Bewerbungswoche auch wieder vorbei

Auch diese Woche ist wieder vorbei. Ich habe einige Bewerbungen geschrieben und keinerlei Absagen erhalten. Langsam ist das komisch, aber auch situationsbedingt wahrscheinlich geschuldet. Wahrscheinlich, wenn der Lockdown im Februar 2021 beendet wird, werden die ganzen Absagen kommen. Alles deutet darauf hinaus.

Ich habe mich wieder vermehrt um kaufmännische Berufe beworben, so wie ich das auch ursprünglich vorhatte. Den weiteren Sprung in die IT ist wegen den sehr hohen Anforderungen halte ich für unmöglich. Da kann ich nichts mehr als 50 % erfüllen. Da mache ich lieber einige normale Bürotätigkeiten in den nächsten 25 Jahren. Der Vorteil ist, dass ich dann wohl auch um 18 Uhr Feierabend haben könnte und muss nicht darum betteln wie in einem IT-Beruf.

Gestern hatte ich mir den Podcast von WDR Rheinblick angehört. Das ist eine Gesprächssendung, wo sich die WDR-Journalisten zu einem Thema unterhalten. Es ging um Schule und Digitalisierung. Auch wenn ich Daniela Junghans von der Stimme und vom Aussehen sehr sympathisch halte, so hat sie nicht so viel Ahnung vom realen Leben. Es ging wie gesagt, um die Digitalisierung in den Schulen und dass da Personal gebraucht wird, um die Laptops und alles Mögliche an IT einzurichten. Sie meinte, es würde ein Fachinformatiker reichen und es müsste keiner von der Uni sein, der Programmieren müsste. Ich musste da so lachen. Ich wünschte, es wäre so. Aber die Stellenanzeigen für so etwas werden ganz anders aussehen.

„Must-have: ausgebildete Verwaltungsfachkraft, 20-jährige Berufserfahrung in der Verwaltung der IT oder

Studium Master in Systeminformatik, dann werden mindestens 5 Programme genannt, die nur innerhalb einer Verwaltung benutzt werden, mehrjährige Erfahrung mit der Plattform: Logineo, (egal, wird erst gerade entwickelt, aber das weiß HR in den Rathäusern nicht, wie alle anderen HR bekommen die gar nichts mit, was in den Fachämtern abläuft),

Perfekte Kenntnisse (mit Zertifikatsbelegung) Scriptsprachen, Scripten mit der PowerShell, Python, Perl, Linux, Mac.

Verhandlungssicher: Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Türkisch, Persisch, Chinesisch und Bayerisch

Wünschenswert: Japanisch, Klingonisch und Telepathie.

Natürlich 24/7 erreichbar (Rufbereitschaft) 0 Tage Urlaub und das für 1.200 Brutto im Monat, täglich frisches Gagh.

Dann wird ein solcher Mensch in den nächsten 20 Jahren gesucht. Wenn man eine Bewerbung einreicht, dauert das Auswahlverfahren: 1 bis 2 Jahre und dann stellt man einen ein, der bleibt dann 1 Monat, weil es ihm doch nicht gefällt, weil der Küchenchef Gagh nicht so frisch zubereitet wie erhofft.

Ja ich weiß, ich habe die vermeintliche Anzeige ins Absurde gezogen, aber so ähnlich wird es doch kommen, der „einfache“ Fachinformatiker wird ja nicht gesucht. Eigentlich braucht man ein Team von 3 Leuten pro Schule (denn einer wird bestimmt Coronakrank, der andere ist im Urlaub und dann hat man noch eine dritte Person).

Ansonsten habe ich etwas an meinen Datenbanken in Apache Cassandra und MongoDB herum gearbeitet bzw. hinzugefügt, verändert. Zumindest weiß ich jetzt, wie man in MongoDB auch nach bestimmten Ausdrücken sucht.
Leider scheint zumindest mein MongoDB so ein komisches Verhalten manchmal zu haben. Immer wenn ich nach einigen Einträgen die Pfeiltaste betätige, dann erscheint der Eintrag doppelt oder verschwindet wieder. Wenn ich dann MongoDB noch einmal starte, ist das dann weg. Es sieht so aus, als ob das Programm sich aufhängt. Ich habe dieses Phänomen weder in MySQL, SQLite3 noch in Apache Cassandra gesehen. Entweder liegt es an meiner Installation auf dem Rechner oder an der Version 4.2 von MongoDB.

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