Trump weg, Biden kommt

21. Januar 2021 Aus Von elsenorweb

Oder soll ich sagen, der deutsche Heiland ist gekommen? Wenn man den deutschen Medien Glauben schenken darf, ist Joe Biden nun der neue Jesus, der Heiland, der die Welt erlösen wird.

Wirklich? Warum habe ich dann gelesen, dass der Iran sich, nachdem Trump weg ist, den wieder mental aufbaut?

Vielleicht sollte man Joe Biden schon einmal morgen den Friedensnobelpreis überreichen, wie Barack Obama, der danach Kriege angefangen hat.

Wir hätten es doch in den deutschen Medien als erstes erfahren, wenn unter Trump der iranischen Präsident wegen der Sockenfarbe von Herrn Trump schlecht geschlafen hätte.

Komisch, von Angela Merkel erfahren wir nichts, aber von Herrn Trump wussten wir alles (bis auf die Farbe der Unterwäsche). Aber wir haben jetzt erfahren, wie Joe Biden traurig Delaware verlassen hatte. Ja auch ich habe stundenlang geweint. Aber keine Sorge, der neue Messias ist seit heute im Amt und er wird von Deutschland nur positives entgegen bekommen.

Die Deutschen hoffen natürlich alle inständig, dass Joe Biden als Erstes nach Deutschland kommt. Ich vermute, er wird als Erstes nach Großbritannien fahren, dann nach Frankreich und Deutschland vielleicht als dritte Nation oder noch nach Australien. Der Deutsche muss nicht dann nicht geknickt sein, wenn er erst an vierter oder fünfter Position drankommt. Allerdings dürfte Joe Biden aus deutscher Sicht höchstens wie Greta Thunberg mit dem Segelboot (aus Umweltgründen) über den Atlantik fahren, fliegen auf keinen Fall.

Ich finde es witzig, wenn in den USA ein neuer Präsident gewählt wird, dann wird das übertragen. Aber wenn in den Niederlanden, Belgien oder Luxemburg ein neuer Präsident ins Amt überführt wird, dann hört man nichts in Deutschland. Sind uns Deutschen, unsere unmittelbaren Nachbarn höchstens in der Coronafrage (Grenzschließungen) interessant und ob sie so schnell wie möglich ihre Kernkraftwerke abschalten?

Leider muss ich allen Deutschen enttäuschen. In 10 Jahren ist der Messias spätestens nicht mehr im Amt. Anders als Deutschland, wo Regierungschefs am liebsten auf Lebenszeit wie der Papst regieren würden. Ich meine, nach den 10 Jahren kann wieder ein unbequemere Typ US-Präsident werden; muss ja nicht wieder Donald Trump sein. Was machen dann die Deutschen?

Ich finde es gestern in der Sendung von Bild TV sehr unfair gegenüber Trump. Da hatte einer gewitzelte, dass Trump sich mit dem nordkoreanischen Präsidenten getroffen hatte (2018 in Singapur). Wäre ein Atomkrieg mit Nordkorea die bessere Option aus deutscher Sicht gewesen? Ich dachte, wir Deutschen sind so für den Frieden und es gibt nichts Schlechtes, als wenn verfeindete Parteien mit kriegerischen Mitteln aufeinander losgehen, aber wie gesagt, die deutsche Seele verstehe ich absolut nicht mehr.

Warum hat Friedensnobelpreisträger Barack Obama sich nicht mit dem nordkoreanischen Diktator getroffen? Ich bitte um eine logische Erklärung.