Geschäftsreise nach Frankfurt Tag 3, 4 und Rückfahrt

Am Montag war ich nach der Arbeit direkt in die Unterkunft gefahren. Das heißt, ich bin mit dem Rad zur Arbeit und von dieser wieder zurück. Es ist schon ein tolles Erlebnis, dass alles mit dem Rad zu machen.

Am zweiten Tag war ich noch kurz in der Innenstadt von Frankfurt. Ich wollte bei Sportscheck noch etwas schauen, was mir eventuell gefallen könnte. Sportscheck gab es mal in Essen, sind dann wohl wegen zu hoher Ladenmiete ausgezogen. Vielleicht spielten auch andere Gründe eine Rolle. Aber das wurde öffentlich nicht kommuniziert.

Bei Sportscheck fand ich leider nichts, was mir so auf Anhieb gefallen könnte. Eine kurze Hose fand ich nicht schlecht, aber für eine ganz kurze wäre das Wetter auch demnächst draußen nicht optimal. Danach war ich noch bei Karstadt und in dem Einkaufscenter „My Zeil“. Dafür dass es so groß war, fand ich dort nichts besonders, außer einen Fanshop von Eintracht Frankfurt (hauptsächlich Fußball, aber auch andere Sportarten) und den Skyliner Frankfurt (Basketball).

Es regnete am Dienstag, also bin ich auch nicht lange unterwegs gewesen.

Meine Kollegen sind schon am Dienstag nach Hause gefahren. Ich wollte das ruhig am Tag der Deutschen Einheit machen. Außerdem wäre das wieder ein hektisches Gucken auf die Uhr, wegen der Abfahrt des Zuges.

Man stresst sich schon zu viel (auch ich wegen irgendwelchen Blödsinn), dann muss ich das so auch nicht machen.

Ich bin also am Tag der Deutschen Einheit zurück gefahren. Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch habe ich so gut wie gar nicht geschlafen. Irgendwo im Block feierte ein Club eine Technoparty (oder mehr Trance würde ich sagen). Die Melodien fand ich gar nicht so schlecht. Am Tage würde mich das auch sehr gefallen, aber in der Nacht fand ich die Lautstärke etwas unpassend.

Aber vielleicht soll ich mich nicht so anstellen, denn schließlich war der Mittwoch ja Feiertag. Ich denke viele andere mögen nachts laute Musik aus der Nachbarschaft sehr.

Um ungefähr 9 Uhr habe ich die Unterkunft verlassen und habe mich langsam auf den Weg zum Hauptbahnhof gemacht, aber zu Fuß, das Rad schiebend dahin. Das Wetter war ja prächtig, es war wieder wärmer als den Tag zuvor. Ich habe dann noch einige Fotos gemacht.

Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt

Den Weg zum Bahnhof trug ich noch meine lange Tight, die ich dann in der Toilette, weil ich auch dringend musste gegen eine 3/4 Tight umtauschte. Es war doch viel wärmer als noch in der Unterkunft vermutet und warum soll ich unnötig schwitzen?

Um 11.42 Uhr sollte IC 2024 von Frankfurt nach Hamburg-Altona fahren. Der Zug wurde allerdings in Passau eingesetzt und ich ulkte etwas herum, wegen Verspätung und so. Ich war schon auf Gleis 6, wo der Zug abfahren sollte. Irgendwann so gegen 11 Uhr schaute ich noch einmal auf die Anzeigentafel und der Zug wurde gar nicht angezeigt. Es wurde einer um 11.20 Uhr angezeigt und dann der nächste um 12.05 Uhr. Ich glaubte noch an einer Gleisänderung. Ich bin schnell zur großen Anzeigentafel gelaufen und dort stand:

IC 2024 Verspätung 60 Minuten. In der Bahn App habe ich dann gelesen: Personen im Gleis.

Für sehr viele Leute ist das wohl ein Kavaliersdelikt, ein Ulk den Bahnbetrieb zu stören. Natürlich weiß ich, dass man die Leute (leider) nie zu fassen bekommt, denn wenn die wenige Polizei dort auftaucht, sind diese schon längst über alle Berge.

Manchmal sind es auch Menschen, die die Züge nur fotografieren wollen, aber die stellen sich auch nahe ans Gleis und auch dann wird der Zugbetrieb eingestellt. Ich fotografiere auch sehr gerne Züge, aber immer mit einem gehörigen Abstand zum Gleis (und manchmal verzichte ich dann auch lieber).

ICE 4 in Frankfurt

Die Wartezeit vertrödelte ich mir außerdem mit dem Fotografieren der Züge. Man ist nicht alle Tage in Frankfurt und Kopfbahnhöfe gibt es auch nicht im Ruhrgebiet. Der Vorteil des Kopfbahnhofes ist, dass man mit dem Rad nicht für Gleiswechsel mit dem Aufzug fahren muss. Das habe ich diesmal echt zu schätzen gewusst. Das wirft natürlich ein neues Licht auf Stuttgart 21 für mich.

Im Bahnhof habe ich neben einem belegten Baguette noch eine Bratwurst gegessen. Der Preis der Bratwurst im Brötchen ohne Senf oder Ketchup betrug nur 2,70 Euro.

Nein, ich finde solche Verspätungen nicht lustig. Der Zug kam auch tatsächlich um 12.42 Uhr. Zwischenzeitlich war die Verspätung von 65 Minuten angewachsen. Das Fahrradabteil war recht leer. Man merkt die Nebensaison an, was ja auch nicht schlimm ist.

Wenn man im Februar (2018) mit dem Rad und Zug nach Brüssel fährt, kann man dies im Herbst in Deutschland machen.

Ursprünglich wollte ich ja nur mit reinen Nahverkehrszügen fahren. Von Essen aus kann man mit dem RE16 bis Siegen HBF fahren und dann mit der RE99 nach Frankfurt. Nur leider wurde in Plettenberg im Sauerland gerade gebaut, so dass diese Verbindung diesmal wegfiel.

Eine andere Alternative, die ich schon mit meinem Vater gefahren bin – mein Vater war immer sehr offen für solche Sachen, wäre noch mit den Zügen nach Duisburg HBF (von Essen), dann mit dem RE5 nach Koblenz HBF und dann mit dem RE2 nach Frankfurt (dieser fährt dann die Rheinseite gegenüber von Boppard, hier fährt nur die RB26 von Köln Messe/Deutz nach Mainz HBF) über Wiesbaden. Damals sind wir mit Nahverkehrstickets insgesamt fünf Stunden gefahren. Weil die Verbindung auf der Rückfahrt noch nicht abfuhr, sind wir spontan mit dem Regionalexpress spontan nach Limburg/Lahn gefahren, mit der Regionalbahn nach Koblenz und dann wieder mit dem RE 5 ins Ruhrgebiet.

Natürlich habe ich in Frankfurt aufmerksam die Regionalexpress-Linien studiert. Der RE30 von Frankfurt HBF nach Kassel HBF ist mir schon seit ewig Zeiten ein Begriff, wie auch der RE3 nach Saarbrücken. Neu war mir der RE55, der BR 445, nach Würzburg fuhr.

Ich bin 2008 auch eine Strecke von Leipzig HBF nach Essen HBF, nur mit Nahverkehrszügen absolviert. Fahrzeit 9 Stunden. Auf der Strecke Halle/Saale nach Kassel Wilhelmshöhe fuhr kein Fernverkehr, also über Lutherstadt/Eisleben, Sangershausen und dann nach zwei Stunden Aufenthalt in Kassel, wo ich kurz noch mit der Straßenbahn in die City fuhr, mit dem RE17 nach Hagen/HBF.

Zuvor bin ich auch von Saarlouis (Saarland) nach Essen über Trier und Euskirchen (mit dem RE12 über Gerolstein) gefahren.

Ich wäre von Frankfurt, wenn nur mit dem Nahverkehr, auch um 7 oder 8 Uhr losgefahren.

Mich packt halt immer so einwenig das Abenteuer, auch wenn die Bahn an manchen Tagen komische Kapriolen schlägt und diese verfluche, so sind andere Verkehrsträger keine ernsthafte Alternativen. Für mich ist oftmals nicht der Preis so entscheidend, sondern wer fährt wie bzw. worüber hin.

Das Transportwesen Bahn stelle ich nicht in Frage, sondern nur die Arbeit der Verantwortlichen. Der Transport Schiene ist nun mal reichlich komplizierter als dieser auf der Straße. Das ist mir klar und wahrscheinlich geht davon die Hauptattraktion auch wiederum aus.

Das Rheintal am Tag der Deutschen Einheit

Die Rückfahrt war dann recht angenehm, wieder am Rhein entlang und dann bis Wuppertal. Zwischenzeitlich verringerte sich die Verspätung auf 55 und 50 Minuten. In Wuppertal konnte ich die S9 nach Essen nehmen.

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Geschäftsreise nach Frankfurt – Eschborn Tag 2

Im Gegensatz zu meinen drei anderen Kollegen habe ich mir die Muße genommen und bin schon am Samstag angereist und nicht erst am Sonntag Abend. Das heißt ich hatte am Sonntag zur freien Verfügung und habe mir etwas Frankfurt und darüber hinaus auch Eschborn angeschaut. Ich bin immer der Meinung, dass man das eine mit anderen verbinden kann. Es gibt auch haufenweise Leute, die für 90 Minuten Fußball 500 km mit dem Auto fahren und dann nach dem Spiel wieder zurück. Jedem das seine. Ich versuche das immer zu verbinden.

Wie gesagt, ich hatte mein Fahrrad dabei. Vom Hotel am Berg bin ich nach dem sehr reichhaltigen Frühstück erst einmal wieder zu der Unterkunft von Airbnb gefahren. Jetzt hatte das mit dem Code auch geklappt, ich habe die Schlüssel erhalten. Im Stillen dachte, ob ich nicht zu früh aufgebrochen wäre, denn eigentlich hatte ich 11 Uhr vereinbart.

Fluss Main in Frankfurt/Main

Ich bin die Wohnung rein und niemand war da. In dieser Wohnung gab es drei Schlafzimmer, eine Küche und ein Badezimmer. Drei Schlafzimmer für drei Gäste. Es gab nicht wie üblich eine Wohnung wo jemand schlafen würde und dann noch so ein Extrazimmer wie ich das bislang so kannte.

Vielleicht ist das die Zukunft. Jemand gibt irgendwo einen Schlüssel ab und man lernt den Vermieter nie kennen. Vielleicht ist das der neue Trend zu Selbstbedienung an Kassen und selbstfahrene Autos, Züge, Straßenbahn, dass man so mit Unterkünften auch so macht.

Ich bin mal wieder zu altmodisch, weil ich den persönlichen Kontakt mit anderen Menschen schätze und wahrscheinlich denken alle, dass ich mich so nicht so anstellen soll.

Meine Schlafzimmer bestand aus einem Bett, einem Schreibtisch und einem Schrank. Die Heizung hat auch nicht funktioniert. Ich konnte die aufdrehen so wie ich lustig war, es passierte nichts. Oder gab es dafür auch einen speziellen Code, den ich hätte erst anfragen müssen? Ok, es gab WLAN in diesem Raum, welches auch sehr gut funktionierte. Gefühlsmäßig wurde mein Akku im Tablet schneller leer, als wenn ich das zu Hause auf WLAN stelle. Vielleicht waren die Wände oder sonstiges daran Schuld oder die vielen anderen WLAN’s, die mein Tablet entdeckt hatte.

Der Gastgeber hat sich auch nie blicken lassen und ich bezweifle, ob derjenige, der sich für den da ausgibt auch welcher ist. Ich habe ihn auch nur per SMS erreichen können. Ein Foto kann man immer rein stellen, einen Personalausweis kann auch fälschen – das ist ja kinderleicht, zumal der Name auch nicht Deutsch klang, sondern eher USA-amerikanisch. Ok, meine Vormieter hat das nicht gestört. Aber wie gesagt ich bin mit meinen 40 Jahren auch zu altmodisch für eine solche Art der Anonymität. Die nachfolgende Generation wird bestimmt sich darüber auslachen, dass es so was wie ein Portier gab oder jemand, der die Betten ausschüttelt und neu bezieht. Wahrscheinlich macht das alles der Roboter in Zukunft oder das Bett selber.

Auf jeden Fall habe ich dann meine Schwimmsachen eingesteckt und bin dann in Sachsenhausen, wo ich gerade herkam, im Tektorbad in der Tektorstraße schwimmen gegangen. Das Bad war schön, nur das Personal muffig. Ich habe in dem etwas zu warmen Wasser meine Bahnen gezogen. Eintritt 5 Euro. Das Bad wie unüblich von 8 Uhr bis 20 Uhr offen, denn normalerweise so kenne ich das aus dem Ruhrgebiet öffnen solche Bäder eher nur von 8 bis 12 Uhr am Sonntag.

Wie auch am Samstag habe ich am Sonntag meine 3/4 Sporttights getragen. Ich liebe ja diese Hosen und die Kühle am Morgen macht mir nichts aus. Ich weiß, da gibt es andere Frierpeter. Hauptsache der Oberkörper ist schön gewärmt.

Mit dem Rad wollte ich erst zum Stadion vom 1.FFC Frankfurt (Frauenfußball 1. Bundesliga, mit früheren Mannschaften langjähriger Deutscher Meister) am Bretanobad, aber keinerlei meiner Apps konnten das finden. Also bin ich auf Verdacht nach Nordwesten gefahren, bin dann am Ausbauende der Autobahn A66 gelangt, wo die B8 in die Autobahn  übergeht, wenn das Richtung Westen betrachtet. Schließlich habe ich das Stadion nicht gefunden bzw. ich habe die Suche auch abgebrochen. Ich bin dann nach Eschborn gefahren. Für das Unternehmen, das ich den telefonischen IT-Support mache, hat dort auch eine größere Außenstelle.

Weil ich aber nicht nur das Unternehmen mir anschauen wollte, sondern auch Eschborn selber, bin ich in den Ortskern hinein geradelt und hatte auch Hunger. Bis Eschborn sind es von Sachsenhausen ungefähr 16 km und ich bin auf dem Hinweg nicht den direkten Weg gefahren, sondern auch durch viele Parks, wo die Frankfurter ihre sportlichen Runden zogen. Auf einem kleineren Sportplatz fand auch ein Rugby-Spiel statt.

Eschborn Mitte

In einer alten Bauernschänke habe ich dann gegessen. Das war noch eine alte urige typisch deutsche Kneipe aber ohne Rauch. Ich habe mich so damals an Nürnberg erinnert, als ich mit meinem Vater dort war, wo in einer Ecke eine Gruppe älterer Männer saßen und Skat laut spielten. Damals als Kind war mir das nicht geheuer. Mein Vater kannte das. So etwas hatte ich irgendwie auch dort in Eschborn vorgestellt. Aber dem war nicht so.

Auf jeden Fall hatte ich dort etwas gegessen und bin die 15 km zurück nach Frankfurt gefahren. Ich habe immer den Ehrgeiz das so zu machen. Es war ja auch schönes Wetter, also war ich noch am Mainufer, das natürlich arg bevölkert durch das Altstadtfest war und auch vom Wetter.

Das Langarmshirt hatte ich schon ausgezogen und trug neben der 3/4 Sporttights nur noch ein T-Shirt (Schuhe und darunter noch etwas – klar).

Baureihe 01 am Mainufer als Sonderzug

Eine Baureihe 01 stand da auf einem Gleis am Mainufer als fahrbereite Touristenattraktion. Ich war noch am Frankfurter Zoo (am und nicht im). Da habe ich noch etwas die Zeit vertrödelt und Sonne getankt. Im Frankfurter Zoo war ich mal als Kind. Wir hatten Verwandtschaft in einer Stadt, die Weilmünster heißt und im dortigen Ortsteil, Laimbach. So sind wir dann an einem Tag in den Frankfurter Zoo gefahren. Ich bekam so ein langes Plastik-Krokodil.

Es war ein schöner Tag, den ich eigentlich nicht mehr missen wollte; Wärme, Sonnenschein und einfach das Glück in einer anderen Stadt dies zu verbringen.

Frankfurt ist aber allgemein gesprochen nicht das so tolle Pflaster für mich. Zu voll, zu überlaufen zum Teil und auch nicht so schön. Arrogante Auto- und Fahrradfahrer (letztere meinen, bei Rot über die Ampel fahren zu müssen, man wird ständig überholt, Fußgänger, die sich auch nicht an die Rotphase halten wollten, fast überall liegt Glas. Keine richtige gemütliche Ecke).

Ich habe schon mit etlichen Arbeitskollegen gesprochen, die auch für deren Onboarding nach Frankfurt gefahren sind. Ich habe keine positive Reaktion über die Stadt gehört.

Wir sprechen hier über die Frankfurter Innenstadt. Sachsenhausen fand ich wiederum angenehmer. Die Menschen fand ich wiederum sehr angenehm und freundlich.

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Geschäftsreise nach Frankfurt – Hinfahrt

Meine erste Geschäftsreise in meinem Leben und dafür musste ich 40 Jahre alt werden, führte nach Frankfurt/Main. Onboarding zwei Tage bei meinem neuen Arbeitgeber.

Ich habe allerdings die Unterkunft privat gebucht, bei Airbnb, weil ich damit bislang gute bis sehr gute Erfahrung gemacht habe.

Ich habe mir eine Unterkunft nahe der Frankfurter Innenstadt und somit auch der Messe, wo das Onboarding stattfand ausgesucht. Privat buche ich lieber etwas außerhalb.

Auf jeden Fall die Hinfahrt hatte es in sich, in allen Punkten. Der Samstag, wo ich hingefahren bin, begann schon zu Hause hektisch. Ich hatte meine Fahrradlampen vorsichtshalber schon eine Nacht zuvor noch einmal aufgeladen. Ja, das Fahrrad habe ich mitgenommen. Warum soll ich es verzichten?

Ich war schon in der Garage, wo das Fahrrad immer steht und kontrollierte noch einmal die Taschen und mir fiel auf, dass der Clip, der die Rückleuchte hält, nicht in der Tasche war. Die Rückleuchte wird mit so einem einfachen Gummiclip am hinteren Teil des Gepäckträgers festgehalten. Und dieser Gummiclip war verschwunden. Ich habe mir noch einmal alle Taschen durchwühlt und war noch hastig in die Wohnung gegangen – auch nichts. Ich habe mir noch ein Band geholt, weil die musste ja irgendwie dran. Ich schiebe das Rad heraus und vor der Garageneinfahrt lag dieser Clip. Der musste mir einen Tag vorher herausgefallen sein, ohne dass ich das bemerkt habe (klar, er ist klein und leicht und macht kein Geräusch, wenn er auf den Boden fällt).

Mit dem Rad zum Hauptbahnhof gefahren, mit der S9 nach Wuppertal, wo ich dann auf den IC nach Frankfurt stoßen sollte. Wuppertal HBF wird seit Jahren umgebaut.

IC 2025 sollte nach Fahrplan von Gleis 1 abfahren. Ich auf jeden Fall vom S-Bahngleis herunter und für Gleis 1 fehlte der Aufzug. Das Fahrrad ist mit den beiden Gepäcktaschen doch recht schwer. Aber ich musste das Rad auf Gleis 1 bringen.

Ich stand 10 Minuten auf Gleis 1, da kam der Hinweis, IC 2025 fährt von Gleis 2 ab. Also den gleichen Weg wieder herunter mit dem Rad und mit dem Aufzug auf Gleis 2.

Der Fahrradwagen beim Intercity befindet sich am Ende des Zuges, aber an welchen Ende, das wird wohl immer sehr kurzfristig entschieden. Ich habe zur Sicherheit den Mitarbeiter bei der Bahn am Gleis gefragt, weil von Gleis 2 fährt der IC 2025 nicht ab, also gibt es auch für diesen Zug keinen Wagenstandsanzeiger. Gleis 2 wird für die Richtung nach Schwelm/Hagen benutzt und nicht nach Solingen/Köln.

Mit der Mitarbeiter bei der Bahn schaute erst in seinen Computer und weil er damit nicht klar kam auf seine Karten, die die Wagenstandsanzeige symbolisierten. Er hat die Karten aber zu meiner Schande so gehalten mehrfach wie Mr. Bean in dieser Folge beim Zahnarzt. Kurz um, er kam damit nicht klar. Er sagte mir im Abschnitt F würde sich der Fahrradwagen befinden.

Aber nein, der Fahrradwagen war im Abschnitt A, also musste wahnsinnig rennen, um noch mitfahren zu können.

Obendrein hatte der IC auch noch eine Verspätung von 18 Minuten. Alles was Regionalexpress hieß oder ähnlich wurde von der Betriebszentrale vorgelassen.

In Bonn HBF kamen noch 15 Minuten hinzu, weil sich ein Mann vor den Intercity auf den Gleisen gesetzt hatte. Es kam zwar Polizei irgendwie ging dann wieder, weil sich der Mann entfernte wieder. Ich glaube nicht, dass man ihn bestraft hatte. Vielleicht sollte ich das morgens auch mal aus Jux und Dollerei machen. Gesetzlich scheint da nichts zu passieren.

Also 30 Minuten Verspätung hatte der IC 2025 am 30.09.2018 dann in Frankfurt/Main HBF. Der Zug sollte um 16.13 Uhr ankommen und ich hatte dem Gastgeber von Airbnb gesagt, dass ich so gegen 17.00 Uhr kommen werde. Ich habe mit einer normale Verspätung von 10 bis 20 Minuten kalkuliert.

Dann bin ich 10 Minuten später angekommen und der Gastgeber war nicht da. Ich habe erst geklingelt. Nachbarinnen kamen zufällig heraus und ich hatte sie auch angesprochen, auch die Leute von der Kneipe gegenüber, aber die hatten alle nicht die Telefonnummer von dem Gastgeber.

Der Gastgeber hat eine Geldkassette mit einem Code an den Fahrradständern angebracht. Ich dachte erst, gute Idee, wenn er mal nicht zu Hause ist, dann ist das eine gute Sache. Nur den Code hatte er mir nicht gesagt. Ich hatte vor Abfahrt mir noch schnell alle seine Mails als PDF-Datei gespeichert, damit ich für den Fall der Fälle auf dem aktuellen Stand bin und natürlich noch die ganzen Informationen zur Unterkunft, aber diesen Code habe ich nirgendwo gesehen.

An dem Abend war Altstadtfest in Frankfurt und alles war mega voll in der Innenstadt. Ich dachte, ok, er ist nach fünf Minuten los und ist auf das Fest gegangen. Weil mein Akku leer war, bin ich in ein nachlegendes Hotel gegangen und durfte ihn da einbißchen aufladen. Ich hatte im Schreiben von Airbnb auch eine Telefonnummer gesehen, die erst angerufen hatte, wo niemand ran ging und auch auf meine SMS kam keine Antwort.

Weil ich um 17.50 Uhr immer noch nichts von ihm hörte, bin ich zur Frankfurter Touristeninformation gegangen und konnte spontan eine Übernachtung im „Hotel am Berg“, in Sachsenhausen für eine Nacht buchen. Ich wusste ja nicht, wie lange ich warten müsste, wann er wieder käme und die Nacht wollte ich nicht draußen verbringen.

Also habe ich dann in einem wirklich schmucken Hotel, in Frankfurt Grethenweg 23, eine Nacht für 36 Euro + 13 Euro Frühstück verbracht. Mein Zimmer war zwar im dritten Stockwerk, aber Hauptsache wusste ich, die Nacht verbringe ich nicht draußen und morgen klärt sich alles auf.

Ich bekam auch am Abend, drei Stunden nach meiner Anfrage, noch eine knappe SMS mit dem Code. Weil das Hotel auch WLAN hatte, bin ich meine Mails gewohnheitsmäßig gegangen und dort stand auch der Code. Er hatte ihn aber 60 Minuten vor meiner Ankunft gesendet. Unterwegs schaue ich nie ins Postfach frei und wenn mich jemand fragt, wann ich ankäme und als Antwort „Perfekt“ kommt, dann gehe ich naiverweise davon aus, dass auch jemand da ist und auch mal 20 Minuten länger wartet (so würde ich das machen bei fremden Leuten). Ich schaue auch noch aus dem Fenster, wenn ich im Zug sitze, was ja wohl gar nicht geht.

Auf jeden Fall habe ich eine wunderbare Nacht im Hotel verbracht und das Frühstück am anderen Morgen war seine 13 Euro sehr angemessen. Ich kam mir wie eine wichtige Persönlichkeit vor. Am Abend habe ich noch etwas fernsehen geschaut (was ich sonst nicht mache) und bin friedlich eingeschlummert. Ach ja bei REWE war ich kurz auf der Trektorstraße auch noch.

(Fotos kommen wohl morgen Abend).

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One leave day

Today I have for a long time a leave day, again. It is my last leave day in this company. But I have not to fret because my work goes onward. On 1st of October I will begin my new work, but the workplace is the same, with same work as yesterday.

It is a little bit funny. I have never been have before and it is the first seamless transition for me. In the past I was at least one month without work. Hence it is good that I have a leave day.

In a few minutes I will my job agency in order to say goodbye. It is a good feeling. I like this calls to the job agency. The other calls that I would be unemployed I don’t like it.

At the moment I have started with Whatsapp. For the ordinary population it is daily routine but for me who had not a long time a mobile device a new experience. I was bridling at using this app a long time. I only thought that I should use Telegram but there is no one. But not every one will be in my circle in Whatsapp, only the people where I have a good contact. I don’t make a pig’s ear out of my free time.

Yesterday I could wear my 3/4 sporttights outside. It was still a warm day. The days before they were not. Currently you can do it, again. Long clothes you must wear too long the whole year round. The most important thing that your torso is warm but the legs can be colder.

You are unusual when you wear a short clothes in autumn. I also like the fresh air on my skin.

Dominosteine

Yesterday evening I ate my first Dominosteine. I like it and I’m sad that the time after Christmas is over. My contact from the USA (Louisiana) already has asked me what this is. I have posted it in Google+.

I had sent to one of my former contact to Peru this kind of Dominosteine. They are melted in the heat of Peru but my email friend was very happy about it. I had asked (before I had sent the package) Peruvian customs about the conditions in order to sent German sweets to their country. They had written me that they had assented.

Dominosteine are only sold before Christmas and the sale begins mostly in the End of August. For the most Germans it is anathema to buy such sweets a long time before Christmas. But when Christmas is just around the corner then you the production is over and the first sweets from Easter will sell in the supermarkets.

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Bahnbetrieb läuft wieder zwischen Duisburg und Düsseldorf

Seit heute Morgen läuft der Bahnbetrieb wieder zwischen Duisburg und Düsseldorf in normalem Ausmaße. Da bin ich aber mächtig froh, denn die Umleitungen zu fahren, war nicht angenehm. Ich bin am Dienstag mit der S6 bis Ratingen Ost gefahren und am Abend von dort auch wieder zurück.

Möglicherweise wäre Düsseldorf-Rath oder Rath-Mitte näher zur Firma, aber da fahren die Züge auch eher ab.

Das Thema mit der Sabotage ist nun gegessen. Das Thema schon längst aus den Zeitungen verschwunden, so als ob das nie gegeben hätte, als ob man das nur geträumt hätte. Schade, aber so ist nun mal die Nachrichtenwelt.

Es ist auch leider am falschen Ort passiert. In Berlin, München, Frankfurt und Hamburg wäre das ein ganz anderer Stellenwert.

Im allgemeinen war der Tag recht gut.

Es ist für viele Menschen inzwischen unvorstellbar geworden, das merke ich auch meinen Telefongesprächen, dass das Internet immer da ist. Klar. Ich habe mich auch daran gewöhnt, aber ich habe wenigstens noch den Blick; dass es Störungen im Internet und somit Ausfälle gibt.

Für viele meiner Anrufer ist das reinste Unverständnis, dass ich das denen erklären muss, dass ihr Internetprovider gerade an der Internetleitung arbeitet, also dass es auch Ausfälle gibt. Statt sich zu besinnen, dass an der Leitung liegen könnte, vermuten viele einen Fehler am Gerät. Der Laptop oder das Handy funktioniert nicht. Häufige Aussage ist immer: „Es hat doch noch gerade funktioniert“. Das Internet ist immer da, nur das Gerät will gerade nicht. Zu 99% ist das Gerät in Ordnung, aber es gibt kein Internet. Das klar zu machen, ist hoffnungslos.

Es ist sinnlos zu erklären, dass Dioden, Transistoren, Widerstände, alles eine Vergänglichkeit hat. Das wollen die meisten nicht verstehen. Nicht einmal der Mensch lebt ewig.

Ich frage mich immer, warum machen sich so viele so viel künstlichen Stress? Das muss doch nicht sein? Oder muss das sein? Gehört das mit zum Leben? Und warum wundern sich dann die meisten über gewisse Krankheiten? Ach ja, wenn man krank ist, muss man am nächsten Tag wieder topfit sein, damit die Umwelt mit seinen Wünschen nerven kann.

Es ist auch unverständlich, dass der Mensch, den sie gerade anrufen auch nicht alle 1400 Anwendungen in und auswendig können. Ich rufe irgendwo an einer Hotline an und der Mensch kennt vom Programm die kleinste Einstellung und kann mir natürlich sofort helfen und nach zwei Sekunden kann ich sofort weiter arbeiten. Das ist die naive Vorstellung.

Selbst meine Fahrradreparaturen dauern meistens eine oder zwei Stunden und dabei ist das Fahrrad nun wirklich eine sehr einfache Konstruktion. Ich als Kunde von allem muss mich damit anfreunden, dass es noch andere Menschen vor mir gibt. Nicht jeder soll immer so tun, als wäre er der wichtigste Mensch auf dem ganzen Planeten.

Ich habe mich auch heute Abend die Schlange am Schalter der Deutschen Bahn AG gestellt und geduldig die 15 Minuten gewartet bis ich dran gekommen bin, um meine Fahrkarte zu kaufen. Neben mir saß eine Frau um die 40 oder 50. Die schien auch so eine zitterliche zu sein. Ständig irgendwas am Smartphone herum hantieren, dann wieder etwas anderes am Herausholen und etc…

Ich saß da ganz ruhig, habe abgewartet bis ich dran gekommen bin und bin zum Schalter gegangen. So insgesamt für 92 Euro habe ich nun meine Fahrt (mit Fahrrad – natürlich) bezahlt und fertig war das ganze.

Wem ich immer noch zu langsam arbeite, der kann mich ja entlassen. Es gibt bestimmt Menschen, die arbeiten bedeutend schneller als ich.

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