Herrliches Sommerwetter

Ich finde das derzeitige Wetter echt herrlich. Von mir aus kann es so weiter gehen. Leider muss man ja arbeiten gehen und ich hatte in der Woche auch noch die Spätschicht.

Aber morgen ist endlich frei, zwei Tage, Wochenende. Angeblich soll es ja einwenig regnen. Schauen wir mal. Natürlich der Boden kann natürlich Wasser gebrauchen, aber im Gegensatz zu vielen anderen, siehe ich das nicht als Gefahr. Die Natur hat es sich auch so eingerichtet, dass sie das überleben wird.

Erinnern wir uns die letzten Jahre. Da gab es kaum trockene Tage. Ich habe da mit dem Fahrradfahren angefangen und fast jeder Morgen kam jede Menge Wasser vom Himmel.

Da war auch jeder unglücklich. Mit viel Wasser wachsen auch die Pflanzen wie verrückt. Der Deutsche möchte anscheinend lieber im Urwald leben. Natürlich kommt auf einmal der Klimawandel wieder ganz oben in die Medienlandschaft.

Wir erinnern uns vielleicht nicht mehr, aber wir hatten in diesem Jahr auch ganz andere Temperaturen. März 2018, an zwei Wochenenden Temperaturen -5 Grad, Ostwind gefühlt -20 Grad. Ich habe mir beim Fahrradfahren fast die Hände abgefroren. Da hat keine Socke vom Klimawandel gesprochen. Nein, das war ein ganz normaler Winter. Warum ist jetzt kein normaler Sommer?

Hitze wird bei uns immer als etwas schlimmes angesehen (Kälte nie und Schnee kann auch von November bis März fallen – auch wenn es 1 bis 2 Meter wären, all das wäre nie ein Problem) und mit der Angst der Menschen kann ja wunderbar Geld verdienen. Dem Deutschen kann ja immer Angst einjagen. Es ist ja auch alles schlecht.

Ich finde das Wetter einfach herrlich. Ja, ich fahre auch weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit. Für mich ist das kein Widerspruch. Schade, dass ich es nicht so genießen kann, weil wenn man zur Spätschicht spät kommt und dann erst geht, wenn die Sonne doch so langsam früher untergeht. Schwimmbäder sind dann sowieso alle zu (um 20.00 Uhr) und zum Angermunder See könnte man noch fahren – vielleicht heute Abend.

Ob ich etwas zu tun hätte? Nein, zwei Stunden hatte ich gestern keinen Anruf.

Dann darf man sich das aktuelle Chaos bei der Bahn wieder an tun. Schon am Mittwoch herrschte Chaos um 20 Uhr. Gestern den gesamten Abend. Ich glaube, die Bahn hat auch kein Interesse mehr die Personen im Gleis zu finden. Es gab Personen im Gleis zwischen Essen und Duisburg. Das dauerte mehr als zwei Stunden. Für mich zeigt das: Man hat bei der Bahn überhaupt kein Interesse mehr irgendwelchen Service anzubieten. Natürlich gab es auch eine Oberleitungsstörung zwischen Düsseldorf-Benrath und Leverkusen.

Einige RE-Züge hatten über 100 Minuten Verspätung (nicht nur einer, sondern viele).

Die Bahn schafft es wirklich nur noch ihren Service anzubieten, wenn die Temperaturen zwischen 5 und 30 Grad bewegen. Alles andere ist für das herabgewirtschaftetes Unternehmen unmöglich einzuhalten. Ich bin mal gespannt, wie das heute Abend sein wird, aber ich glaube nicht, dass da eine Verbesserung ist.

Und was macht der VRR? Nichts. Natürlich nichts. Warum sollte man da auch die Bahn bestrafen? Beim Lokführermangel; Nordwestbahn und Eurobahn haben die gleichen Probleme, hat man noch durchgegriffen, aber für solches Chaos, da hält man sich zurück.

Ich komme mir als Bahnkunde sehr verschaukelt vor. Ich hoffe nur, mein nächster Job befindet sich so, dass ich das immer mit dem Rad absolvieren kann. Auf die Bahn ist überhaupt kein Verlass mehr. Die Glaubwürdigkeit hat das Unternehmen bei mir sehr verspielt. Nicht nur wegen dieser Anfälligkeit, sondern weil die Bahn ganz eigene Regeln hat, wann sie den Fahrgast entschädigt. Das ist was mich am meisten wirklich aufregt.

Ach so: Die RB37 zwischen Duisburg HBF und Duisburg Entenfang wird man wohl einstellen, als Zuglinie. Bis Ende August gibt es wegen Lokführermangel wieder nur Schienenersatzverkehr.

Ja, die Linie kann wirklich einstellen und für eine moderne Stadtbahnlinie ersetzen, die einige Haltestellen mehr anbieten kann und die man auch direkter zur Innenstadt führen könnte.

Auf der RB37 verkehrt immer noch die BR628.

Die Umwidmung der RB37 auf der Westbahn nach Ratingen als S-Bahn ist seit mehr als 20 Jahren im Gespräch. Gemacht wurde nichts, außer Papier bedruckt.

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Düsseldorf Innenstadt – Benrath nach Hilden und zurück nach Düsseldorf

Am heutigen Samstag bin ich mal wieder unterwegs gewesen. Das sonnige Wetter muss man ja ausnutzen. Eigentlich wollte ich meine Fahrt mit einer Kombi schwimmen absolvieren, aber irgendwie wurden auch Schauer angesagt, also hatte ich nur das notwendigste dabei, fürs Schwimmen.

Als erstes bin ich von Altenessen mit dem RE3 nach Düsseldorf HBF gefahren und dann Richtung Innenstadt und einbißchen zum Rhein.

Die hohen Temperaturen und wenig Wasser von oben, haben dem Rhein schon schrumpfen lassen, aber ich finde es noch nicht kritisch. Die Mehrheit der ängstlichen Deutschen sieht das natürlich anders (aber: Die Natur ist darauf trainiert).

Rhein und Rheinkirmes

Ich habe mich auch nicht lange dort am Rhein aufgehalten und bin Richtung Süden gefahren.

Auch in der Landeshauptstadt kann man sich nicht auf die Radweghinweisschilder verlassen.

Die Schwierigkeit ist von der westlichen Teil der Innenstadt nach Wersten (Stadtteil von Düsseldorf) zu kommen. Wenn man sich an diversen Hinweisschildern orientiert ist man verloren. Zum Glück habe ich ja immer meine App dabei.

Wie auch immer bin ich auf die B8 im Bereich der Universität gekommen und wollte südwärts. An der Wendeschleife „Universität Nord/Christophstraße“ darf man bloß nicht den Hinweis „Benrath“ folgen, denn dann kommt an irgendwo am Stoffeler Broich raus (an der Endhaltestelle, Wendeschleife, der U79 Universität Ost/Botanischer Garten) und man kann den Sportplatz bewundern. Ich vermute man soll den Stoffeler Broich weiterfahren, aber das Hinweisschild fehlte hier. Zurück zur Universitätsstraße und wieder in Richtung B8. An der Haltestelle Südpark überquert man hier die Bundesautobahn A46, um am Unisee nach Wersten zu fahren.

Danach war die weitere Beschilderung schnuppe. Mein Gefühl ist es: Städte haben vor 20 Jahren die Schilder aufgestellt und danach gedacht, das sei alles so eindeutig und haben die Überprüfung eingestellt, ob die noch aktuell sind. Radwegekarten werden auch alle 5 bis 10 Jahre neu aufgelegt.

Ich bin nur die Kölner Landstraße und sei die noch so unattraktiv bis Benrath durchgefahren. Später heißt sie Bonnerstraße und kurz vor der Haltestelle „Schöne Aussicht“ kann man auch den Rhein bewundern. Die Bonnerstraße, die hier auch die L293 ist, gastiert am Vater Rhein.

Rhein bei Holthausen an der L293

Aus der Bonnerstraße wird dann die Benrather Schlossallee, die zum Schloss Benrath führt. Das Schloss als solches kostet einen Eintritt, der angrenzende Schlosspark ist kostenlos. Am Spiegelweiher, einer ganz langen schnurgeraden Wasserfläche habe ich mich im Schatten ausgeruht, noch mein zweites Rosinenbrötchen gegessen und etwas Wasser getrunken.

Schloss Benrath

Ich war auch noch kurz in der Benrather Fußgängerzone, die die Straßen Haupt- und Friedhofstraße umfasst.

Benrath wirkt nicht so ziemlich adelig.

Hier am Benrather Bahnhof (Linien RE1, RE5 und S6) gibt es neben dem großen Busbahnhof und der U71 noch ganz in der Nähe ein Hallenfreibad.

Ich bin auf der B228 noch am Betriebshof Benrath vorbei gefahren (Endpunkt der Linie U71, frühere Linie 701), um dann nach Hilden zu fahren, was direkt an Benrath grenzt. Der Weg ist flach und der Radweg ist separiert von der Straße.

An der Kreuzung Ellerstraße (L85) und Klotzstraße biegt man kurz rechts rein, vorbei an einer Pizzeria und an der nächsten Ampel ist schon in der Mittelstraße, die Hauptfußgängerzone von Hilden.

Reformationskirche am Markt in Hilden

Von Benrath aber auch von Wuppertal Vohwinkel verkehrt schon seit Jahrzehnten die Linie 784 der Rheinbahn. Sie hält allerdings nicht am Bahnhof Hilden (der Linie S1).

Gegenüber der Reformationskirche am Markt. In der Gaststätte „Alter Markt“ habe ich dann ein Wienerschnitzel mit Pommes und Salat. 11,90 Euro.

Ich habe auch hier wieder den WLAN-Zugang mit meinem Tablet ausprobiert. 4,95 Euro will die Telekom oder die Stadt Hilden für die Benutzung für einen Tag haben. Ich finde das jetzt sehr kompliziert, denn wer bezahlt das? Denn die meisten haben eh schon einen Zugang vom eigenen Provider. Freies WLAN das soll die Devise sein. Es gab noch andere Staffelungen des WLAN-Zugangs, welche ich wieder vergessen habe.

In der in Düsseldorf gekauften und aktuellen (Papier) CT habe ich dann herum geblättert.

Ui, das habe ich ja noch nie gesehen in einem gastronomischen Betrieb, aber jetzt in Hilden. Eine Kellnerin hat eine andere (wohl vielleicht jünger als sie) vor den Gästen mindestens dreimal blöd angemacht. Beim letzten Mal sagte sie, dass sie (die jüngere) irgendwas nicht weggeräumt haben soll, was angeblich nicht gut aussähe. Holla die Waldfeh und dann noch in einem Ton, der mich erschauernd ließ. Die ältere Kellnerin war auch gegenüber den Gästen beim Abschied recht eintönig. Ja, fast alle Tische waren belegt, aber das habe ich woanders schon anders erlebt. Viel freundlicher.

Ursprünglich wollte ich noch ins Waldfreibad in Hilden, an der B228 (und an der Linie 784 Haltestelle Waldschenke) gelegen. Das Hildorado wäre auch noch eine Alternative gewesen, aber das ist eher ein Hallen-/Erlebnisbad.

Ich habe gut gefüllt auch wieder rasch nordwärts verlassen. Der Nordeingang vom Strandbad des Unterbacher See war mein Ziel. Eigentlich. Hier hält die Linie 735 an der Haltestelle „Strandbad Nord“. Ich habe das Strandbad links liegen gelassen, denn so wichtig war es mir auch nicht.

Es zeigt sich wieder einmal. Ingenieure, Planer können wirklich nur bis 3 zählen und dann hört das auf.

Die Rothenbergstraße (L404) überquert die Bundesautobahn A46 (Anschlussstelle 27 mit den Namen Erkrath). Es gibt für den Fußgänger und Radfahrer vier Ampeln. Die Abbiegeampel (1) für Autofahrer besteht nur auf einem gelben und roten Licht. Danach folgen zwei Ampel für die Einfahrt zur A46 (2) nach Düsseldorf und eine für die Ausfahrt der A46 (3), um nach Hilden abzubiegen und eine kleine Abbiegeampel (4).

Ich bin angekommen. Nr. 1 zeigt rot, man drückt artig auf den Knopf Nr 2 und 3 sind grün. Und was kommt? Genau, wenn Nr 1 grün zeigt, dann sind brav Nr2 und 3 auf rot gegangen und Nr. 4 schaltet sich dann auch auf Rot,wenn 2 und 3 auf grün sind.

Die Überquerung dieser kleinen Einfahrt kostet dem Fahrradfahrer ganze fünf Minuten Wartezeit.

Ja für den Gelegenheitsradfahrer am Sonntag, im Sommer, kein Problem, aber wer mit dem Rad von Unterfeldbach (Erkrath) nach Hilden pendelt, bei dem kann ich mir vorstellen, dass er 1 und 4 irgendwann ignoriert, wenn frei ist.

Die gleiche Situation wiederholte sich 200 Meter weiter nördlich, an der Gerresheimer Landstraße (K7).

Ich wette die Ingenieure haben jahrelang dafür alles mögliche programmiert und das super komplizierteste Programm hergestellt, aber ich wette auch keiner von denen ist da mal entlang gefahren. In den Niederlanden wäre so etwas undenkbar. Die Niederländer würden sich über diesen deutschen Schwachsinn kaputt lachen.

Über Waldwege am Unterbacher See kommt man schließlich auf die Straße „Am Kleinforst“ aus, die nur im Sommer von der Linie 891 bedient wird, die von der Vennhauser Allee zum Strandbad Süd des Unterbacher Sees verkehrt. Ich bin dann an der Haltestelle „Am Hackenbruch der U75 (früher 705) ausgekommen und dann ganz schlicht die Erkrather Straße und sei sie noch so langweilig bis zum Worringer Platz gefahren.

Dann war wieder was ich wieder: „unüberlegt“ bezeichnen würden. Kleinbus steht am Straßenrad, in der Mitte der Erkrather Straße sind die Straßenbahnschienen (KEIN Radweg vorhanden). Fahrer kommt von hinten an den Bus, ich sehe den Fahrer und er vielleicht mich auch. Statt dass der Fahrer wartet, bis ich am Bus vorbei bin (dauert höchstens 10 Sekunden), geht der Fahrer zum linken Tür, der Fahrertür, klebt sich an den Bus und macht den Platz zwischen Kleinbus und Schiene noch enger. Ich bin unfallfrei vorbei gekommen, habe mich aber mächtig geärgert, DENN das hätte nicht sein dürfen. Ich hatte die Angst, dass der Fahrer der Meinung gewesen wäre, noch schnell in den Bus einzusteigen, denn dann hätte ich eine Vollbremsung machen müssen.

So unüberlegt, so unnötig schwer macht man das uns Radfahrern – immer wieder.

Mit dem RE2 um 16.06 Uhr nach Essen gefahren.

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Autsch, das war nichts

Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch in Ratingen und das war absolut nichts. Ich habe schon heute Abend abgesagt.

Viele werden sagen: „ach schlaf noch eine Nacht darüber“, und ich sage, aber mein Bauchgefühl sagt etwas anderes. Mein Bauchgefühl vor dem Vorstellungsgespräch war schon fast hinüber als ich in Kununu gesehen hatte, dass die Bewertung bei 2,6 war, bei diesem weltweit operierenden Konzern.

Kununu ist eine Plattform wo Arbeitnehmer Arbeitgeber beurteilen. Eine 4 vor dem Komma gilt als gutes Unternehmen, 4,5 und 4,7 haben sehr gute Unternehmen. Aber 2,6 ist schon schlecht, wobei das ich dort gelesen hatte, meist eher bei 1,7 lagen. Ich bin meinem Unternehmen in Köln wo ich zwei Monate war darüber hinweg gegangen, die auch einen Schnitt von 2,7 oder 2,8 hatten. Ich wurde eines besseren belehrt. Die zwei Monate waren für mich eigentlich zu viel. Firmenangehörige hatten gesagt, dass einige schon einer Woche wieder gegangen sind und waren erstaunt wie leidensfähig ich doch war.

Als größtes Hemmnis ist die Nachtbereitschaft, einmal im Jahr für 1 Woche von 18 bis 4 Uhr morgens. Ich habe das so verstanden, dass diese Nachtbereitschaft vor oder nach der Arbeit noch zusätzlich stattfindet. Und selbst wenn nicht und mich vertan habe, dann wäre das immer noch nichts für mich.

Aus meiner Sicht muss niemand nachts arbeiten außer: Krankenschwester, Polizei, Feuerwehr, Energieversorger, Piloten und vielleicht die Anlaufstelle für Kreditkartensperrung.

Es muss kein Helpdesk gemacht werden, es muss kein Radioprogramm gemacht werden (außer vielleicht an Silvester und den ersten Nachtstunden im neuen Jahr), einkaufen gehen sowieso nicht.

Auch der ÖPNV kann nach 0.30 Uhr ruhen (in der Woche, außer an Wochenenden). Alles andere kann nach Hause gehen und schlafen.

Ich habe wirklich noch nie früher bei Neckermann um 0 Uhr angerufen und eine Bestellung aufgegeben. Meine Mutter tat dies häufig. Ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen. Selbst am Sonntag bestelle ich eigentlich nichts online. Es wird eh erst am Montag bearbeitet.

Außerdem bin ich KEINE Nachteule. Ich bin eine LERCHE.

Ich gehe um 22 oder spätestens um 23 Uhr ins Bett und steh um 4 oder 5 Uhr morgens auf.

In meinen Discozeiten früher als 23 oder 25 jähriger war für mich um 0 oder 1 Uhr Schluss und da habe ich mich nach Hause geschleppt. Früherer Kollege konnte bis 3 oder 4 Uhr morgens aufbleiben.

Es gab noch andere Punkte im VG, die mich eher störten, von der Gesprächsführung mal abgesehen und wie sich die Gesprächspartner benommen haben.

Es wird noch andere Gespräche mit Menschen geben, mit der man auf gleicher Höhe ist. Davon bin ich wirklich fest überzeugt. Es gibt noch andere Helpdeske und vielleicht auch mögliche Tätigkeiten, die mir nicht so einfallen, die ich mit meiner bisherigen Berufserfahrung mit einbringen kann.

Ich klammere mich nicht an alle möglichen Jobs, nur damit ich nicht auf der Straße lande. Ich habe mich einmal mit der Kölner Firma vertan, war sehr angeschlagen was die Gesundheit anging und ich bin mit meinem 41 Lebensjahren inzwischen so klug genug, dass ich weiß worauf ich achten muss und was mir wichtig ist.

Durch mein jetzige Tätigkeit in diesem sehr internationalen Helpdesk bin ich auch sehr selbstbewusst geworden. Ich habe noch einmal einen Sprung zugelegt, ohne dass ich vom Gefühl her überheblich geworden sein.

 

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Reines Glück mit der Bahn zu fahren

Wegen Personalmangel verkehren etliche Linien in NRW am Wochenende überhaupt nicht. Nicht nur die Privaten sind davon betroffen, sondern auch schon die Deutsche Bahn AG.

Die Linie RE11 (Kassel-Düsseldorf), S5 (Ruhrgebiet, Dortmund-Hagen) und RB37 (Duisburg HBF nach Duisburg Entenfang) verkehren gar nicht.

Besonders für die lange Linie des RE11 ist das besonders bitter, denn von Kassel kann man halt direkt nach Düsseldorf über Soest, Dortmund, Essen, Duisburg fahren.

Neben den Ausfällen wegen Personalmangel verkehren etliche Züge auf etlichen Verbindungen wegen Baustellen nicht.

  • Dortmund – Hamm/Westfalen für zwei Monate RE1, RE3, RE6, RE11
  • Geilenkirchen – Erkelenz für zwei Monate, RE4 RB33
  • Essen HBF nach Ratingen Ost ein Monat S6
  • Zeitweilige Sperrungen an verschiedenen Stellen an verschiedenen Wochenenden zwischen Emmerich und Oberhausen.

Ja, es ist gut, dass gebaut wird, nur ich habe das Gefühl, irgendwie abgeschnitten zu werden. Es ist ein reines Glückspiel in diesen Sommer mit der Bahn irgendwo hin zu fahren.

Für mich ist es absolut unverständlich, dass die Linie RE6 unterbrochen wird. Der RE6 fährt von Minden/Westfalen direkt nach Düsseldorf Hauptbahnhof. Die anderen Linien, die bis auf den RE11 (aber der fährt ja sowieso nicht wegen Personalmangel) fahren andere Strecken. Ich frage mich wirklich wer das entschieden hat. Der RE6 ist keine Nebenbahnlinie. Der RE6 fährt nach Ostwestfalen und nicht nur das. In Bielefeld endet alle zwei Stunden die Linie RE70 und die fährt nach über Minden, Hannover nach Braunschweig. In weiter Vergangenheit bin ich schon desöfteren über diese Relation preisgünstig nach Hannover gefahren – die Fahrten zu meiner damaligen Ex-Freundin aus Hildesheim, habe ich allerdings mit dem ICE gemacht. Man wartet 30 Minuten in Bielefeld und kann dann gut weiterfahren.

Warum endet der RE3 nicht in Dortmund HBF? Hat das den Grund, weil der RE3 von der Eurobahn betrieben wird, also von einer privaten Gesellschaft?

Natürlich fahren auch etliche Intercity und Intercity Express Linien nicht oder mit Umwege durch’s Ruhrgebiet.

Ich hoffe, die verbauten Weichen sind auch winterfest. Nicht dass man hört, das was neuverbaut worden ist, funktioniert nicht.

Schlimm ist auch die Baustelle auf dem RE4 und RB33. Meine Fahrten nach Belgien auf dieser guten Relation fallen dann auch weg. Mit dem RE1 über Köln zu fahren, ist nicht sonderlich attraktiv, also für meinen Geschmack.

Und natürlich ganz schlimm, die immer wieder zeitweiligen Sperrungen zwischen Emmerich und Oberhausen auf der Betuweline. Fahrten in die Niederlande nach Arnhem fallen dann auf dem direkten Wege auch weg. Das witzige ist nur: Es wird nichts für den Ausbau fürs dritte Gleis nach 27 Jahren Planung getan; das sind andere Arbeiten. Vielleicht sind es auch erst 26 Jahre Planung an dieser Linie für ein drittes Gleis für den Güterverkehr.

Dass die S6 immer wieder ausfällt ist schon echt Normalität. Die Tage und Wochen an die die Linie mal durchfährt, kann man an einer Hand abzählen. Witzigerweise wird nie zwischen Düsseldorf und Köln an dieser Linie gebaut. Immer nur sind ist das Essener Stadtgebiet an der Reihe. Das ist ja nur eine Maßnahme. Der Bahnhof Hösel muss ja auch noch gebaut werden. Eigentlich wollte man das in diese Sperrzeit mit reinnehmen, aber angeblich hat keine Baufirma noch selber Geld für den Bau mitgebracht (denn das war Bedingung, dass die Bahn das kostenlos bekommt – nein natürlich nicht, aber so habe ich das im Gefühl).

Mit anderen Worten es wird natürlich auch wieder dann im nächsten Sommer eine vier oder sechswöchige Totalsperrung zwischen Essen und Ratingen geben.

Ich möchte keinen Angst machen, aber die Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen wegen der Thyssenbrücke wird in den Herbstferien 2018 und in den Sommerferien 2019 auch wieder vollgesperrt werden. Die zwei Wochen in den Osterferien waren nur der Auftakt. Zumal es völlig offen ist, wie es weiter geht, denn an den Arbeiten in den Osterferien wurde geschlampt. Der Brückenträger ist um 4 cm nicht ordnungsgemäß aufgehängt worden. Aus meiner Sicht wird es wohl eine zusätzliche Sperrung der Hauptstrecke geben müssen, um den Brückenträger wieder in die richtige Position zu bringen.

Das brisante ist: Über die Brücke verläuft die Straßenbahnlinie 112, die Mülheim mit Oberhausen verbindet. Wenn die Brücke nicht benutzbar ist, dann kann man auch nicht der Straßenbahn fahren. Die Linie 112 wird ganz alleine von der Ruhrbahn betrieben, auch wenn Bahnen in den Farben der STOAG fahren, aber die Wartung der Bahnen erfolgt nur in Mülheim und zwar jenseits der Brücke. In Styrum gibt es keinen Betriebshof.

Um nach Oberhausen zu fahren, kann man auch mit der S3 von Mülheim HBF fahren, aber: Die Linie 112 fährt zum Einkaufszentrum Neue Mitte und zur Arena Oberhausen und darüber hinaus zum Olgapark und nach Sterkrade. In umgekehrter Richtung zur Mülheimer Innenstadt und später zum Hauptfriedhof.

Ich verstehe nicht, warum das Ausland uns immer noch so beneidet. Für mich ist das hier eine reine Bananenrepublik geworden. Es ist wirklich unglaublich, was für ein Niedergang Deutschland in den letzten 10 Jahren gemacht hat und das ganze wird von Tag zu Tag schlimmer.

Vielleicht kann ja Horst Lüning auch mal ein Video drehen: „Deutschland, ein Land, das es hinter sich hat“, zu seiner Analogie zu Frankreich und Italien. Ich verfolge seine Videos sehr gerne. Da ich keinen Alkohol trinke, ist es mir egal welche Whiskeyflaschen da stehen.

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A sunny day in Borken/Westfalen

I was spontaneous in Borken/Westfalen. When I write Borken then I mean the town in North Rhine-Westfalia because there is another Borken in Hesse in the south of Kassel.

Original I would go to Düsseldorf but the two local trains were very full on this morning so that I decided to take to another place because I’m not fixed to my destination with my bike.

My route app works in every town.

With the local train RE14 I took the one hour journey to Borken. Borken is not really in the transport association VRR but for route with the RE14 and the bus line 295 (R21) it is possible. Before a few weeks I got in contact with the transport association VRR in order to settle the question what are transport conditions. For me it was not clear.

In Borken there is the terminal stop of the railway line. In former times the line went to the Netherlands (Winterswijk) but for a long time the connection is broken and unfortunately no one cannot reactivate it because the old route is full with buildings.

Bus line S75 to Münster/Westfalen

Near train station there is the bus station with good connection by bus from Bocholt to Münster with the line S75. The transport company operates here with a double-decker bus.

First I went to the city centre for a first visit in order to search a toilet. I found it in a commercial centre.

I was two years ago, in Borken, too but with my former car and now the first time with my bike.

In a shop for drinks outside of the city centre I had to buy a drink (water) because it is hot again. The house building of Borken is not so very compact here so that a little wind goes through the streets.

Water castle Gemen

My next destination was a little castle in the quarter Gemen, in the north of the city centre. It is apparently a favourite destination for weddings. This time (and for two years) there were a lot of bride and groom. My personal marriage would take a lot of time in the future or never. I have been not found a nice woman for me.

But I’m pleased that someone has found another lovely person. I can still wait for a very long time.

After this I went to the little airfield of Borken-Hoxfeld. It is an airfield that is located in the north-west of the town near the federal street B70,  with a grass runway. It is an airfield for gliders or the UL’s. I think I saw an Ikarus C42 in the foreground of the hangar but I’m not sure. Three gliders parked on the unpaved runway ready for take off.

Via little streets and and the main street (L581) between Borken and Bocholt via Rhede I went back to Borken city centre.

The small river Bocholter Aa in the city centre

In the city centre in front of the market place I ate something and drunk a little bit. Borken is not a big city, a small one where you pass it very fast.

With the next train on 3.30 pm I went back to Essen.

Borken is the starting point for me for a long tour to Winterswijk (The Netherland). I saw a bike bus, again on the line R76 (to Ahaus). I could image that I took this bus line to Stadtlohn and then I go the rest by bike to Winterswijk.

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