Zweiter Tag der Arbeitslosigkeit / Job suchend / Findungsphase

2. Oktober 2020 Aus Von elsenorweb

Ich hatte mich ja schon zu Zeiten der restlichen Arbeitszeit im Juni / Juli beworben, aber damals noch für Stellen hier im Ruhrgebiet. Damals war ich nicht so reflektierend dabei. Jetzt wo der Abstand zur alten Tätigkeit langsam größer wird, wo auch das aktive Verfolgen weniger wird, dann wird das mit dem neuem Job langsam klarer.

Im Resturlaub hatte ich noch die Geräte, konnte in unseren Whatsapp-Chat rein und hörte die Probleme der verbliebenen Kollegen. Jetzt wo ich seit dem 29.09.2020 die Gerätschaften nicht mehr habe, wird der Abstand größer. Ich beginne lustvoll natürlich nach neuen Jobs zu suchen, aber mit Allgemeinheit.

Einfach mal die Jobbörse der Agentur für Arbeit aufschlagen, nur die Stadt eingeben und dann einfach mal durchblättern und schauen was könnte einem reizen.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich einen normalen IT-Support nicht mehr machen möchte. Das hatte ich mir im Mai oder Juni auch gesagt, aber man wird dann leicht unsicher und schaut sich doch nur nach diesen Anzeigen. Aber im Norden von Deutschland geht das nicht so einfach. IT-Support gibt es dort ziemlich wenig und es ist auch gut so. Es ist wirklich gut so. Vielleicht bekomme ich wirklich eine neue Chance.

Ich könnte mir im Allgemeinen vorstellen, mich mit Webdesign selbstständig zu machen, aber dazu bräuchte jemanden erst, der mir vielleicht das verklickert. Damit meine ich nicht einen Udemy-Kurs, sondern einen aus Fleisch und Blut – wie man so sagt, der auch einem das moderne Webdesign erklärt.

Dann zahle ich für eine Woche von mir aus 100 Euro einmal, aber dann bekomme ich es erklärt. Aber der- oder diejenige muss dann Zeit für mich haben, also diese Stunden für mich gebucht haben und nicht so mal zwischendurch.

Der Niederländer, mit dem ich gestern oder vorgestern unterhielt, das Gespräch war gut, aber es war so zwischendurch. Manche seiner Anweisungen habe ich nicht so verstanden, vor allem weil ich das Gefühl hatte, gedrängt (von der Zeit) zu sein – vom Gefühl: mach doch mal eben.

Ich habe 2005 einen VHS-Kurs für HTML und CSS gemacht und seitdem mal etwas aufgeschnappt und dann mal eingebaut – ach ja es funktioniert – klasse. Der Kurs in Udemy mit Web-Development konnte ich nicht machen, weil zum Beispiel in der Offline-Version Bootrap nicht in Linux für den Firefox unterstützt wird und in Google Chrome nur teilweise.

Node.js mein Problem mit dem Server localhost – kann nicht angezeigt werden. Alle verwenden Windows oder einen Mac, wo dann alles freigeschaltet ist. Linux verwendet keiner in den YouTube-Videos und die Forum-Seiten von Stack Overflow sind zum Grauen. Da berichtet am Anfang einer ein Problem und dann weiß ich bis heute nicht was die Zahlen auf der linken Seite bedeuten und wo schließt sich dann die erste direkte Antwort an. Es ist kein normales Forum, sondern irgendwas anderes. Alle finden Stack Overflow klasse, aber ich komme mit dem Layout nicht zurecht.

Dann heißt es schau doch mal nach, wo der Fehler ist, wenn der Localhost nicht gefunden wird. Ich kenn Linux ziemlich gut, aber ich kenne nicht jede Ecke davon. Zumal ich auch noch Fedora verwende, also in der Familie von Red Hat, aber die meisten Lösungen gehen von Ubuntu / Debian aus. Da Ubuntu/Debian das Init System verwenden und nicht wie Fedora, CentOS, Red Hat das Systemd kann ich das häufig nicht 1 : 1 übertragen. Ich versuche es so weit wie möglich, es zu verstehen, aber ich bin kein mega Experte.

Das fatale ist, alle Online-Ratgeber /-Kurse sagen immer, wenn das jetzt so auftritt, dann hast du alles richtig gemacht. Alle sagen aber nicht, wenn es nicht auftritt, wo man nachschauen kann. Bei einem Kurs, der 54 Stunden 1 : 1, kann doch mal ein Video von 20 Minuten machen, das beschreibt, wenn es nicht funktioniert. Ein professioneller Trainer, der jeden Winkel von React, Express.js, jQuery erklären kann, für dem müsste doch Troubleshooting in diesem Bereich auch ein Leichteres sein. Dann wird aber gesagt: „Damit kenne ich mich nicht aus“. In einem CT-Artikel („Admin wider Willen“) vor einigen Monaten wird auch explizit darauf hingewiesen, wenn man selber keine Lust zu einem Troubleshooting hat im privaten Bereich, dass man dann sagen soll: „Damit kenne ich mich nicht aus“, damit nicht Gefahr läuft, dass man ein ewiger Ansprechpartner für nicht so technisierte Leute sein soll.

Ich habe mir heute Abend den Schreibtisch hier im Wohnzimmer, der sonst immer an der Wand stand, mitten in den Raum gestellt. Ein kleiner Schrank, der im Kinderzimmer stand, steht jetzt an der Wand. Wenn ich noch schaffen sollte, stelle ich meinen Kleiderschrank vom Kinderzimmer (bzw. kurzes Schlafzimmer) noch ins Wohnzimmer. Mein Bett bzw. meine Matraze steht eh hier schon hier. Ich schlafe seit vier Jahren auf einer einfachen Matraze, die einfach auf dem Boden liegt. Ich finde das total gemütlich. Warum brauche ich ein normales Bett mit Lattenrost und so? Es geht auch so. Dann öffne ich noch die Balkontür, bevor ich schlafe und es kommt die kühle Luft in den Raum.

Das Wohnzimmer ist bestimmt 25 qm groß und daher passt alles hier ein. Wenn der Kleiderschrank (ohne Türen, die hatte ich nach meinem Umzug nicht mehr dran montiert, weil ich einen offenen Kleiderschrank haben wollte – so begehbare Kleiderschränke finde ich richtig gut) auch noch hier im Wohnzimmer stünde, dann stehen alle Möbel bis die wenigen Küchen- und Badezimmermöbel alle im Wohnzimmer. Solche Tiny Häuser sehen total gut aus und wenn die deutsche Verwaltung nicht so ein Problem damit hätte, wäre das auch ein Fall für mich, für dauerhafte Wohnen.

Ja natürlich, wenn man Kinder hat, dann braucht man mehr Platz. Aber jetzt mal ehrlich. Was braucht man wirklich zum Leben heutzutage? Der Computer benutze ich schon seit 10 Jahren mit allem drum und dran. Ich frage mich, warum Leute sich überhaupt einen großen Bildschirm kaufen und sich wie in früheren Zeiten noch ein Sofa und Sessel und dann eine Stereoanlage etc. Das alles kann der PC auch, auch der Mini-PC, den ich hier habe.

Ich habe noch zwei ältere Desktop-Rechner mit dem Ubuntu-Derivat Trisquel und Debian 10, ein Tablet von TrekStor mit Android 7 und ein iPhone XR (mit IOS 13.7 derzeit) und halt auf dem Mini-PC läuft Fedora 32. Am 20.10.2020 oder etwas später soll Fedora 33 kommen. Das Changeset von Fedora 33.

Ach ja, ich habe noch ein Netbook mit Mageia 4 darauf. Weil der Kernel 4.4 nicht mehr vom Netbook startet und nur noch der Kernel 3.18 startet (wir sind jetzt bei Kernel 5.8.), benutze ich das Netbook nicht mehr im Internet und nur noch ganz gelegentlich, aber es funktioniert noch.