverbessert, fahren muss, eine schlafende Essener Stadtverwaltung mit lahmen Lokalpolitikern, dann muss auch der Autofahrer mal endlich leiden. Ich muss mit einem Radweg von 60 cm Breite auskommen, während dem Autofahrer drei breite Fahrspuren auf den meisten Straßen zur Verfügung stehen, wo ich den Eindruck habe, dass den meisten noch zu wenig ist. Man wird von Autofahrern dann noch belehrt, dass man doch gefälligst den kaputten Radweg benutzen soll.

Seit 1998 gibt es keine Radwegbenutzungspflicht, wenn diese nicht durch die bekannten Fahrradsymbole auf blauen Grund gekennzeichnet sind. Aber all das kennt der deutsche Autofahrer nicht mehr.

Der wöchentliche Pfandflaschentransport in der Fahrradtasche    (in der Regel in beiden Hälften)

Autofahrer blockieren seit Jahren Straßenbahnenschienen, parken auf Radwege. Nie werden sie ernsthaft belangt. All das sind nur Kavaliersdelikte. Selbst die Polizei drückt alle Augen zu. Nach dem Motto: Haben die Leute in der Straßenbahn halt Pech, müssen dann mal 15 Minuten länger warten, während ich als Einzelperson meine zwei Brötchen beim Bäcker kaufe.  Jetzt gibt es endlich mal etwas und alle jammern.

Jeder Mensch hat es selber in der Hand und die meisten haben auf ihre dicken SUV’s gesetzt. Den VW Lupo hat man links geliegen gelassen und selbst beim Smart war man verhalten. Nein, man hat auf dicke Autos gesetzt. Glaubt man wirklich dass ein Dieselfahrzeug so sauber sein kann? Hat man das immer geglaubt?

Ich esse auch Schokolade und weiß ganz genau, egal was die Hersteller mir glauben schenken mögen, sie macht dick.

Der Herr Kufen möchte nur wiedergewählt werden und den Kuschelkurs mit der Autolobby weiter machen.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ich hoffe, die Gerichte knicken nicht wieder ein, so dass alle so weiter machen können wie bisher.

Wenn das mit den Dieselautos nicht so schlimm ist, dann können wir auch weiterhin auf die Braunkohle setzen.

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Merkwürdige Zeit derzeit

Klar es ist November, die Leute sind etwas trübseliger (auch ich), aber irgendwie weiß ich auch nicht.

Einfahrender IC nach Leipzig am Flughafenbahnhof Düsseldorf

Ich war heute in einem so genannten kleinen Laden für Computer. Ich wollte nur eine einfache Beratung haben. Was ich erlebt habe, war allerdings eigentlich für einen Ladeninhaber unter aller Würde. Wenn er mit allen Kunden so umgeht, dann herzlichen Glückwunsch. Aber bei 13 Eintragungen bei Google Maps hatte er einen Durchschnitt von 4,4.

Vielleicht bin ich auch derzeit nur etwas empfindlicher als sonst. Ich weiß es nicht.

Also AMD verkauft er nicht – grundsätzlich nicht, nur Intel. Ich würde gerne wieder einen AMD Prozessor haben – damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Dann hatte er sich dennoch im Internet bemüht für ein ATX Board mit AMD. Auf jeden Fall kam er wieder und dann fing es an. Ich habe nur höflich gefragt, was mit ASRock wäre. Er sagte: Diese Verbrecher würde er nicht unterstützen“. Er hat das in einem Ton zu mir gesagt, als ob ich ihn kritisiert hätte, dabei habe ich nur gefragt.

Heutzutage muss man wirklich sehr aufpassen, was man zu Verkäufern sagt.

Dass mein ASRock Board seit 9 Jahren ohne Probleme läuft, hat er nicht akzeptiert. Leider komme ich dann in die Defensivhaltung und komme da auch nicht mehr heraus.

Er betonte, dass seine Geschäftskunden das alles nicht haben möchten. Wenn er Geschäftskunden doch so gerne hat, warum schließt er sein Laden nicht und kümmert sich nur noch um diese. Privatkunden scheinen nicht so recht willkommen sein und vor allem Kunden, die AMD und ASRock mögen.

Na ja es gibt noch so viele andere Geschäfte in Essen und Umgebung. Er ist nur einer von vielen. Auch bei den so genannten Kleinhändlern gibt es unliebsame Inhaber. Mein Geld werde ich dort nicht lassen.

Die Rezensionen lesen sich bei ihm auch einbißchen merkwürdig. Er wird in den höchsten Tönen gelobt. So gut kann kein Mensch sein. Aus meiner täglichen Arbeit im Helpdesk weiß ich, dass der Tag eher aus Mittelmaß besteht. Ich meine, es gibt Sachen, die einen gut gelingen und dann auch welche, die ich nicht gut kann.

Ich bin immer bei WLAN-Abbrüchen, also wenn auch kein WLAN zu standen, heillos überfordert. Echte Profis können innerhalb von Sekunden das WLAN wieder herstellen (ich hoffe auch am Telefon und nicht nur wenn so etwas direkt sehen). Ich kann das nicht und doktere da herum. Genau wie letztens, wo jemand ein Zertifikatsproblem mit dem Gastzugang von einem Hotel hatte. Angeblich würde alles funktionieren, nur der Firmenrechner kommt nicht rein. Und ich habe keine 10 Minuten, denn die meisten User haben so eine Geduld nicht mehr. Wenn nicht innerhalb von fünf Minuten die ultimative Lösung hat, dann ist man schon unter aller Sau.

Ich kenne das Zertifikat von diesem Hotel nicht. Keine Ahnung was da kommt bzw. kommen könnte. Ich müsste auch auch erst einmal herum suchen.

Persönlich würde ich sagen, dass die Menschen zu 99% alle extrem ungeduldig geworden sind. Meistens ist die Ungeduld auch ein Zeichen für die Vergesslichkeit. Man hört bei manchen heraus, wenn sie einem auf die Füße treten, dass die meisten das auf die lange Bank geschoben haben und dann kurz vor dem Stichtag erst wieder einfallen, dass es etwas gibt, was sie unbedingt noch erledigt haben wollen. Oder sie konnten auch nicht „nein“ sagen und haben etwas übernommen, wo dann sie dann andere Druck ausüben, die dann den Druck dann an uns weiter geben. Das vermute ich auch manchmal.

Am Helpdesk, auf der Straße sowieso. Jetzt kommt auch noch Weihnachten und ist dann für die meisten eh ein Grund noch hektischer zu werden.

Ich habe mir vorgenommen, in meiner Urlaubswoche vor dem Arbeiten an Heiligabend mir laufend mit Lebensmitteln einzudecken, so dass ich an Heiligabend nach der Arbeit in der Ruhe nach Hause fahren kann.

Gestern habe ich zu mehr Ruhe auch folgendes in der Huff Post gelesen:

Nehmt euch mehr Zeit: Warum ihr langsamer reisen solltet

Ich mache das ja seit Jahren schon. 2012 bin ich das letzte Mal nach Málaga geflogen. Als Fahrradfahrer kann ich eh auch nicht den ICE nehmen, also fahre ich „noch“ mit dem IC/EC.

So eine Reise nach Norditalien wäre auch reizvoll. Ja, das dauert einfach 15 oder 16 Stunden (ohne ICE, nur mit IC/EC), aber das wäre ziemlich interessant. Interessanter als mit dem Flugzeug 1,5 h zu fliegen. Aber wer würde außer Rentner das mit dem Zug schon freiwillig machen, auch wenn der Urlaub 14 Tage dauern würde?

Der preisliche Vergleich mit Ryanair und dem Zug sollte man nicht anstellen, denn wird der Zug immer als zu teuer angesehen (sowieso immer).

Meinen nächsten Urlaub werde ich auch eher hier in der Umgebung machen (das ist für viele sehr langweilig) und auch mit dem Rad. Eigentlich freue ich mich darauf mehr als das Gedränge an irgendwelchen überfüllten Stränden im Süden. Schauen wir mal wohin die Reise gehen wird, mit dem Zelt. Eigentlich kann ich es kaum erwarten im Münsterland herum zu fahren oder in Ostwestfalen oder am Rhein entlang. Mal schauen.

Von daher kann ich auch im Jahr etwas mehr ausgeben, was ich gerade neu brauche.

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