LibreOffice / Plane spotting / Kanaren

1. November 2021 Aus Von elsenorweb

Auch nach diversen Programmstarts bleibt das QuiteRSS bei mir kaputt. Ich kann wirklich auf einige Updates hoffen, aber ich glaube, bei solch kleinen Programmen kommen die eher selten.

Ich beginne mit einer kleinen Videoserie wo ich das quelloffene Office-Paket LibreOffice vorstelle. Ein erstes Video habe ich heute Morgen veröffentlicht, produziert habe ich es aber schon am vergangenen Dienstag. Ich denke hier nie so richtig nach, sondern nehme eigentlich immer sofort auf. Eigentlich habe ich auch keinen richtigen Leitfaden über was ich so alles sagen werde, nur so ungefähr.

Eigentlich ist es für jemanden, der schon bestimmt mit Microsoft Office gearbeitet habe, nichts Neues, sich in LibreOffice zurecht zu finden, aber ich gelte ja irgendwie als IT-Profi (obwohl ich ja keine IT-Ausbildung gemacht habe) bei vielen Leuten. Letzendes hat mir noch jemand geschrieben, ich sei Profi in Sachen der zivilen Luftfahrt – na ja stark übertrieben. Ich kenne mich damit recht gut aus, aber Profi ist aus meiner Sicht zu weit hergeholt.

Ich bette mal das Video von LibreOffice (Dauer: 11:08 Minuten) hier mal ein.

Ich schaue mal die Resonanz an, ob LibreOffice überhaupt bekannt ist. Ich kenne ja vieles, aber das heißt nicht, dass es jeder kennt.

In den letzten Tagen, speziell am Abend schaue ich mir gerne derzeit einige Live-Übertragungen auf YouTube bezüglich „Plane spotting“ an, also das Beobachten von Starts und Landungen von Flugzeugen. Weil Düsseldorf mir so „langweilig“ ist, schaue ich mir gerne das von Los Angeles an. Dort gibt es zwei Kanäle, der eine beobachtet die Nordbahn und der andere die Südbahn. Los Angeles, kurz LAX, hat vier Parallelbahnen, einmal 24R/24L (Nord) und 25L/25R (Süd). Die beiden Äußeren werden zum Landen benutzt, also 24R und 25L und die anderen zum Starten. Die umgekehrte Landerichtung habe ich innerhalb von den beiden Tagen noch nicht gesehen, also dass die Flugzeuge vom Meer 06R/06L und 07L/07R aus landen.

Zwischen 21.45 Uhr und 22.05 Uhr deutscher Zeit kann man auch die Landung einer Boeing 747-8 der Lufthansa kommend aus Frankfurt bewundern. Der Flug LH456 landet täglich. Etwas später landet ein Airbus A380 von Emirates. Alles was in der Fluglotsensprache ein „heavy“ und „super“ hat, wird hier einwenig gefeiert, also ein Airbus A330, Airbus A350, Boeing 777, Boeing 787 und Airbus A380 (super).

Die Zeitdifferenz zu Los Angeles ist -8 Stunden.

Natürlich sieht man auch viel Embrear 175, Boeing 737-700 (meist Southwest Airlines), Airbus A320, Airbus A321, Delta, American, United (und deren Regionaltochter), Alaska Airlines, Spirit, JetBlue und interkontinental Qantas, Lufthansa, Singapur Airlines, Air New Zealand, Air France, Avianca etc…

Es gibt auch ATC (also man kann die Fluglotsen für die Lande- und Startfreigabe hören), allerdings ist dieser einwenig zeitverzögert. Das hat den Effekt, dass die Maschine zum Starten losrollt und erst dann die Startfreigabe erteilt wird. In den USA wird dichter gestartet als bei uns in Deutschland. Landefreigaben werden auch dichter gegeben.

In diesem Video, hat der gezeigte Airbus A330 der Lufthansa die Landefreigabe erhalten und keine drei Minuten später meldet sich ein weiteres Flugzeug, eine Dash 400 (also ein Propellerflugzeug) und die Fluglotsin erteilt dieser Maschine auch schon die Landefreigabe, obwohl der Airbus A330 noch in der Luft ist, im Short Final. Klar der Airbus A330 rollt bis zur letzten Ausfahrt („Papa“). Alle Rollwege werden mit Buchstaben gekennzeichnet. Von A = Alpha bis Z = Zulu ist alles vorhanden. Manche Landebahnen haben auch mehrere Abzweigungen als Papa1 oder Papa2 wäre möglich als Beispiel.

Ich liebe das eben verlinkte Video und schaue es mir nach einem harten Tag im IT-Support gerne an. Hier kann man sehr gut die Lotsen bei der Arbeit hören. Interessant ist, dass den Piloten mitgeteilt bekommen, was vor einem ist. Also der Lufthansa Airbus A330 bekommt die Info, dass vor ihm auch eine Horizon Airlines (kurz „Horizon“), ein Regionalableger von Alaska Airlines, auch eine Dash400 im Short Final sich befindet und die Crew der hinter dem Airbus A330 fliegenden Dash400 bekommt den Hinweis, dass vor ihm ein Airbus A330 befindet.

Warum ist das so enorm wichtig? Der Airbus A330 hat im Callsign ja „heavy“ stehen und jeder wird sich sagen, ja und, der ist doch schneller als das Propellerflugzeug. Ja schon, aber weil er schwerer ist produziert er mehr Wirbelschleppen, für die kleinere Flugzeuge sehr gefährlich sind. 8 nm müssen, wenn ich mich nicht täusche, kleinere Flugzeuge vor einem „Heavy“ fliegen, damit diesen die Wirbelschleppen nicht gefährlich werden. Meist fliegen solche Flugzeuge etwas oberhalb vom Gleitpfad, also die Idealllinie meist im 3 Grad Winkel, damit sie nicht in den Wirbelschleppen kommen. Nur der Fluglotse hat wegen des eingeschalteten Transponders die Informationen welche Flugzeuge sich im Luftraum bewegen. Der Transponder übermittelt den Flugzeugtyp, die Flughöhe und Geschwindigkeit. Natürlich hat Fluglotse auch schon längst die Information, welche Flugzeugtyp landet (das geht aus dem aufgegebenen Flugplan hervor, den jeder Pilot vor dem Start abgibt). Die Zeiten mit den Papierstreifen sind längst vorbei.

Der 3 Grad Winkel beim Landeanflug gibt es nicht bei jedem Flughafen, Innsbruck und Kathmandu haben 8 Grad wegen der topografischen Lage und mit Sicherheit auch der Flughafen von Bhutan.


Ich schaue derzeit sehr wenige deutsche Nachrichten und möglichst nur von den Kanaren an. Erstens wegen meiner Auswanderung und zweitens auch wegen des Vulkan-Ausbruchs auf La Palma. In den Nachrichtensendungen komme ich schlecht hinterher. Allerdings gibt es einen Kanal der bislang alle kanarischen Insel vorstellt. Hier komme ich mit dem Spanischen gut mit. Er ist mit El Hierro angekommen und ich bin gespannt, was danach kommt. In Google Podcast habe ich mir abonniert.

Mal schauen was so wird, aber ich könnte schon morgen auswandern, denn das meiste habe ich so weit online erforscht. Mich kribbelt es total, es umzusetzen und dann die Möglichkeit sehr oft im Meer zu schwimmen, wenn es natürlich die Wellen zulassen oder nur mal am Meer zu sein. Viele Menschen sagen immer, das tut ihnen sehr gut. Ich finde es irgendwie doof, es nur einmal im Jahr im Urlaub zu machen, wenn dann zugleich sehr viele Menschen auch diesen Wunsch haben. Warum nicht das ganze Jahr, warum dann nicht gleich im Warmen.

Wir haben, so denke ich, alle nur ein Leben. Ich verstehe auch nicht, warum uns andere so von unseren eigenen Ideen abhalten. Das Leben ist immer ein Kommen und Gehen. Wenn mein jetziger Arbeitgeber mir sagt, dass es aus seiner Sicht nicht möglich ist, dass ich vom Ausland aus arbeite, ja dann gibt es andere Leute, die das ermöglichen. Noch ist meine eigene Selbständigkeit noch nicht so fortgeschritten. Auch hier lasse ich mir von so vielen Menschen noch abhalten – irgendwie.

Ja mal schauen. Vielleicht ergeben sich für meine Selbstständigkeit vor Ort auf den Kanaren ganz andere Möglichkeiten als die mir hier in Essen vorhanden sind. Ich weiß es nicht, wenn ich es nicht mal ausprobiert habe.

Meine Städtdatei macht große Fortschritte. Inzwischen habe ich es auf wichtige Städte Südamerika ausgedehnt. Vielleicht mache ich es sogar weltweit.