Historische Eisenbahnen südlich von Essen-Steele

Historische Eisenbahnen südlich von Essen-Steele

Anlässlich einer Austellung vom Steeler Stadtarchiv im Wohnheim Laurentiushöhe in Essen-Steele bin ich heute mit dem Fahrrad von Stoppenberg dahin gefahren.

Plakat der Ausstellung am Wohnheim Laurentiusweg in Essen-Steele: 

Titel des Plakates: "Steele und seine südlichen Eisenbahnstrecken. Eine Übersicht ab 1945. Eine Ausstellung des Steeler Archivs in Zusammenarbeit mit Chr. Gram. 

8. September bis 05. Oktober 2026 täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Von Stoppenberg aus befahre ich die Nünningstraße und biege auf die Hubertstraße bis zur Vierhandbank, die ich dann hoch fahren muss. Das ist schon einmal eine ordentliche Steigung, die man aber in Ruhe bewältigt. Andere fahren absichtlich in die Berge, um mal Höhenmeter zu machen. 17 Höhenmeter sind auf 350 Meter zu bewältigen, rund 4,9 % Steigung.

Schwerer Unfall mit einem LKW und einem Fahrradfahrer in Essen-Kray

Die Fahrradroute überquert dabei auch die Bundesautobahn A40 bei Essen-Kray. Von weitem sah man auf der sogenannten Krayer Platte ganz viel Polizei und ganz viele Rettungswagen. Das musste was furchtbares passiert sein. Ich habe jetzt die Meldung dazu gelesen. Ein LKW Fahrer hat einen Radfahrer beim Rechtsabbiegen übersehen und der Radfahrer hat es nicht überlebt.

Trotz aller modernster Technik, es kann immer was passieren. Gerade Rennradfahrer meinen sie könnten sich da durchmogeln.

An der Anschlussstelle Essen-Kray bildete sich ein Rückstau und die Höchstgeschwindigkeit, die Streckenbeeinflussungsanlage reduzierte temporär die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h.

In Fahrtrichtung Duisburg auf der Bundesautobahn A40 befindet sich die gefürchtete Buderuskurve, wo es auch so manchen schweren Unfall schon gegeben hatte.

Es ging dann weiter für mich in Richtung Essen-Steele, vorbei an der Hauptverwaltung von Aldi – Nord an der Eckenbergstraße. Seit der Trennung im Jahre 1961 durch die Gebrüder Albrecht befindet sich die Hauptverwaltung von Aldi – Süd in Mülheim an der Ruhr.

Mit dem Fahrrad ging es weiter in Richtung Essen-Steele

Die offizielle Fahrradroute (ist kein Radweg, sondern eine offizielle Empfehlung der Stadt Essen für den effizienten Verkehrsweg für Radfahrer) lautet Eckenbergstraße -> Pramenweg -> Unterquerung der Bahnstrecke Essen – Wattenscheid am Haltepunkt Essen Kray Süd (das Aldi-Nord Geschäft wird hier derzeit umgebaut) -> Steeler Pfad -> Schöllerskampstraße -> Zum Oberhof -> Lohdiekweg -> Lohmühlental -> Nottebaumskamp.

Ich bin dann schließlich am Steeler Platz vorbei gefahren. Hier ist der Busbahnhof für die Linienbusse und auch der Straßenbahnlinien. Wegen der Baustelle derzeit auf der Steeler Straße verkehren keine Straßenbahnen bis nach Essen-Steele S-Bahnhof, sondern die Sonderlinie 119.

Am S-Bahnhof halten folgende Linien:

  • S 1: Solingen Hauptbahnhof nach Dortmund Hauptbahnhof
  • S 3: Oberhausen Hauptbahnhof nach Hattingen Mitte / Ruhr
  • S 9: Recklinghausen HBF / Haltern am See nach Hagen HBF über Wuppertal HBF
  • RE49 Wesel nach Wuppertal HBF (nur von Mo – Fr).

Auf der Steeler Straße, das ist die Landesstraße L448 bin ich bis zur Hertiger Straße gefolgt, wo es derzeit eine Baustelle bei der neue Rohrleitungen verlegt werden, gibt. Also absteigen und an der Baustelle vorbei schieben. Danach aufsatteln, um auf den Laurentiusweg abzubiegen, wo es stetig bergauf geht bis zum Wohnheim Laurentiushöhe.

Kurze Historie zum Wohngebäude Laurentiusweg in Essen-Steele

Im Jahre 1869 wurde das Gebäude als Krankenhaus eröffnet. In den darauf folgenden Jahren wurde es weiter ausgebaut. Die endgültige Form wurde im Jahre 1912 der Benutzung freigegeben.

Seit dem Jahre 2008 gehört es der Contilla-Gruppe.

Die Ausstellung Eisenbahn im südlichen Essen-Steele

In der Hausnummer 49 befindet sich die kostenlose Ausstellung des Steeler Stadtarchives.

Das Fahrrad konnte ich am Eingang abstellen, wo es auch drei große Bügel gibt für die sichere Abstellung.

Man geht am Empfang vorbei, über eine kleine Treppe und einem langen Gang, wo dann die verschiedenen Exponate aufgehängt wurden. Dazu gibt es noch ein Modell des ehemaligen Bahnhofs Essen-Steele West (heute Essen-Steele) im Maßstab 1:160.

Einige Fotos der Ausstellung mit eingesetzten Güterzuglokomotiven aus diesen Strecken südlich von Essen-Steele.

Die Bilder sind liebevoll zusammengestellt mit einigen Exponaten aus dem Eisenbahnwesen zu dieser Zeit. Auch ein Abfahrtsplan von 1956 ab Essen-Steele ist aufgehängt. Bemerkenswert sind Verbindungen bis nach Remscheid und Hagen HBF über Hattingen/Ruhr über die östliche Ruhrtalbahn via Wetter-Wengern, auf der heutzutage Museumseisenbahnverkehr verkehrt.

Im Zuge von Umleitungen fahren durch aus auch mal aktuelle Personenzüge von Witten HBF über die Ruhrtalbahn (ohne Halt in Wetter-Wengern) durch nach Hagen-Vorhalle.

Fluss Ruhr bei Essen-Steele. 

Flaches, ruhiges Wasser an einem blauem Himmel im Essener Osten mit warmen Wetter. T-Shirt und kurze Hose. Blickrichtung geht nach Westen zur Straßenbrücke nach Essen-Überrruhr.

Kurzer Besuch der Ruhr in Essen-Steele

Nach dem halbstündigen Besuch der Ausstellung bin ich kurz zur Ruhr gefahren, um mich in der warmen Sonne zu erwärmen, um noch etwas zu filmen, einen kurzen Abstecher zum Freibad Essen-Steele. Wie erwartend war das Schwimmbecken schon Winterfest gemacht worden, indem es eine Abdeckplane erhalten hatte.

Im Gegensatz zu so vielen anderen Radtouren bin ich nicht auf der ehemaligen Bahntrasse (heute Radweg) der Rheinischen Eisenbahngesellschaft in Richtung Essen-Rüttenscheid aufgestiegen, sondern ich bin wieder im Prinzip so zurück gefahren, wie ich hingekommen bin.

Autobahn A40 war wieder frei

Die Einsatzkräfte hatten sich reduziert auf der Krayer Platte. Nur einige Polizeiwagen waren blinkend vorhanden. Der normale Spurbusbetrieb bei der Linie 146 war wieder in vollen Gange.

Meine Fahrt endete damit wieder wie auf der Hinfahrt bei mir zu Hause.

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