Gesundheitszentrum mit 3D-Druckern und Webmaschinen für die Zukunft?

18. Mai 2022 Aus Von elsenorweb

Ich erläutere das mal an meinem Beispiel, was mir heute Vormittag so durch den Sinn ging nach dem letzten Blogeintrag von mir.

Vorneweg ich habe immer wieder Last mit meinen Beinen, mehr mit dem Unterschenkel, aufgrund von vererbten Krampfadern. Ich brauche immer wieder mal einen Kompressionsstrumpf.

Meine Idee und das wäre heutzutage schon umsetzbar wäre.

Man stellt sein nacktes Bein in eine Form. Dann läuft ein Scanner über das Bein und vermisst es. Daraus kann man dann ein 3D-Modell am PC machen. Die Maße, die der Scanner ermittelt hat, übersendet er automatisch an eine Webmaschine, die dann die Kompressionsstrümpfe erstellt. Dann wartet man 30 Minuten und hat seinen fertigen Strumpf oder bei Bedarf noch einen zweiten. Dieser Scanvorgang kann schon beim Arzt erfolgen. Man legt sich ja für das Ultraschall auf die Liege. Von oben kann der Arzt dann diesen Scanner aktivieren.

Die Webmaschine könnte dann beim Arzt in der Praxis stehen (wenn diese nicht so viel kostet) oder so in ein Gesundheitszentrum, was im Ausland in vielen Ländern gang und gäbe ist. In Belgien kennt man dieses Hausarztmodell gar nicht. So ein Gesundheitszentrum kann sich so eine Webmaschine oder große 3D-Drucker für anderen Sanitätsbedarf herstellen.

Die Kompressionsstrümpfe bzw. auch den anderen Sanitätsbedarf kann man mit Wünschen versehen, also sprich mit verschiedenen Mustern, Bildern drauf oder anderen Farben.

Natürlich würde ein 3D-Druck etwas länger dauern als so eine Aktion der Webmaschine, aber es wäre eine gute Möglichkeit. Bei Bedarf, wenn der Patient keine 30 Minuten warten kann, kann man die Ware auch per Lastdrohne zum Patienten fliegen.

Der 3D-Druck kann alles herstellen. Für manches gibt es vorgefertigte Modelle, wenn man keine besonderen Farben haben möchte oder für Spezialanfertigungen wie Zahnprothesen. Natürlich sind da auch Zahnärzte in diesem Gesundheitszentrum, Operationssäle, wo man auch stationär bleiben kann für einige Tage.

Ob das nun ein großes Gebäude ist oder mehrere kleinere, dorfähnliches kann man ja an den örtlichen Gegebenheiten sich anschauen.

Aber so etwas wie heutzutage: Hausarzt, Facharzt, Sanitätsfachhandel, Krankenhaus, ich glaube, das wird auf Dauer nicht rentieren.

Techniker, die diese Maschinen bedienen, IT-Fachleute und natürlich auch weiterhin Ärzte braucht es dafür. Das Sanitätshaus wird dabei auf die Strecke bleiben. Eigentlich aus meiner Sicht ein Relikt aus der fernen Vergangenheit, welches man noch künstlich am leben erhält.