Die Welt hat einen neuen Sündenbock
Dieser heißt Pedro Sánchez und ist Ministerpräsident von Spanien. Während die Linken, Putin, Erdogan, China, Trump haben, hat jetzt die Mitte, rechte Szene, die neuen Medien, die Alternativmedien oder wie sie sich benennen, Pedro Sánchez.
Apollo News verfolgt nun, was Pedro Sánchez alles macht bzw. nicht macht. Die linke Szene verfolgt ja jeden Schritt von Donald Trump und verurteilt ihn auch dafür den Löffel beim Puddingessen nicht richtig zu halten.
Ich darf daran erinnern Pedro Sánchez war am zweiten Tag in Ceuta vor Ort.
Frage: Wäre ein Linker am zweiten Tag in einer Stadt von 60.000 „Gästen“ aus Marokko? Wahrscheinlich nicht. Der „Linker“ hätte tausende von Kilometer in Sicherheit sein Statement abgegeben.
Pedro Sánchez war auch bei den spanischen Waldbränden, bei Ávila und Castellón. Da hat niemand irgendwas gesagt. Es hat auch niemand etwas gesagt, dass zwischen den beiden Besuchen, etwas anderes gemacht hatte.
Während andere Staatschef total lange brauchen, bis sie an den Unglücksorten auftauchen, ist er innerhalb von Spanien immer flott dabei.
Das Urteil des Richters mit dem Schwimmen und dann ohne Frage Schutzstatus zu gewähren, ist natürlich nicht in Ordnung.
Aber halt? Wie hat sich Italiens Verhalten vor Meloni? Wie verhält es sich jetzt auf dem Mittelmeer im Bereich von Italien? Fahren sie alle brav zurück nach Afrika? Nein.
Der plötzliche Aufschrei von allen, die seit 2015 und länger es nicht verhindert hatten, ist nur ein Ablenkungsmanöver von den eigenen Fehlern. Italien könnte auch sagen, kein Flüchtling darf mehr italienischen Boden erreichen. Hat Frau Meloni so eine Anordnung gegeben? Oder Griechenland oder Albanien, Kroatien, Türkei, Zypern, Malta?
Ich kann auch sagen warum: Weil man jetzt 60.000 auf einmal gesehen hatte, denn sonst bekommt das niemand mit. Es kommt ja nicht täglich weltweit in den Nachrichten vor.
Wenn in La Restinga (El Hierro, Kanaren, Schengenraum) oder auf Fuerteventura oder es gab auch einen Bericht, wo sie auf Mallorca ankamen, dann kommt das nur in den Regionalnachrichten vor.
Wenn 60.000 im Monat gekommen wären, was auch viel wäre, hätte man das nicht so wahrgenommen. Das wäre neben Bundesliga und Grillfest untergegangen.
Wo so viele jetzt überrascht sind, 2021 gab es schon einmal so einen Aufmarsch bei Ceuta, den man noch abgewehrt hatte.
Außerdem: Ceuta seit dem Jahre 1415 war im Besitz von Portugal oder Spanien und jetzt nach so vielen Hunderten von Jahren stellt man plötzlich das infrage? Es kamen einige Stimmen, dass sich das Marokko die Halbinsel zurück haben wollen.
Dann müsste man auch die Isla del Perejil und Melilla zurück an Marokko geben, wo es 2002 auch einen militärischen Konflikt gab.
Aber würde das generelle Problem lösen?
Davon mal abgesehen. Wenn jedes Land alles an seine angeblichen ursprünglichen Besitzer zurückgeben würde, wie sähe heutzutage die Welt aus?
Das wird auch nicht passieren, weil erstens der Mensch stur ist und zweitens würde es jeden Präsidenten und König das Amt kosten, weil die Bevölkerung würde sie stürzen wollen. Die Folge wären neue Kriege, weil sich dann Untergruppen bilden würden, die im Glauben sind, dass sie im Recht seien.
Spätestens nach 7 Tagen ist das Thema wieder durch. Dann ist das ein innerspanisches Thema.
Wir Deutschen sollten uns lieber auf unser eigenes Land kümmern? Ich werfe nur so einige Orte in den Raum: Aschaffenburg, Mannheim, Solingen, Stade, Trier und Berlin (CSD). Wir Deutsche haben genügend eigene Probleme.