Luftbett gekauft

5. Mai 2020 Aus Von elsenorweb

Ich hatte mich überlegt, dass die beiden Hocker auf denen ich die letzten beiden Jahre auf dem Balkon geschlafen habe, nicht der Idealzustand sind. Also hatte ich mir schon im letzten Jahr überlegt, ob nicht ein Luftbett doch das Ideale sein würde.

Ich habe es also heute gekauft. Man muss die Frühschicht ausnutzen, denn die nächsten Schichten sind nicht so klasse. Sehr häufig Mittelschichten in den nächsten Wochen. Wenn die Geschäfte wieder normale Öffnungszeiten haben, ist das noch in Ordnung, aber verkürzten Öffnungszeiten überhaupt nicht. Dann ist eine Mittelschicht so was wie eine Spätschicht.

Aber Thalia hat schon in den kleineren Geschäften bis 18 Uhr verlängert und hier auf der Kettwiger, wo noch Mayersche drauf steht bis 19 Uhr. Das ist zwar bei einer Mittelschicht und einer Zugankunft um 18.42 Uhr vom RE2 doch recht knapp. 20 Uhr wäre besser für mich. Also 20 Uhr Schließung der Läden, nicht bis 20 Uhr arbeiten. Bis 20 Uhr arbeiten ist sowieso so ein Blödsinn oder ich könnte die Spätschicht im Homeoffice machen.

Firmen mit dem Angebot von Homeoffice werden bei mir in der bevorstehenden Stellenauswahl ziemlich weit oben auf der Liste stehen oder die Firma muss in Essen in einer guten recht nahen Lage sein. Aber um 20 Uhr noch von Düsseldorf oder Dortmund nach Essen fahren zu müssen, um dann wieder um 21.30 Uhr erst zu Hause zu sein, und das bei dieser totalen Gleichgültigkeit der Bahnunternehmen was die Pünktlichkeit um diese Uhrzeit angeht, das mache ich nicht mehr mit. Ich ärgere mich so sehr darüber. Auch weil es überhaupt nicht meinem Biorhythmus entspricht und ich werde nicht mehr jünger. 18 Uhr ist das maximale für mich überhaupt, besser 16.45 Uhr / 17 Uhr was das Pendeln angeht. Im Homeoffice bis 20 Uhr ok, würde ich noch machen, aber nicht mehr Pendeln. Auf keinen Fall mehr.

Ich habe vor diesem Job auch 15 Jahre bis maximal 16.30 Uhr gearbeitet und das sollte weiterhin wieder möglich sein. Oder wird mir das in der Zukunft verwehrt? Ich habe es jetzt getestet und es hat mir nicht zugesagt.

Es wird wohl noch IT Berufe geben, wo man nicht bis 20 Uhr arbeiten muss. Dass ein Systemadministrator gegebenenfalls bis 20 Uhr oder in der Nacht Rufbereitschaft hat, ist nachvollziehbar.

Wer meint, das wäre kein Problem und geht jeden Tag um 17 Uhr, der sollte das mal regelmäßig machen, so alle 2 bis 3 Wochen. Vor allem wenn er Frau und Kinder hat. Es geht nicht um ein oder zwei Mal, weil man etwas mehr arbeiten muss, sondern um die Regelmäßigkeit.

Und auch im Sommer, nicht im Winter. Also wenn die meisten im Biergarten sitzen, soll der Familienvater oder die Familienmutter im Büro sitzen und arbeiten und nicht nur Singles. Häufig wird so gedacht, dass man auf Singles keine Rücksicht haben muss, denn die machen das gerne. Wer das gerne macht, soll es auch machen, aber nicht alle Singles sind Nachteulen. Das hat sich so eingebrannt in vielen Köpfen. Ich bin Single, aber keine Nachteule. Ich bin eigentlich fast nie in der Disco bis 3 Uhr morgens geblieben. Wenn ich war, dann war um 1 Uhr Schluss.

Aus diesem Grund und wieder Unzufriedenheit bei mir auszulösen, verzichte ich auf eine Spätschicht bis 20 Uhr im Büro. Im Homeoffice bleibt mir die nervige Rückfahrt mit der Bahn erspart. Das kann man hier im Blog nachlesen, wie oft ich mich über die Bahn aufgeregt habe, gerade um 20.13 Uhr beim RE2, wie oft der Zug statt um 20.42 Uhr wie er sollte, erst um 20.55 Uhr in Essen angekommen ist. Jemand, der auf der A52 freie Bahn hat, denkt nicht an die Bahnfahrer.

Wer mir nicht glaubt, soll um 20 Uhr Feierabend machen, um dann mit dem RE2 um 20.13 Uhr ab Flughafenbahnhof nach Essen fahren, wenn wieder alles normal fahren wird. Der wird feststellen wie häufig er länger warten muss. Aber solange ich das hier nur erzähle und es niemand an eigenen Leibe erfahren hat, solange wird man mir auch nicht glauben.

Ich war im Dänischen Bettenlager hier in Stoppenberg. Dabei liegt das Geschäft gar nicht im Zentrum, sondern im Gewerbegebiet Ernestine an der Ernestinenstraße bzw. Langemarckstraße ziemlich versteckt.

Heute habe ich wieder meinen Fahrradanhänger herausgeholt. Ja, ich habe einen, seit etlichen Jahren. In den letzten Monaten brauchte ich ihn so gut wie gar nicht, aber heute musste ich ihn wieder heraus holen.

Da wollte mich doch tatsächlich ein Autofahrer noch kurz vor der Kreuzung überholen (Ecke Helfenbergweg / Honigmannstraße), ich habe den Motor schon leicht aufheulen gehört, aber er brach den Überholvorgang ab, weil er doch meine Länge unterschätzte.

Mit einem beladenen Anhänger muss man bei den Gängen immer einen niedrigen nehmen. Wenn man normal mit 3 fährt, dann schalte ich beim Anhänger auf 2 herunter. Das beansprucht die Kette dann nicht so sehr.